Vier befreundete Investmentbanker erschaffen sich eine perfide Parallelwelt aus Sex, Drogen und Gewalt, um ihrem Alltag zu entfliehen. Norwegische Dramaserie mit Simon J. Berger.
Ab dem 03. August können Freunde des naturnahen Urlaubens auf der Helgoländer Düne ihre Ferien in den ersten beiden neuen „Wikkelhouses“ (www.wikkelhouses.com) verbringen.
Dem allgemeinen Tiny-House-Trend folgend, werden derzeit die ersten, aus natürlichen Baumaterialien gefertigten Test-Häuser einer Manufaktur aus Amsterdam in unmittelbarer Nähe des Nordstrandes final eingerichtet.
Kaum jemand weiss mehr über Coronaviren als der deutsche Virologe Christian Drosten. Was er von der Theorie hält, Sars-CoV-2 komme aus einem Labor, warum das mit der Herdenimmunität bei Menschen nicht funktioniert und seine Antwort auf die wichtigste Frage: Ist die Pandemie jetzt wirklich vorbei?
Es hätte ein riesiges Tourismusprojekt werden sollen: Ein niederländisch-französischer Konzern wollte in einem Waldareal im Fränkischen Seenland ein Urlaubsdorf mit 800 Bungalows bauen. Doch daraus wird nichts.
Bayerns Busse und Bahnen haben in der Pandemie besonders viele Fahrgäste verloren - das zeigen nun aktuelle Zahlen. An Beliebtheit hat allerdings nicht nur das Fahrrad gewonnen.
Im Ingolstädter Armeemuseum zeugt ein prachtvolles Beutestück von den Türkenkriegen im 18. Jahrhundert: In dem Zelt schlief der Heerführer der Osmanen, bevor seine Armee geschlagen wurde - und Kurfürst Max Emanuel es erbeutete.
Minimale Ansprüche, maximale Selbstprofilierung: Falsche Entscheidungen trifft der Gesundheitsminister nicht bloß im Eifer des Gefechts – sondern auch ganz unabhängig von einer Notsituation.
Viele Schnelltestzentren verlangen bei der Anmeldung die Personalausweis- oder Reisepassnummer als Pflichtfeld. Diese musst und solltest Du nicht angeben. Mit einem einfachen Trick kannst Du Dich dagegen wehren.
In Michel Andrés Labor laufen in Echtzeit die Daten unzähliger Horchposten ein. Können sie der Menschheit helfen, im Lärm des Ozeans die Botschaften des Planeten zu verstehen?
Das NDR-Politmagazin „Panorama“ wird 60 – und ist kritisch geblieben. Dabei war es seit Beginn Angriffen ausgesetzt, die erstaunlich aktuell wirken.
Mit dem Hinweis „The Risk is Real“ hat die Universität Berkeley strengere Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung ergriffen und körperliche Betätigung im Freien selbst mit Masken verboten, so beschreibt es der Journalist David Leonhardt in der „New York Times“ vom 12. Februar. Ich möchte diese Aussage und die Notwendigkeit ihrer Bekräftigung analysieren. „Das Risiko ist real“ – das ist eine klassisch Freudianische Verneinung: Es muss mit Nachdruck betont werden, dass die Gefahr real ist, weil die Gefahr für viele irreal ist. Der Satz setzt eines voraus: die unseren Zeitgeist prägende, idiotische Leugnung des Todes.
Das Patriarchat der Dinge” ist ein Sachbuch, es geht dem Nutzen und der Herkunft von Gegenständen, Praktiken, Orten auf den Grund, die uns im Alltag immer wieder begegnen. Es fragt unter anderem: Warum genau gibt es so viel weniger Möglichkeiten zum Pinkeln im Öffentlichen Raum für Frauen denn für Männer? Warum wurden für Frauen Handtaschen erfunden? Welchem Körper ist ein Crash-Test-Dummy nachempfunden? Man kann sich leicht vorstellen, dass in diesem Buch Interessantes wie Brisantes zu Tage tritt. Rebekka Endler verschleiert bei aller Sachlichkeit und Präzision nicht den eigenen Aktivismus – im Gegenteil, ihr provokativer Tonfall ist maßgeblicher Charakterzug eines Buchs, das sich unterhaltsamer und spannender als mancher Roman liest.
Keine Ahnung, ob es wirklich keine:n Spotify-Nutzer:in da draußen gibt, die „Nur Idioten hier“ von Moritz Krämer und Francesco Wilking morgens hört. Ich jedenfalls mag den Song und höre ihn auch morgens – auf Spotify. Der Streaming-Dienst hat mich jetzt mit seinem Only-You-Feature darauf aufmerksam gemacht, dass ich damit offenbar sehr allein einzigartig bin.
Wandern im Landkreis
Angela Merkel warnte kürzlich vor einem Deutschland, in dem es zugeht wie in den USA unter Donald Trump. Derweil arbeiten Teile der Union selbst an dieser Entwicklung. Das ist so fatal wie widersinnig.
Gruner + Jahr war einst ein bedeutendes Verlagshaus und Europas größter Zeitschriftenverlag. Fast 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzierten über 100 Zeitschriften und Zeitungen, darunter Magazine wie “Stern”, “Geo”, “Brigitte”, “Capital” und “Schöner Wohnen” sowie Tageszeitungen wie “Financial Times Deutschland” und “Berliner Zeitung”. Doch irgendwann setzte der Niedergang ein: “Wird demnächst auch das Frankreich-Geschäft verscherbelt, ist Gruner + Jahr vollständig auf den deutschen Markt zurückgeworfen. Dann droht im Herbst der Todesstoß. Die RTL-Group, der umsatzstarke Fernsehboulevard-Riese, könnte den angeschlagenen Verlag übernehmen, inhaltlich ausschlachten und schließlich liquidieren.” Wolfgang Michal macht sich auf die Suche nach der Antwort auf die Frage, wie es zu diesem beispiellosen Absturz kommen konnte.
Die Medien sind in der Krise, aber ein Greifswalder Magazin ist ein Erfolg: Nischenthemen, keine Bilder, rasantes Wachstum. Jetzt machen sie eine Zeitung.
Warum ist die Mär vom bürgerlichen Widerstand gegen den Nationalsozialismus noch heute so populär? Gedanken anlässlich des 100. Geburtstags von Sophie Scholl.
Der CSU-Abgeordnete Alfred Sauter steht unter Korruptionsverdacht. Grüne und FDP wollen nun wissen, warum seine Tochter im bayerischen Bauministerium so schnell aufsteigen konnte.
Umweltminister Thorsten Glauber will mit viel Geld den Nahverkehr ausbauen, Moore schützen und Windräder bauen - nur der Koalitionspartner CSU weiß davon noch nichts.