Es gibt einen Zusammenhang zwischen Rainer Meyers Blog bei Springer und Psychoterror gegen Journalist*innen. Der Verlag hingegen sieht kein Problem.
Da haben wir es nun: Wirecard ist – wer hätte das gedacht – pleite. Bis vor Kurzem war das Unternehmen noch ein leuchtender Stern im DAX, dem Deutschen Aktienindex. Ein sogenannter Blue Chip in der ersten deutschen Börsenliga, einer von nur dreißig in diesem Land. Wirecard war an der Börse zeitweise wertvoller als die Deutsche Bank und die Commerzbank zusammen. Die Aktien des Unternehmens sollte man sich eigentlich ins Depot legen für die von der Politik stets propagierte private Altersvorsorge.
Erste Impfstoffe gegen das neue Coronavirus haben sich als sicher erwiesen - aber wirken sie auch?
Dieter Nuhr wurde in Wesel am Niederrhein geboren, 35 Jahre bevor ich in diese Stadt zog und sie für acht sehr lebensformende Jahre meine Heimat nannte. Diese minimale Übereinstimmung unserer Biografien reichte in meiner Jugend dafür, einen gewissen kumpelhaften Lokalstolz auf diesen Typen zu entwickeln, der in der zweiten Hälfte der 90er Teil es Privatfernsehen-Comedy-Programms wurde, das wir auf gebrauchte VHS-Kassetten aufnahmen, weil es abends lief, wenn wir schon im Bett liegen mussten. Ich habe also eine lange persönliche Verbindung zu Nuhr, und man kann mir definitiv nicht unterstellen ihn immer schon abgelehnt zu haben. Ich gucke fast kein lineares Fernsehen mehr, Comedy/Kabarett/Satire sind mir egal. Kurz: An den meisten Tagen im Jahr ist Dieter Nuhr mir egal
Auf Plattformen wie Facebook, Twitter oder Instagram mit Hashtags, auf der Straße mit Demonstrationen in Tränengas-Wolken: Der Protest „Chile ist aufgewacht“ richtet sich nicht nur gegen den amtierenden Präsidenten Sebastian Piñera und die Gewalt seiner Regierung, sondern gegen das neoliberale Staatsmodell. Ohne die digitale Technik wäre die Bewegung in dieser Form nicht möglich.
NSU 2.0: Die Polizei findet bei einem Verdächtigen eine Pumpgun, zwei Pistolen und weitere verbotene Gegenstände.
Wegen der Corona-Pandemie gibt es immer mehr Partys auf öffentlichen Plätzen. Anwohner fühlen sich durch Lärm und Müll gestört.
In dem oberbayerischen Flüsschen ist das erste Schachtkraftwerk überhaupt in Betrieb gegangen. Die Anlagen sollen für Fische verträglich sein.
Die Präsidentin der Wirte und Hoteliers, sieht eine Umkehrung des alten Trends: Die städtische Gastronomie leidet, die ländliche boomt.
Im Prozess wegen des Mordes an Walter Lübcke streiten sich Verteidiger unter Anleitung des Vorsitzenden. Im Internet lassen sich Vernehmungsvideos anschauen. Bemerkungen über ungewöhnliche Vorgänge.
Jahrelang hatten die Wirtschaftsprüfer von EY die Jahresabschlüsse des Konzerns Wirecard bestätigt – bis er pleiteging. Es ist nicht der erste Skandal dieser Art, und es wird wohl auch nicht der letzte sein.
Schwarze Bürger*innen müssen an der Mohrenstraße aussteigen. Das „Zigeunerschnitzel“ steht auch für einen Kulturkampf. Ein Gastbeitrag von Stephan Anpalagan.
In Deutschland sind rassistische Feindbilder im kollektiven Bewusstsein verwurzelt.
Sei es das „Zigeunerschnitzel“ oder die „Mohrenapotheke“.
Stephan Anpalgan kritisiert auch, dass der Porajmos wenigen Menschen ein Begriff ist.
Landwirte spüren bereits die Folgen des Insektensterbens. Ohne Wildbienen und andere Bestäuber landen weniger Äpfel, Kirschen und Heidelbeeren in den Supermarktregalen.
Das tschechische Spiel „Attentat 1942“ enthält verbotene Symbole der NS-Diktatur. Dennoch ist das ernsthafte von Historiker:innen entwickelte Spiel in Deutschland in der Desktop-Version seit 2018 erlaubt, weil es die Nazis in einen Kontext setzt. Google hat nun die mobile Version, die heute erscheinen sollte, für den deutschen Markt gesperrt – wegen des Nazi-Bezuges.
Professionelle Literaturkritik gebe es im Feuilleton, an den “elektronischen Stammtischen” des Internets hingegen ertöne nur Amateurgeschnatter, meinte kürzlich die Kritikerin Sigrid Löffler — und erntete damit postwendend einiges Geschnatter. Doch was ist eigentlich das Professionelle an Literaturkritik, und aus welchen Gründen sollte sie nur in gewerblichen Medien, aber im Netz nicht möglich sein? Bevor ich vor beinahe zwanzig Jahren ein Blog startete und vor zwölf Jahren mit der Twitterei begann, also ein elektronischer Stammtischbruder wurde, arbeitete ich gelegentlich als professioneller Literaturkritiker im soliden, unscheinbaren Mittelbau des deutschen Feuilletonats. Ich tat es für Geld.
Die Corona-Warn-App startete furios, aber nun gibt es Probleme mit Fehlermeldungen und der einfachen Nutzbarkeit. Hier müssen die Hersteller korrigieren und vor allem auch die Kommunikation verbessern.
Selbst Liberale und Linke sind nicht mehr davor gefeit, als Rassisten gebrandmarkt zu werden. Das ist eine neuartige Maßlosigkeit.
Warum nicht nur dem US-Präsidenten während der Pandemie mehr Datenkompetenz gut täte.
In Düsseldorf sind Demos von Corona-Leugnern bestens besucht – trotz zunehmender Lockerungen. Manche Teilnehmer kommen zum Feiern, andere radikalisieren sich.
In einem Interview gehen wir der Frage nach, ob das freie Mobiltelefon PinePhone für den täglichen Gebrauch eine Alternative für Android- und Apple-Geräte ist. Warten viele Menschen auf ein von den Zwängen der Platzhirsche befreites Smartphone? Wir fragen den passionierten Linux-Nutzer Andreas Paetsch.