Gerade im Lockdown braucht es eine Tagesstruktur, sagt der Psychiater Leonhard Schilbach. Mit welchen Übungen man jetzt vermeiden kann, in ein Gefühlstief zu rutschen.
Warum Bund und Kantone die Kontrolle über die Covid-Pandemie verloren – und was die Politik daraus lernen sollte.
Im Norden Europas ist Naturverbundenheit fester Bestandteil des Alltags: Entlang eisigen Gletschern Norwegens, über stille Seen in Schweden bis hin zu weiten Wäldern in Finnland finden die Einheimischen mit außergewöhnlichen Aktivitäten ihren Zugang zur Natur. So beim Yoga im Schnee, beim Wildkräutersammeln oder mitten auf der Slackline in schwindelerregender Höhe.
Auf dem 200 km langen Sieben-Flüsse-Wanderweg lässt sich die Vielfalt der Region erleben: touristische Höhepunkte, Kleinode am Wegesrand, romantische Fachwerkdörfer, besondere Naturerlebnisse und fränkische Genüsse. Herausragend ist die landschaftliche Vielfalt: moorige Kiefernwälder und Sandlebensräume im Regnitztal, Wachholderheiden, Bärlauch-Buchenwälder und schroffe Kalkfelsen auf der Fränkischen Alb, naturnahe Flussauen und Badeseen im Maintal, Weinberge und Sandsteinhänge in den Haßbergen, naturnahe Waldgebiete und grüne Täler im Steigerwald.
Neue Funktionen für die Corona-Warn-App der Bundesregierung stehen bereit. Doch eine digitale Lösung zur Cluster-Erfassung fehlt. Dabei gäbe es schon einen konkreten Vorschlag.
Warum eine zweite Chance aus philosophischer Sicht nicht immer angebracht ist.
Wenn der öffentliche Diskurs in der Krise steckt, dann trifft es die, die ihn abbilden, und die, die sich über ihn lustig machen: Journalisten und Satiriker. Satire hat die Aufgabe, Qualitätsjournalismus in Pointen zu übersetzen, sagt der Kabarettist Florian Schroeder (41). Interview von Thilo Komma-Pöllath.
Der Geheimdienstskandal in Dänemarkt weitet sich aus. Dass der Auslandsgeheimdienst FE illegal die eigenen Bürger:innen ausspioniert hat, war bereits bekannt. Nun zeigt sich, dass auch dänische Ministerien und Rüstungsfirmen sowie Nachbarländer von der Kooperation mit dem US-Geheimdienst NSA betroffen sind.
Es ist schlimmer, viel schlimmer, als Sie denken. Das langsame Voranschreiten des Klimawandels ist ein Märchen, das vielleicht ebenso viel Schaden anrichtet wie die Behauptung, es gäbe ihn gar nicht. Aber fangen wir damit an, wie schnell die Veränderungen ablaufen.
Mehrere grausame Frauenmorde und ungeklärte Vermisstenfälle stellen die Polizei in Odessa, Warschau und Prag vor ein Rätsel. Sind die verstümmelten Leichen eine Warnung der Mafia, stecken osteuropäische Mädchenhändler dahinter oder vielleicht doch ein psychopathischer Serienkiller?
Auf den ersten Blick hilft die Corona-Pandemie dabei, die Klimaschutzziele zu erreichen. Langfristig wird sich das Jahr 2020 jedoch rächen, argumentiert unser Autor.
Die in China erfundene Internet-Rabattschlacht Singles Day bricht in diesem Jahr alle Rekorde. Kein Wunder: Hier zeigt sich eine neue Spielart des Kapitalismus – die sich gelangweilte Kunden wünschen.
Der schwedische Filmemacher Nathan Grossman konnte Greta Thunberg ein Jahr lang begleiten – von den Anfängen ihres Schulstreiks über die Überfahrt nach New York bis zu ihrem Auftritt vor den Vereinten Nationen. Unter anderem für radioeins habe ich mit ihm über die Bedingungen für dieses Projekt und seine Erlebnisse gesprochen.
Der knappe Sieg von Joe Biden sei ein Debakel für die Linke in den USA, schlimmer noch als ein Sieg von Donald Trump. Das sagt Yanis Varoufakis, der frühere griechische Finanzminister. Ein düsteres Gespräch über den Aufstieg des Faschismus, das Ende des Kapitalismus und das Chaos, das darauf folgt.
Bei Verschwörungserzählern ist dieses Argument sehr beliebt: Es gibt wirklich globale Verschwörungen, mehrere wurden kürzlich erst aufgedeckt. Diese Woche zeigte: Die zwei größten sind weiterhin aktiv.
Donald Trump war ein Symptom einer unbegriffenen Krise, ein Produkt seines Zeitalters: die Synthese aus Leben und Geld. Mit ihm haben die USA in einen Abgrund geschaut.
Ein Ende der Corona-Pandemie ist nicht in Sicht: Wo die Infektionszahlen im Sommer auf der nördlichen Halbkugel noch auf niedrigem Niveau stagnierten, steigen sie mit Beginn der kalten Jahreszeit nun wieder rasant an. Um vulnerable Bevölkerungsgruppen zu schützen und die medizinische Versorgung sicherzustellen, werden inzwischen ganze Großstädte zu Risikogebieten erklärt oder abgeriegelt. Einen generellen Lockdown wollen alle Regierungen möglichst vermeiden, um die wirtschaftlichen Schäden aus dem Frühjahr nicht noch zu vergrößern: Aufgrund sinkender Wirtschaftsleistung stieg weltweit die Arbeitslosigkeit an und brachen die Steuereinnahmen ein, während zugleich die staatlichen Ausgaben durch die Corona-Hilfsmaßnahmen in die Höhe schnellten.
Man muss Dieter Nuhr dankbar sein. Dem ARD-Witzemacher, der sich als Kämpfer gegen den Zeitgeist inszeniert, ist diese Woche eine erstaunliche Vorlage zur Aufklärungsarbeit geglückt. In der ARD-Sendung „Nuhr im Ersten“ hat er eine Buch-Cover-Kritik zu dem unbedingt empfehlenswerten Buch „Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten“ angefertigt.
Ausgerechnet Google ist heute der größte Sponsor von Innovationen im Journalismus. Im Interview erklärt Medienforscher Christopher Buschow, welche Alternativen es dazu gibt und wieso das kürzlich beschlossene 220-Millionen-Euro-Paket der Bundesregierung ins Leere laufen wird.
Der Literaturwissenschaftler Hannes Fischer schaut 20 Jahre alte Nachrichten und stellt sie bei Twitter ein. Daraus ergeben sich oft kuriose Parallelen zur Gegenwart. Was lässt sich daraus lernen?