Die EU arbeitet an einem revolutionären Vorhaben, das die Macht von Konzernen wie Google und Facebook beschränken soll. Das neue Gesetz könnte die digitale Welt für immer verändern.
Seit einer Woche dürfen in Bayern wieder alle Kinder in die Betreuung gehen. Das belastete Personal klagt über unklare Vorgaben.
Die rechte Unterwanderung der Polizei sei wohl kein Einzelfall, sagt Johannes Masing. Er wünscht Stolz der Behörden auf rechtsstaatliche Vorgaben.
In den USA liefert das Twitter-Partnerunternehmen Dataminr Fotos, Tweets, Orte und Zeitpunkte von Protesten an die Polizei. Die Firmen sprechen von Nachrichten, NGOs halten es für Überwachung.
Der Corona-Lockdown hat die Bildungskluft hierzulande deutlich offengelegt – nicht zuletzt wegen der fehlenden digitalen Ausstattung in den Schulen, kritisierte »Blätter«-Redakteurin Annett Mängel in der Juni-Ausgabe. Diese Kluft lasse sich jedoch nicht allein mit Tablets und Apps schließen, mahnen die Bildungsforscher Tim Engartner und Lisa-Marie Schröder.
Recherchen von netzpolitik.org zeigen das Missbrauchspotenzial von PimEyes, einer kostenlosen Suchmaschine für 900 Millionen Gesichter. Alle, von denen es Fotos im Internet gibt, könnten schon Teil ihrer Datenbank sein.
Einmal eingeführte Überwachungsinstrumente werden später ausgeweitet. Ein Paradebeispiel dafür ist die einheitliche Steuer-Identifikationsnummer, die jetzt als Personenkennziffer zum Datenabgleich der Bürger:innen genutzt werden soll. Alternative und datenschutzfreundlichere Modelle hat die Bundesregierung bislang verworfen, obwohl ihr Vorschlag verfassungswidrig sein dürfte.
Jeden Sonntag sammeln sich Wutbürger, Neonazis, Virusleugner und Reichsbürger an der B96 bei Bautzen. Der Oberbürgermeister von der SPD beschönigt.
Vom Ursprung des Virus bis zur Immunität: Fünf drängende Fragen zu Covid-19, mit denen sich Forscher derzeit beschäftigen.
Der Journalismus interessiere sich immer weniger für Widersprüche und abweichende Meinungen, es zähle nur noch die richtige Haltung. Birk Meinhardt, einst preisgekrönter Reporter der «Süddeutschen Zeitung», dokumentiert seine Entfremdung von der einst geliebten Profession. «Wie ich meine Zeitung verlor» trifft den Nerv eines angeschlagenen Journalismus.
Die Video-Plattform Tiktok ist eine chinesische App, will aber keine sein. Nun hat sie sich in Hongkong selbst abgeschaltet - doch der globale Konflikt um die Zukunft des Internets beginnt erst.
Die Ost-West-Differenz ist für nach 1990 Geborene eine identitätsprägende Kategorie. Während sich junge Ostdeutsche in einigen Situationen selbst als Ostdeutsche identifizieren, bleiben junge Westdeutsche die unsichtbare Norm und reden über Ostdeutsche als die "Anderen".
Sie versprechen Reichtum, Erfolg und ein sorgenfreies Leben: In den sozialen Netzwerken angeln dubiose Onlinecoaches nach Teilnehmern für ihre Kurse. Die Preise sind happig, die Geschäftsmodelle mindestens fragwürdig. Ein Blick in die Szene – und was tatsächlich dahintersteckt.
Das Sperrverhalten bei amtlichen Accounts ist oft schwer vorhersagbar: Manche richten sich nach einer selbst erfundenen Behörden-Netiquette, manche haben keine Kriterien für Sperrungen. Darunter leidet die Meinungsfreiheit. Jacqueline Neumann erklärt, was sie für die amtliche Nutzung von Kommunikationskanälen auf Facebook und Twitter fordert. Sie kann sich auch eine Antwortpflicht vorstellen.
Als Adbusting werden Aktionsformen bezeichnet, die Werbeplakate durch satirisch-politische Botschaften ersetzen. Statt der Hochglanzreklame prangt dann an den Werbeträgern flugs eine politische Message à la „Nazis essen heimlich Falafel“ oder „Der Fuchs ist schlau und stellt sich dumm, beim Nazi ist es andersrum“. Mit diesem Busting von Ad-vertisment werden politische Anliegen verfolgt, die sich nicht selten gegen die jeweils gebusterte Reklamebotschaft oder die Werbenden selbst richten. Häufig geht es aber auch um eine generelle Kritik an der kommerziellen Nutzung öffentlicher Flächen. Durch das Adbusting soll die Dauerpräsenz der Werbung im öffentlichen Raum unterbrochen, soll der Platz unkritischer Konsum- oder Imagekampagnen durch gesellschaftskritische Forderungen eingenommen werden.
Immer mehr Feste, Clubs und Kneipen sterben. Doch daran ist nicht (nur) Corona schuld. Es sind vor allem die Anwohner, die der Innenstadt das Leben austreiben wollen. Das darf die Stadt nicht akzeptieren. Ein Kommentar von Dunja Neupert.
Die Abiturprüfung am neunjährigen Gymnasium soll flexibler werden und eigene Schwerpunkte zulassen. Die Zustimmung ist groß.
Georg Ratzinger mochte die Rolle des Papstbruders nicht, aber er sah sie als Auftrag Gottes. Nun ist er im Alter von 96 Jahren gestorben.
Camping, Hotel oder in den Freizeitpark? Wer Ausflüge oder Urlaub in Bayern machen will muss noch mit Einschränkungen rechnen. Ein Überblick.
Wer auch immer die hiesigen strengen Corona-Beschränkungen kritisiert, verweist dabei gern auf Schweden, das in der Corona-Pandemie einen Sonderweg einschlug: Das öffentliche Leben lief weitgehend normal weiter, Grundschulen und Kitas blieben ebenso geöffnet wie – unter Auflagen – Geschäfte, Restaurants und Kneipen.