Täglich Shaarli
January 23, 2022
Was soll das für eine Freiheit sein, in der ich Angst haben muss vor Radikalisierten, die wissenschaftliche Erkenntnisse mit erfundenen Geschichten aus dem Internet torpedieren?
Der Kivu-See im Zentrum Afrikas könnte eines Tages eine riesige Gaswolke ausstoßen, an der Millionen Menschen ersticken würden. Momentan ist nicht klar, ob das Risiko steigt.
Die Vereine der Fußballbundesliga waren einst willige Handlanger der NS-Ideologie. Lange haben die Klubs ihre Vergangenheit ignoriert. Das hat sich inzwischen geändert.
Wer hat das Anwesen des Pornhub-Chefs niedergebrannt? Das ist noch immer unklar. In einem Interview berichtet Feras Antoon, dass gegen ihn gehetzt wurde. Es geht um fundamentale Porno-Gegner:innen, die sich radikalisieren könnten.
Nicht nur der mehr als holprige Start der neuen Regierung in Deutschland, auch die Debatten in anderen europäischen Ländern, vor allem in Frankreich, machen deutlich, dass sich das Staatshandeln in Europa in einer tiefen Transformation befindet. Die Coronakrise, der Druck der klimapolitischen Anpassungen, die Einsicht in die Sackgassen der klassischen Sozialpolitik und die Krise des Rechtsstaats zwingen zu einer grundlegenden Reflexion über die Rolle des Staates. Gesucht wird eine Staatlichkeit, die sich auf der Höhe der historischen Herausforderungen befindet.
Der verwaiste Krabat findet Zuflucht beim Meister der alten Mühle und lernt mit anderen Schülern die Praktiken der schwarzen Magie. Bald stellt sich heraus, dass der Pakt mit den dunklen Mächten jedes Silvester ein Leben fordert. Um sich aus dem Bann des diabolischen Müllers zu befreien, muss Krabat sein Leben und das seiner heimlichen Liebe riskieren.
„Krabat“ ist einer der wenigen erfolgreichen deutschen Fantasy-Filme, denen eine stimmige und atmosphärisch dichte Umsetzung ihrer literarischen Vorlage gelingt. Suggestiv vermittelt der Film dem Publikum die Antagonismen der Geschichte – den Widerstreit zwischen Meister und Zauberlehrling, verlockender Macht und moralischem Widerstand, Tod und Leben.
Otfried Preußler – Autor der Romanvorlage, die von der sorbischen Krabat-Sage inspiriert wurde – bescheinigt dem Regisseur, er habe „tatsächlich das Kunststück fertiggebracht, sowohl dem Medium Film als auch meinem Buch gerecht zu werden. Es ist ein höchst anspruchsvolles, in sich stimmiges Ganzes entstanden.“ Preußlers Buch findet seit vielen Jahren als Schulliteratur Verwendung und auch der Film erhielt das Prädikat „besonders wertvoll“ mit der Begründung: „Hier wurde sehr behutsam und zurückhaltend ein Meisterwerk geschaffen, das bisweilen die düsteren Züge von Nosferatus Grauen in sich trägt.“
„Krabat“ konnte mit seiner Starbesetzung und imponierenden Szenenbildern bei den Bayrischen Filmpreisen 2009 den Preis für den besten Kinder- und Jugendfilm gewinnen sowie bei den Jupiter Awards 2010 für David Kross den Preis als besten deutschen Schauspieler.