Auf den ersten Blick hilft die Corona-Pandemie dabei, die Klimaschutzziele zu erreichen. Langfristig wird sich das Jahr 2020 jedoch rächen, argumentiert unser Autor.
Die in China erfundene Internet-Rabattschlacht Singles Day bricht in diesem Jahr alle Rekorde. Kein Wunder: Hier zeigt sich eine neue Spielart des Kapitalismus – die sich gelangweilte Kunden wünschen.
Der schwedische Filmemacher Nathan Grossman konnte Greta Thunberg ein Jahr lang begleiten – von den Anfängen ihres Schulstreiks über die Überfahrt nach New York bis zu ihrem Auftritt vor den Vereinten Nationen. Unter anderem für radioeins habe ich mit ihm über die Bedingungen für dieses Projekt und seine Erlebnisse gesprochen.
Der knappe Sieg von Joe Biden sei ein Debakel für die Linke in den USA, schlimmer noch als ein Sieg von Donald Trump. Das sagt Yanis Varoufakis, der frühere griechische Finanzminister. Ein düsteres Gespräch über den Aufstieg des Faschismus, das Ende des Kapitalismus und das Chaos, das darauf folgt.
Bei Verschwörungserzählern ist dieses Argument sehr beliebt: Es gibt wirklich globale Verschwörungen, mehrere wurden kürzlich erst aufgedeckt. Diese Woche zeigte: Die zwei größten sind weiterhin aktiv.
Donald Trump war ein Symptom einer unbegriffenen Krise, ein Produkt seines Zeitalters: die Synthese aus Leben und Geld. Mit ihm haben die USA in einen Abgrund geschaut.
Ein Ende der Corona-Pandemie ist nicht in Sicht: Wo die Infektionszahlen im Sommer auf der nördlichen Halbkugel noch auf niedrigem Niveau stagnierten, steigen sie mit Beginn der kalten Jahreszeit nun wieder rasant an. Um vulnerable Bevölkerungsgruppen zu schützen und die medizinische Versorgung sicherzustellen, werden inzwischen ganze Großstädte zu Risikogebieten erklärt oder abgeriegelt. Einen generellen Lockdown wollen alle Regierungen möglichst vermeiden, um die wirtschaftlichen Schäden aus dem Frühjahr nicht noch zu vergrößern: Aufgrund sinkender Wirtschaftsleistung stieg weltweit die Arbeitslosigkeit an und brachen die Steuereinnahmen ein, während zugleich die staatlichen Ausgaben durch die Corona-Hilfsmaßnahmen in die Höhe schnellten.
Man muss Dieter Nuhr dankbar sein. Dem ARD-Witzemacher, der sich als Kämpfer gegen den Zeitgeist inszeniert, ist diese Woche eine erstaunliche Vorlage zur Aufklärungsarbeit geglückt. In der ARD-Sendung „Nuhr im Ersten“ hat er eine Buch-Cover-Kritik zu dem unbedingt empfehlenswerten Buch „Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten“ angefertigt.
Ausgerechnet Google ist heute der größte Sponsor von Innovationen im Journalismus. Im Interview erklärt Medienforscher Christopher Buschow, welche Alternativen es dazu gibt und wieso das kürzlich beschlossene 220-Millionen-Euro-Paket der Bundesregierung ins Leere laufen wird.
Der Literaturwissenschaftler Hannes Fischer schaut 20 Jahre alte Nachrichten und stellt sie bei Twitter ein. Daraus ergeben sich oft kuriose Parallelen zur Gegenwart. Was lässt sich daraus lernen?
Jan Böhmermann kuratiert als Verschwörungspraktiker neuerdings einen Kanal bei Telegram - schöner lässt sich das Irrlichtern der Zeit kaum in Popkultur übertragen.
Die Polizei steht derzeit in keinem guten Licht da. Wiederholt tauchten in den vergangenen Wochen Videos auf, die brutale Übergriffe von Beamtinnen und Beamten zeigen. Und Mitte September wurden erneut – dieses Mal in Nordrhein-Westfalen – dutzende Polizisten beschuldigt, rechtsextreme und rassistische Nachrichten in Chat-Gruppen ausgetauscht zu haben.
Immer mehr Trump-Unterstützer wechseln zu alternativen sozialen Netzwerken wie Parler. Dort finden sie eine Welt, in der die US-Wahl noch nicht entschieden ist.
In deutschen TV-Werbungen sind Blähungen ein Problem. In den USA hingegen Laub, Ohrenschmalz und Kaffee. Was lief da eigentlich zwischen den Stimmauszählungen im amerikanischen Fernsehen?
Ein Vorschlag des EU-Ministerrats, dass verschlüsselte Kommunikation erheblich geschwächt werden soll, ruft starke Gegenreaktionen hervor. Sie kommen aus Zivilgesellschaft und Wirtschaft gleichermaßen.
Lange stand der US-Nachrichtensender Fox News treu zu Donald Trump, doch die Leidenschaft ist verpufft.
Auch die sozialen Medien gehen strenger mit ihm ins Gericht als je zuvor.
Der scheidende US-Präsident soll deshalb Gefallen an einer Idee haben, die ihn unabhängig von der Gunst der Medien machen würde: einen eigenen Newssender für seine Millionen Fans. Plant er Trump TV?
Die Corona-Pandemie ist eine Naturkatastrophe, aber sie ist zugleich weit mehr als das. In ihr spiegeln sich die Stärken und Schwächen der Gegenwartsgesellschaften. Sie erinnert die Menschen daran, dass sie Naturwesen sind und der Naturbeziehung verhaftet bleiben. Einerseits konnten sie ihre Spielräume in der Natur mittels Wissenschaft und Technik erheblich erweitern, andererseits steigerten sie gerade dadurch jene Naturvergessenheit, die der blinde Fleck in der Weltwahrnehmung des überkommenen, aber längst global hegemonialen Industrialismus ist. Corona offenbart eine regelrechte Verwahrlosung der Vernunft und untergräbt das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit von Staaten und Regierungen.
Ingo Zamperoni kennt die USA wie nur wenige. Er war nicht nur Student und Korrespondent dort, er ist auch mit einer Amerikanerin verheiratet und hat viel Verwandtschaft in den Staaten. Und die ist so gespalten über Trump wie das ganze Land.
Vor drei Jahren verbreitete die Berliner Polizei die Falschmeldung, dass im Stadtteilladen Friedel54 ein Türknauf unter Strom gesetzt worden sei. Gestern wies das Gericht die Klage von zwei Betroffenen ab. Es sei der richtige Fall zum falschen Zeitpunkt, so der Richter.
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