Frieda Sulzbacher, die Tochter des Privatiers Simson May und Ida Sack aus Meiningen, war ab 1897 mit dem Hopfenhändler und Handelsvertreter Albert Sulzbacher verheiratet.
Sie lebte mit ihm in #Bamberg zunächst in der Sophienstraße 12 (heute: Willy-Lessing-Straße, im selben Haus wohnte auch die Familie Löwenherz), ab 1939 zwangsweise in der sogenannten Judenwohnung/Ghetto "Weiße Taube" am Zinkenwörth.
Von dort wurde sie mit ihrem Ehemann am 9./11.9.1942 über Nürnberg mit dem Transport II/25, Nr. 767 nach Theresienstadt deportiert und dort am 14. Februar 1943 ermordet; ihr Ehemann war bereits zuvor im Lager umgebracht worden.
Die insgesamt sechs Steine liegen an einer Hauptverkehrstraße sind jedesmal fürchterlich verschmutzt, und so richtig sauber kriege ich sie nie...