Feiertag streichen ist Lohnraub

Die deutschen Wirtschaftslobbyist:innen und ihre Think Tanks haben schon wieder eine Idee, um die Wirtschaft anzukurbeln: Ein Feiertag soll gestrichen werden. Warum das keine gute Idee ist, analysiert Natascha Strobl.

Keine gute Idee; also natürlich nur für die abhängig Beschäftigten. Revolution wann?

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Als Antwort auf Arappathor

heilige drei könige können wir streichen. gibt's eh nur in bayern, b-w und s-a.
Als Antwort auf fuzzy_feeling

da Bayern auch eine so gute Wirtschaft hat, würde es dort sogar die deutsche Gesamtwirtschaft mehr ankurbeln als andere Bundesländer. Also am besten alle Feiertage in Bayern streichen und in den Ostbundesländern drauf rechnen. So steigern wir das BIP und lösen das AfD Problem im Osten. /s
Als Antwort auf Arappathor

Wenn alle im gleichen Maß von der Steigerung des Bruttoinlandsprodukts profitieren würden, wäre das vielleicht diskutabel. Da die Ungleichverteilung des Reichtums aber so drastisch ausfällt, würde ich im Gegenzug eher die Vier-Tage-Woche als Standard ausrufen.
Hat jemand mal eine Studie dazu gemacht, wie die Arbeit sich seit den 1980er Jahren entwickelt hat hinsichtlich der Effizienz und der Arbeitsverdichtung? Wenn man das zugrunde legen würde, könnte man wahrscheinlich mit 32 Stunden genauso viel geleistet haben, wie die Boomys damals, als man noch nicht Raucherpausen abstempeln musste, als man noch nicht während des Feierabends erreichbar war, als Vorgänge noch wegen des Postwegs noch eine Woche brauchen durften und nicht noch hinter einer E-Mail hinterhertelefoniert wird, Wan man gedenkt, die zu beantworten. Die Arbeitgebys sollten lieber mal dazu die Backen zuhalten.

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