Ziehen Sie sich immer häufiger aus Debatten in Ihrer Familie, im Freundeskreis oder im Sportverein zurück? Das ist durchaus nachvollziehbar - aber gefährlich. Zum Glück gibt es einen Ausweg.
Mit 205 Abgeordneten ist der Landtag nach der Wahl im Oktober 2018 so groß wie nie in seiner Geschichte. Es geht dort nun härter zu - und nur noch selten heiter.
Stellvertretender Ministerpräsident hin oder her, Hubert Aiwanger redet wie es ihm gerade in den Sinn kommt. Früher gern gegen die CSU, aber das geht in der Koalition nun nicht mehr. Also muss er sich andere Gegner suchen.
In Bayerns Kliniken fehlen viele Pflegekräfte. Vier Betroffene berichten davon, was das im Alltag bedeutet.
Laut Parteichef Söder setzt die CSU auf "frische Kräfte", die für einen neuen Stil stehen. Die Rathäuser von München, Regensburg und Augsburg sollen Frauen erobern.
1967 hielt der Philosoph Theodor W. Adorno einen Vortrag über die NPD. Der nun neu veröffentlichte Text liest sich, als sei er für die heutige politische Lage geschrieben.
Immer mehr wichtige Dienste erfordern, dass die Nutzer ein Smartphone haben und proprietäre Apps installieren. Warum dies der falsche Weg in die digitale Zukunft ist. Ein Kommentar.
Sicherheitswahn ohne Sinn und Verstand: Vor dem Bundestag soll ein tiefer Graben gezogen werden. Er wird Politik und Bevölkerung noch weiter entfremden. Ein Kommentar.
Ein bisschen lahm ist das schon, auf eine Video-Reihe hinzuweisen, auf die vor wenigen Stunden ein anderer Piq von Hansi Trab auch hingewiesen hat. Dank Hansi Trabs Hinweis habe ich Mai Thi Nguyen-Kim zum ersten mal in meiner Tube erleben dürfen, sie gleich abonniert und dann, nachdem ich mir 1,25 Stunden Hanna Ahrend angesehen hatte, empfahl mir der Youtube-Algorithmus Mai Thi Nguyen-Kims Video über Homöopathie, oder genauer einen ominösen „Binnenkonsens“. Universum funktionieren.Treffend zusammengefasst, w Minute haben sie eine Stunde fremde Denkarbeit oder mehr
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat den Verlag des Magazins Öko-Test und dessen Muttergesellschaft DDVG, eine Medienholding die der SPD gehört, durchsucht.
Die Ermittler gehen dem Verdacht nach, Verantwortliche des Umweltmagazins hätten bei einer gescheiterten Expansion nach China Firmengelder in Millionenhöhe veruntreut.
Für das Magazin, das nach schweren Turbulenzen gerade wieder in ruhigere Zeiten gekommen war, ist die Razzia ein schwerer Rückschlag.
Ja, warum eigentlich? Freitag-Herausgeber Jakob Augstein traf im Mai Karlheinz Weißmann (Junge Freiheit) zum Gespräch. Wenn ihm schon ein Blick auf Weißmanns Vita nicht klar gemacht hat, dass das keine gute Idee war, sollte es spätestens das Echo in rechten Medien tun.
Wer in einem Online-Game selbst gefälschte Nachrichten verbreiten soll, ist anschließend besser in der Lage, sie im echten Leben zu erkennen. Eine solche Immunisierung weckt das Interesse von Wirtschaft und Regierungen.
Einer der wichtigesten Gedanken hinter der DSGVO lautet, dass wir, wenn wir uns für Dienste oder Newsletter anmelden, über die Daten, die die Anbieter über uns sammeln und verarbeiten, verständlich aufgeklärt werden. Die Idee hinter dem Gesetz ist, dass wir nicht nur erfahren, sondern vor allem verstehen welche unserer Daten erfasst und verarbeitet werden — und der Verarbeitung gegebenenfalls widersprechen können. Die Tatsache, dass netzpolitik.org nochmal aufschreiben muss, wie man sich zum Beispiel gegen Leseaktivitätsverfolgung in Newslettern wehren kann, deutet darauf hin, dass die DSGVO-konforme Aufklärung der Anbieter noch viel Verbesserungspotenzial hat.Wer einmal selbst einen der gängigen Anbieter von Newsletterdienstleistern (CleverReach, MailChimp, Mailjet, etc.) benutzt hat, weiss wie detailliert diese Dienste nicht nur über Öffnungsraten von E-Mails Buch führen, sondern diese Daten auch jedem einzelnen Abonnenten zuordnen können. Noch gruseliger: man kann als Newsletter-Anbieter nicht nur sehen wer welchen Newsletter geöffnet hat, sondern in der Regel auch wer, wann und wo welchen Link angeklickt hat. Wenn auf diese aufdringliche Datenerfassung überhaupt in Datenschutzerklärungen hingewiesen wird, hört sich das relativ harmlos an:Hierzu erfassen wir sowohl die Öffnungen der E-Mail als auch die internen Klicks.Die Realität wirkt weniger harmlos: die Newsletterdienstleister horten in ihren Datenbergen persönlichen Profile mit jahrelangen Lese- und Klickgewohnheiten — aufgeschlüsselt nach E-Mail-Adressen.Während man sich noch einigermassen dagegen wehren kann, dass Anbieter Erfassen ob man eine Newsletter-Mail geöffnet hat (siehe hier), kann man sich gegen die Klick-Erfassung kaum wehren. Die Anbieter versenden in der Regel jede einzelne E-Mail personalisiert, dass heisst, egal ob ich einen Link im Tagespiegel Checkpoint oder im täglichen „piqd – deine piqs des Tages“-Newsletter anklicke, die Dienstleister des Tagesspiegel (agnitas.de) oder von piqd (Mailchimp), können jeden meiner Klicks (mitsamt meinem ungefähren Aufenthaltsort) in den jeweiligen Newslettern speichern und nachvollziehbar meiner persönlichen E-Mail-Adresse zuordnen.Manche Newsletterdienstleister bieten auch einen Opt-out — oder gesonderten Opt-in — aus dieser maximalinvasiven, personenbezogenem Nachverfolgung. Von meinen drei Lieblingsnewslettern (Checkpoint, piqd, Übermedien) scheint lediglich der von Übermedien (Mailchimp) auf personalisierte, trackbare Links zu verzichten.Wenn selbst die Guten bei diesem nahezu unentrinnbarem Datensammlungswahnsinn mitmachen, darauf unzureichend oder gar nicht hinweisen, wird es höchste mit technischen Massnahmen auf der Konsumentenseite dagegen zu halten. So wie Werbeblocker oder Werbelocher oft als digitale Selbstverteidigung bezeichnet werden und nicht nur gegen Werbung eingesetzt werden, sondern auch gegen übergriffige und betrügerische Scripte (die von eigentlich vertrauenswürdigen Webseiten ausgeliefert werden), könnten Wegwerf-E-Mail-Adressen den Newsletter-Konsum in Ansätzen re-Anonymisieren.Ich habe grosse Hoffnungen auf Apples „Sign in with Apple“, bei dem auf Wunsch auch anonymisierte Wegwerf-E-Mailadressen generiert werden können. Mit Gmail kann man ansatzweise Pseudonymisieren und diverse Anbieter von Wegwerf-E-Mail-Adressen gibt es schon lange, auch wenn die sich kaum praktisch für anonymisierte Newsletter-Abos nutzen lassen. Wer es schaffen sollte hier einen einfach zu bedienenden Dienst auf die Beine zu stellen und ausreichend Vertrauen schaffen kann, könnte hier auf einen ähnlich grossen Markt stossen, wie vor 10 Jahren die ersten Adblocker.
Amazon nutzt Marktplatzdaten anderer Händler, um die eigenen Produkte zu optimieren, glaubt die EU-Kommission. Sie prüft nun ein illegales und wettbewerbswidriges Verhalten des Digitalkonzerns.
Hitlerbild, Hassmail, Nazibesuch: Für ihre Tabubrüche haben AfD-Politiker stets erstaunliche Begründungen parat. Eine Sammlung.
While so many of the discussions and debates about content moderation focus on a few giant platforms -- namely Facebook, YouTube and Twitter -- it's fascinating to see how they play out in other arenas. Indeed, one of the reasons why we're...
Jeden Tag Hetze: «Obama ein brutaler Massenmörder?», «Gehören Transsexuelle in die Psychiatrie?» oder «EU will bis zu 300 Millionen afrikanische Flüchtlinge holen». Artikel wie diese werden jeden Tag auf der «Schweizer Morgenpost» (Smopo) publiziert. Diese Onlinezeitung ist keine der üblichen Meinungsseiten am rechten Rand, wie sie sich zu Tausenden im Internet tummeln. Die Smopo ist eine gut geölte Manipulationsmaschine, entwickelt, um die westliche Gesellschaft zu stören und ihr ein rechts gerichtetes Weltbild aufzustülpen. Gesteuert aus einem Dorf auf der sankt-gallisch-appenzellischen Grenze.
Das Magazin erscheint halbjährlich und gibt einen aktuellen Einblick in die Arbeit der Kulturstiftung des Bundes. Sie können es kostenfrei bestellen.
Sascha Kodytek hat einen Plan – und bei dem geht es um nicht weniger als die Verhinderung der AfD in Sachsen. Anfang September wird dort ein…
Nein, es ist wirklich kein Fake-Account. Hans-Georg Maaßen entwickelt sich mit rechten Provokationen zum Twitter-Troll. Das Problem: Wenn so jemand über Jahre Chef eines Geheimdienstes sein konnte, dann ist der "Verfassungsschutz" noch gefährlicher für die Demokratie als wir immer dachten. Ein Komme