Die Weltklimakonferenz in Glasgow ist womöglich die letzte Chance, um die Erderwärmung auf ein erträgliches Maß zu begrenzen. Derweil offenbaren JournalistInnen in der Berichterstattung über die Energiewende erschreckende Wissenslücken – und verbreiten fatale, längst widerlegte Narrative.
Geleakte Dokumente setzen Facebook unter Druck. Die internationalen Berichte über die „Facebook Files“ zeigen, wie viel der Konzern über die Schädlichkeit der eigenen Produkte wusste. Immer wieder haben Facebook-Mitarbeiter:innen intern gewarnt.
Seit Jahren helfen freiwillige Nutzer:innen auf YouTube bei der Löscharbeit. Ohne Bezahlung. Millionen Videos haben sie schon gemeldet. Jetzt sind einige stinksauer.
“Der YouTuber ‘Drachenlord’ muss in Haft, weil er sich von seinen Hatern provozieren ließ und zuschlug. Was treibt Tausende an, einen Förderschüler jahrelang mit Hohn und Hass zu verfolgen?” Lars Wienand hat sich nach Nürnberg begeben, wo dem selbsternannten “Drachenlord” der Prozess gemacht wurde. Es ist eine Reise in eine Parallelwelt, die einen nachdenklich zurücklässt: Bei dieser verstörenden Geschichte ist nichts, wie es scheint, ist der Täter auch das Opfer, und die Opfer sind auch die Täter.
Basierend auf 24 realen Begebenheiten macht diese von 24 international renommierten Autorinnen geschriebene Reihe sichtbar, was Frauen im Alltag erleben, von den banalsten Dingen bis zu den fürchterlichsten Dramen. 24 knallharte Kurzfilme mit 24 außergewöhnlichen Schauspielerinnen – feministische Filmmanifeste, die sich gegen alle Formen von Gewalt gegen Frauen richten.
Anarchie und Schweizer Banken gehen schwer zu zusammen? Nicht in der Welt von Harry Halpin. Mit seinem Start-up Nym will er die Diskretion ins Netz zurückbringen – und die Leute ermächtigen, ihr eigenes Ding zu tun. Wir sprechen mit ihm über Datenschutz als kollektives Gut, die Vision der Kryptoanarchie und die bröckelnde Macht der Regierungen und Konzerne.
Parteichef Söder versprach wegen der Maskenaffäre "neue Regeln und einen neuen Geist". Nur: Geworden ist daraus nichts. Warum es die Christsozialen nicht schaffen, endlich mit der Vergangenheit zu brechen.
Zehn Hochschulen im Freistaat feiern in dieser Woche ihren 50. Geburtstag. Sie alle wurden 1971 gegründet. Eine bayerische Aufstiegsgeschichte.
Der Kabarettist Gerhard Polt bekommt den Bayerischen Verdienstorden. Nicht der Rede wert. Sagt er selbst sogar. Eine eingehende Betrachtung verdienen aber die Veränderungen im Gesicht des Ministerpräsidenten, der ihm die Auszeichnung überreicht.
Bis zu 800 Millionen soll die Generalsanierung angeblich kosten. Aber warum eigentlich? Ein Rundgang gibt Aufschluss.
Trump hat sein neues soziales Netzwerk „Wahrheit“ genannt, seine Firma hat dabei Code der freien Microblogging-Software Mastodon benutzt ohne die Lizenz einzuhalten. Auf der ungesicherten Testumgebung seines Projektes wird er nicht nur deswegen getrollt.
Der Chefredakteur musste nach Affären das Büro räumen. Was jetzt aus der "Bild" ohne Julian Reichelt wird.
Varion, UnsympathischTV und Trymacs stehen für eine neue Generation von Unterhaltern im Netz. Hier sprechen die YouTuber und Streamer über ihren neuen Podcast, über Geld und über Fans, die zu weit gehen.
Die Science Busters sind zurück. Neue Staffel. Neue Location.Zum ersten Mal meldet sich die Kelly Family der Naturwissenschaft von der Universität Graz.
Der flotte Rauswurf Reichelts darf nicht ablenken von dem, was für die "New York Times" der eigentliche Grund für ihre Berichterstattung gewesen sein dürfte: Das zwielichtige Bild, das Mathias Döpfner an der Spitze von Axel Springer abgibt. In Deutschland wird er selten kritisiert trotz wiederholt irrwitziger Aussagen. Ein Kommentar.
Die Leute von Twitter, sie reden nicht mit jedem. Die Herrschaften, die in der Leitung der deutschen Abteilung einer der größeren Kommunikationsplattformen sitzen, wie beispielsweise Christoph Schmid, der seit Anfang 2020 “Head of Communications” für Deutschland ist, sie suchen sich sehr genau aus, mit wem sie reden. Mit der Presse? Ja. Mit den Usern? Kaum. Sogar Anwälte warten teilweise vergeblich auf Antworten aus Irland, der Europa-Zentrale.
Die USA erleben eine Krise der Masseninhaftierung: In den Vereinigten Staaten sitzen so viele Menschen im Gefängnis wie in keinem anderen Land. Wie kommt das? Erklärungsansätze, die sich allein auf die Kriminalitätsrate oder die Jahrhunderte der Sklaverei stützen, greifen zu kurz.
Facebook hat ein neues Projekt enthüllt. Das KI-Forschungsteam des Social-Media- und Werbeunternehmens arbeitet an einer Künstlichen Intelligenz, die lernen soll, die Welt aus der Sicht eines Menschen zu sehen und zu verstehen. Dadurch soll sie Tagesabläufe mitschreiben und rekonstruieren können.
Mit größtmöglicher Gelassenheit leitet die Redaktion des ORF-Nachrichtenmagazins "ZIB 2" ihr Publikum gerade durch die österreichische Regierungskrise. Peer Schader fragt, was sich "Tagesthemen" und "heute journal" an Elastizität davon abschauen können.
Was als Innovation vermarktet wird, ist oft nur ein weiteres Feature, das eigentlich niemand braucht. Der Rückspiegel weicht einer Kamera, die Waschmaschine bekommt ein spezielles Programm für Seidenunterwäsche, das Smartphone ein abgerundetes Display. Echter Fortschritt? Sieht anders aus. Manche Unternehmen gehen daher in eine andere Richtung. Sie setzen aufs Wesentliche – und damit auf frugale Innovationen.