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Einbau-Kühl-/Gefrierkombination
In Michigan entscheiden die Wähler nicht nur, ob die USA sich vom Trumpismus lösen, sondern auch, wohin die Demokraten steuern. Hätten sie einen langweiligen Kandidaten, wäre ihnen der Sieg wohl kaum zu nehmen. Aber sie haben Abdul El-Sayed.
Donald Trump versprach, die Inflation zu stoppen. Doch heute leiden die Amerikaner mehr denn je unter den hohen Preisen. Kostet die Republikaner das die Midterms? Ein Besuch in Macon, Georgia, bei frustrierten Menschen und unverbesserlichen Trump-Fans.
Es hätte ein vielversprechender Auftakt werden können. Ende August hatte Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) angekündigt, zumindest einen der unpopulären Vorschläge seiner Parteifreundin und Amtsvorgängerin Nina Warken nicht weiter zu verfolgen: Die Absenkung der Rentenpunkte für pflegende Angehörige. Durch diese Maßnahme hätten die Betroffenen im Alter weniger Rente für ihre jahrelange Fürsorge erhalten. Das scheint nach den Änderungen im Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) nun erst einmal vom Tisch. Damit wollte Warken 1,8 Mrd. Euro jährlich einsparen.
Ein »goldenes Zeitalter« hatte Donald Trump den Amerikanern im Wahlkampf 2024 versprochen. Nach dem Motto »promises made, promises kept« behauptet er vor den Midterm-Wahlen am 3. November ständig, dass die goldenen Zeiten seit seinem zweiten Amtsantritt eingetreten seien. Doch angesichts steigender Lebenshaltungskosten durch seine umstrittene Zollpolitik und einen weithin abgelehnten Irankrieg verfängt die für ihn typische Realitätsverweigerung nicht mehr. Auch die so bewährte Strategie des »flooding the zone with shit« hat lediglich die Epstein-Affäre etwas aus den Schlagzeilen verdrängt. Alle Umfragen verweisen auf die buyer’s remorse (Kaufreue) genannte Ernüchterung über Trumps Politik.
KI soll unser Leben leichter machen - so das Versprechen. Gleichzeitig schwemmt die Technologie eine neue Welle von Abwertung durch unsere Gesellschaft.
Ungarn, Serbien, Brasilien. Der Trend zeigt sich klar gegen die extreme Rechte bei Wahlen. Doch der Erfolg für demokratische Kräfte kommt nicht von allein. Natascha Strobl analysiert.
Die Bundesregierung hat das digitale Großprojekt „Mein Bildungsraum“ begraben. Von dem Versprechen, lebenslanges Lernen zu fördern, ist nurmehr eine digitale Zeugnismappe geblieben. Die Gründe für das Scheitern lassen sich benennen. Ein Kommentar.
Hunderttausende junge Menschen rufen in Europa zu Massenprotesten auf. Soziale Medien spielen dabei eine entscheidende Rolle. Emanzipatorisch sind TikTok, Instagram und Co. trotzdem nicht. Aber immerhin sind sie wirksam genug, dass so manch einer sie abschalten möchte.
Die Wahlen in Israel finden in einer tief traumatisierten und gespaltenen Gesellschaft statt. Nicht nur die Zukunft der israelischen Demokratie, sondern auch die der palästinensischen Gesellschaft hängt von ihnen ab. Der Historiker Avner Ofrath blickt auf die Parteienlandschaft und die prägenden politischen Akteure.
Seit 2008 ist das Europäische Museum für Modernes Glas in einem Neubau, der vor allem dem Coburger Unternehmer und Mäzen Otto Waldrich zu verdanken ist, gegenüber der Orangerie von Schloss Rosenau in Rödental zu finden.
Der lang gestreckte Bau besitzt 1.260 m² Ausstellungsfläche. In der Dauerausstellung des Erdgeschosses wird die Entwicklung des Studioglases von den 1960er Jahren bis heute gezeigt. Neben künstlerisch gestaltetem Gebrauchsglas und Objekten sind Skulpturen und Installationen aus Glas zu sehen. Kern der Sammlung bilden Werke, die auf den fünf Coburger Glaspreisen der Jahre 1977, 1985, 2006, 2014 und 2022 präsentiert wurden.
Eine Glastreppe führt ins Obergeschoss zum Sonderausstellungsraum und zum Lampenglasstudio. Auf der Galerie erhalten Besucherinnen und Besucher Informationen zur Herstellung von Glas und dessen unterschiedlichen Verarbeitungsmöglichkeiten.
Im Untergeschoss befindet sich die Studiensammlung Keramik.
In dieser Serie versuche ich, eine alte Anwendung mittels Vibe-Coding in die Neuzeit zu retten. Das erfolgt im Rahmen einer kritischen Einordnung.
Wir sind junge Menschen, die nicht länger zusehen wollen, wie über unsere Zukunft entschieden wird, ohne dass wir gehört werden.
Er sucht, klickt und meldet dich zu Partys an, ohne dass du einen Finger rührst. Und schon bald soll er auch deine Geldgeschäfte übernehmen – mit weitreichenden Folgen für das gute, alte Netz. Auf der TOKEN2049 in Singapur, der größten Kryptomesse der Welt, war der KI-Agent der (un-)heimliche Star, und eine Branche, die seit Jahren nach ihrem Daseinszweck sucht, atmet auf. Doch wer baut die Bahnen, auf denen die Geldströme der Zukunft fließen?
Ob inhaltsleere Worthülsen zwielichtiger, doch einflussreicher Politikfiguren oder digitale Fake-News-Kampagnen: Die ukrainische Gesellschaft und speziell ukrainische Journalist:innen haben für solchen Unfug wie Desinformationskampagnen gern nur Scherze oder Missachtung übrig, während man sich anderswo in der Welt noch energieraubend über jede Trump-Zitat-Schlagzeile echauffiert.
Europa steuert auf ein Internet mit Alterskontrollen für alle zu. Grund dafür ist der von der EU-Kommission vorgelegte Kids Act. Entstehen soll eine Infrastruktur, mit der sich die digitale Öffentlichkeit potenziell überwachen und spalten ließe. Der Weg dorthin besteht aus sechs Schritten.
Wenn ich mir anschaue, was andere Personen mit KI-unterstützter Softwareentwicklung zustande bringen, wird mir schwindelig. Dabei denke ich nicht nur an Vibe-Coding oder Modelle, die einen bei der Entwicklung unterstützen, sondern auch an das Reverse Engineering von Closed-Source-Software. Vielleicht habt ihr mitbekommen, dass ArtCraft mal eben die gesamten Adobe-Creative-Anwendungen reversed hat.
Die Leugnung der Klimakatastrophe ist nicht bloß ein bizarrer Spleen von Rechtsextremisten wie Herbert Kickl und Co.
Barbora Horáková Joly inszeniert Wagners „Tannhäuser“ in Nürnberg. Das Ergebnis ist desaströs. Zum Glück kann der Abend musikalisch überzeugen.
In dieser Serie versuche ich, eine alte Anwendung mittels Vibe-Coding in die Neuzeit zu retten. Das erfolgt im Rahmen einer kritischen Einordnung.
Die deutsche TV-Serie Babylon Berlin scheitert am Anspruch, eine historische Mahnung zu sein. Dies zeigt sich vor allem an der Darstellung guter Deutscher und am völligen Fehlen jüdischer Figuren.
Lange klang es, als sei es nur Aufgabe der CDU, die Demokratie zu retten. Diese Tage beweisen: Die SPD und ihre kremlfreundlichen Altvorderen beschmutzen das Erbe des Friedensnobelpreisträgers Willy Brandt in schändlichem Ausmaß.
Der rasende Autoritäts- und Machtverlust, den die Union und der Bundeskanzler höchstpersönlich binnen nicht einmal zwei Jahren an der Regierung erlitten haben, erklärt sich nicht zuletzt durch Friedrich Merz’ Führungsstil. Anstatt wie sein Vorgänger Helmut Kohl Partei und Land durch permanente Nähe und Rückkopplung zum Bürger zu führen, setzt Merz ganz auf cäsaristische Anweisung von oben – und verstärkt auf diese Weise immer mehr die Ablehnung in der Bevölkerung.
Die Politikwissenschaftlerin S.M. Amadae befasst sich hauptberuflich mit dem Ende der Welt, wie wir sie kennen. Sie leitet das Centre for the Study of Existential Risk (CSER) an der University of Cambridge. Das Institut erforscht ein breites Spektrum apokalyptischer Szenarien: von Pandemien und Vulkanausbrüchen über Atomwaffen und Künstlicher Superintelligenz bis hin zum gesellschaftlichen Klimakollaps. Amadae will dabei helfen, den Weltuntergang noch etwas aufzuschieben – und eine Denkweise entlarven, die der gemeinsame Ursprung drohender Weltuntergänge sein könnte.
Die Hyperinflation war ein wichtiger Grund für den Aufstieg des Faschismus in den 1930er Jahren. Heute profitiert die extreme Rechte wieder von der Verteuerung essenzieller Güter. Höchste Zeit, eine Vision für eine antifaschistische Wirtschaftspolitik und konkrete Schritte für ihre Umsetzung zu entwickeln.
Der Krieg in Europa beschränkt sich nicht allein auf die Schlachtfelder in der Ukraine. Als Logik hat er sich auch hier eingenistet, ist Teil unserer Normalität geworden. Krieg ist nicht mehr das letzte verzweifelte und eigentlich verabscheute, sondern scheint für viele plötzlich das sinnigste und legitimste Mittel zur Beendigung von Konflikten.
In Star Trek: Der Film von 1979 fliegt ein riesiges Raumschiff auf die Erde zu. Die Enterprise und ihre Crew fangen es ab. Das Raumschiff wird jedoch nicht von einer fremden Spezies gelenkt, sondern von einem irdischen Relikt. Dessen Motivation verrät uns viel über die aktuelle Debatte um abtrünnige KI-Agenten.
Willst du an deinem Geburtstag etwas ganz Besonderes erleben? Dann komm mit deinen Freunden ins NEO Bamberg.
Du kannst z. B. etwas Cooles bauen, spannende Experimente machen oder lernen, wie man einen Roboter programmiert. Wenn du lieber etwas Kreatives machen willst, weil Technik nicht so dein Ding ist, haben wir auch hier tolle Ideen für deine Party.
Unsere Angebote machen allen Spaß, den kleinen (ab 6 Jahre) und den großen Kindern (bis 18 Jahre)!
Ein Tempel, ein Kalender, ein Computer - wofür wurde der berühmte Steinkreis errichtet? Der Prähistoriker Michael Parker Pearson will das Rätsel gelöst haben. Ein Gespräch.
Die bevorstehenden Zwischenwahlen in den USA am 3. November, bei denen das Repräsentantenhaus und ein Teil des Senats neu gewählt werden, sind ein wichtiger Stresstest für die US-Demokratie. Donald Trump beschneidet demokratische Rechte, warnt vor angeblichem Wahlbetrug und ruft doch selbst dazu auf. Vieles hängt somit davon ab, inwieweit die Amerikaner für ihre Republik und deren Regeln einstehen.
Zum Start gleich mal ein Höhepunkt – ein topografischer. Über dunkelgrauen Basalt geht es aufwärts, ein Stück durch den Wald, bis sich eine Lichtung auftut. Und dann, oben auf der Anhöhe, steht er da, so unscheinbar, dass man fast vorbeigelaufen wäre. Graues Gestein, grün von der Zeit.
Das taktische Arsenal der AfD ist um eine feine Variante reicher«, jubilierte am 5. Februar 2020 AfD-Vordenker Götz Kubitschek, nachdem kurz zuvor der Thüringer Landtag im dritten Wahlgang »versehentlich« FDP-Landeschef Thomas Kemmerich mit 45 zu 44 Stimmen zum neuen Ministerpräsidenten gewählt hatte, darunter auch die Stimmen von CDU und AfD.1 »So konstruktiv-destruktiv wie Höcke«, feixte dessen Intimus Kubitschek, »hat aus dieser Partei heraus noch keiner agiert: In Thüringen jemanden so auf einen Stuhl [zu] setzen, dass es in Berlin einem anderen Stuhl die Beine abschlägt«, nämlich dem Stuhl der damaligen CDU-Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer, die kurz darauf ihren Posten räumen musste.
Eine Regierungsmehrheit muss den Weg für ein Verbotsverfahren gegen die AfD freimachen. Und sorgt sich, dass es wirkt, als wolle sie unfein ihre Konkurrenz loswerden. Das sollte so nicht sein.
Als auf dem Magdeburger Domplatz am 6. September um 18 Uhr die Prognose zur Landtagswahl bekannt gegeben wurde, fiel vor allem eines auf: eine große Stille. Die Menschen, die hätten protestieren können, waren offenbar zu erschöpft von den vergangenen Monaten des Aufbäumens der Zivilgesellschaft, die den nun eingetretenen Triumph der AfD verhindern wollte. Irgendwann stand dort doch eine Gruppe Jugendlicher mit einem großen Transparent: »Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen«, was angesichts der feiernden AfD-Anhänger und Neonazis eine sehr mutige Aktion war.
Es ist an der Zeit, die zum Mythos stilisierte deutsche Berufsausbildung ins rechte Licht zu rücken. Gerade in Bezug auf die Übergänge in den Beruf kann das deutsche duale System von Dänemark viel lernen - auch wenn nicht alles Gold ist, was dort glänzt.
Sarah Wynn-Williams spielte bei Metas Aufstieg zur globalen Supermacht eine wichtige Rolle. Jahre später warnt sie in ihrem Buch vor den verantwortungslosen Menschen an der Spitze des Konzerns. Es ist eine lesenswerte Abrechnung mit Profitgier, Sexismus und Politiker:innen, die sich Mark Zuckerberg an den Hals werfen.
Seit Jahren warnt die KI-Branche vor den Gefahren der Technik, die sie selbst auf die Welt losgelassen hat. Bis heute hat sich daran kaum etwas verbessert. Das liegt auch daran, dass die Tech-Konzerne den Rahmen der Debatte bestimmen. Es wird Zeit, dass sie echte Verantwortung übernehmen. Ein Kommentar.
Jugendliche und sexualisierte Gewalt
Mit der Vorstellung des Kommissionsberichts zur Alterssicherung ist die Debatte um die künftige Rentenpolitik neu entbrannt. Die Frage, wer wie stark belastet wird und wie die Rente zukunftssicher und gerecht gestaltet werden kann, ist entscheidend für die Zukunft unserer Demokratie, betonen der langjährige IG-Metall-Beschäftigte Christoph Ehlscheid und das ehemalige IG-Metall-Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Urban.
KI-Hype und technologische Entwicklungen bringen Gefahren mit sich. Doch diese liegen woanders begründet, als uns Tech-Konzerne glauben machen wollen.
Trends und Labels berauben uns der Möglichkeit, unsere Persönlichkeit auszudrücken. Sie machen uns gleichförmig und ebnen den Weg für eine sprachlose Gesellschaft, die sich autoritären Zwängen unterwirft, weil wir verlernen, Regeln zu brechen.
Statt aufarbeiten, was zum Verlust der Wahrnehmung als Volkspartei führt, betreibt die CDU weiter Abgrenzung nach links. Das freut vor allem die AfD.
Über den Digitalen Euro verhandeln seit diesem Monat das Europäische Parlament und die EU-Mitgliedstaaten. Bei Privatsphäre und Datenschutz haben die Institutionen unterschiedliche Vorstellungen. Das Parlament will strengere Regeln, die EU-Länder mehr Datenspuren.
Der Mensch als finaler Entscheider in der KI-Kette ist eine Beruhigungspille für bald beschäftigungslose Software-Entwickler. Ein Meinungsartikel.
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Tack-tack. Tack-tack. Der Schienenbus macht alle paar Sekunden einen kleinen Hüpfer. Die Gardinen in den Fenstern wiegen sanft hin und her. Hinter der Scheibe blitzt es blau auf. Dann, plötzlich, scheinen wir mitten durch den See zu fahren. Links und rechts Wasser. Nur ab und zu schiebt sich der dünne Stamm einer Birke ins Bild.
Comedians bezeichnen sich gerne als truth tellers, nehmen es mit den Fakten aber dann gar nicht so genau. Wie viel Wahrheit braucht ein Witz?
Antisemitische Inhalte verbreiten sich online rasant. KI-generierte Stereotype normalisieren Judenhass nicht nur in sozialen Medien. Sie werden von Mächtigen gefördert, die so von eigenen Fehlern ablenken wollen. Ein Essay von Deborah Feldman.
Der Frontalangriff rechtsradikaler, in manchen Teilen neofaschistischer Parteien auf die Demokratie in Europa hat viele Bürgerinnen und Bürger aufgeschreckt. Die große Mehrheit lehnt diese Attacken ab und will sich politisch zur Wehr setzen. Doch zugleich herrscht Ratlosigkeit, wie, jenseits gelegentlicher Massendemonstrationen, die Demokratie dauerhaft verteidigt beziehungsweise stärker an ihr partizipiert werden kann.
Medienkompetenz-Bildung, Faktenchecks, Aufklärung und guter Journalismus – sie wären die Lösung gegen Rechtsruck, Demokratiefeindlichkeit und Desinformation. Sie sind aber alle wirkungslos, wenn niemand sie sieht. Der Hass geht seit Jahren viral. Denn es wird extrem viel Geld für ihn ausgegeben. Reichweite ist heute so käuflich wie nie. Auf jeder Ebene: vom News-Feed hin zu den Medienhäusern und den Plattformen, auf denen sie ausgespielt werden. Ein Video über die unbequemste Wahrheit im Kampf gegen Desinformation: Es geht ums Geld.