Kennen Sie das Lied „Tout va très bien, madame la marquise“ des französischen Komponisten Paul Misraki? Es ist dieses Lied, dass unserem Autor Zaal Andronikashvili nach dem „Ibizagate“ in den Sinn kam.
Die Nachricht ist alarmierend: Eine Million Tiere und Pflanzen drohen auszusterben. Auch in Deutschland zeigt sich ein Verlust an Vielfalt. Dagegen kann jeder etwas unternehmen – acht Tipps.
Unter Landwirten ist der Ärger über die CSU und deren Umgang mit dem Bienen-Volksbegehren groß. Das bekommt Ministerin Kaniber bei zwei Aufeinandertreffen deutlich zu spüren.
2014 errang Ulrike Müller für die Freien Wähler überraschenderweise ein Mandat im Europa-Parlament - und kam so vom Allgäu nach Straßburg. Inzwischen ist sie keine Einzelkämpferin mehr.
Seit einem Jahr gilt die Datenschutzgrundverordnung. Wir haben Expertinnen und Experten aus der digitalen Zivilgesellschaft gefragt, wie sie die ersten 365 Tage bewerten und wie es mit dem europäischen Datenschutz weitergehen muss. Klar ist für alle: Da geht noch viel mehr.
Einmal mehr wird man unsere Stimmen auf den Straßen hören, aber es kann nicht nur an uns hängen bleiben. Deshalb rufen wir alle Menschen zu einem weltweiten Klimastreik auf.
Die SPD zahlt am meisten und die AfD hat offenbar andere Methoden, sich Reichweite zu verschaffen. Dank eines endlich veröffentlichen Transparenzreports können wir uns kurz vor der EU-Wahl erstmals ein Bild davon machen, wieviel Geld die Parteien in Deutschland für Werbung auf Facebook und Instagram
Unsere niederländische Partnerorganisation Bits of Freedom zeigt in einem Video, dass Facebook nicht vertraut werden kann. Politische Meinungsmache aus dem Ausland ist auf Facebook ohne Probleme möglich, auch wenn Facebook das Gegenteil behauptet. Zeit für Konsequenzen.
Recherchen geben einen Einblick in die Twitterstrategie der AfD. Die Partei bezahlte dabei einen parteinahen Social-Media-Berater aus Münster: Der züchtete Twitter-Accounts mit Spammer-Methoden, reichte Accounts unter wechselnden Namen an Parteivertreter weiter und steht im Verdacht, hinter Netzwerk
Facebook, Google & Co. spielen sich nach zahlreichen Skandalen neuerdings als moralische Musterschüler auf. Warum wir darauf nicht hereinfallen sollten.
Dass Twitter mittlerweile beim Sperren von Accounts nicht zimperlich vorgeht, hat sich auch außerhalb der IT-affinen Filterblase ...
Fremdworte sind Reizworte. Ängstliche Sprachbewahrer glauben, dass mit ihnen die Sprache verfällt, dass das „Abendland“ untergeht und das Binnen-I die Freiheit bedroht. Sie verstehen nicht, dass in der Sprache Neues und Altes sich mischen und Eigenes und Fremdes nicht zu unterscheiden sind.
Filmemacher Nikolaus Geyrhalter über seine Doku „Erde“, ein Porträt des Anthropozäns
Der Fall Strache um die heimlichen Filmaufnahmen auf Ibiza haben auch zu einer Diskussion darüber geführt, ob die Berichterstattung und die Veröffentlichung von Ausschnitten aus dem heimlich angefertigten Video, rechtlich zulässig war.
„Ihr sagt doch immer, dass die jungen Leute mehr Politik machen sollen“: Ein politisches Video des Youtubers Rezo sorgt unter Jugendlichen für Aufregung. Sein Titel: „Die Zerstörung der CDU“.
Man stelle sich vor, der „Spiegel“ würde eine lange Titelgeschichte veröffentlichen, also eine lange, wie es sie früher gab, nicht diese flott durchzulesenden, die den Aufmerksamkeitsdefiziten von Print-Fetischisten entgegen kommt. Und diese lange, laaaange Geschichte trüge den Titel „Die Zerstörung der CDU“ und endete mit der Wahlempfehlung, am kommenden Sonntag, zur Europawahl, CDU, CSU, SPD und AFD zu meiden.
Rechtsextreme Netzwerke und Chatgruppen innerhalb einzelner Landespolizeibehörden, die Weitergabe sensibler Daten aus Polizeicomputern an Rechtsextreme, Polizeiangehörige, die durch Rassismus auffallen und offen Sympathien für Rechtsaußenformationen hegen, oder Verbindungen von Polizeibeamten in die sogenannte Reichsbürgerszene: Tatsächliche oder vermeintliche rechtsextreme Erscheinungsformen und Vorfälle in deutschen Polizeibehörden werden derzeit kontrovers diskutiert.[1] Zugleich sind die Polizei und weitere Sicherheitsbehörden angesichts vermehrter rechtsmotivierter,[2] mitunter auch gewalttätiger Straßenproteste, steigender Fallzahlen im Bereich der politisch motivierten Kriminalität rechts (PMK rechts) und sich verstärkender militanter neonazistischer Aktivitäten zunehmend herausgefordert. Neu ist diese Konjunktur des Komplexes Polizei und Rechtsextremismus nicht, es handelt sich vielmehr um ein politisches Dauerthema.
Extremisten definieren sich nicht nur über ihre Ziele, sondern ebenso über ihre Gegner. Allen Unterschieden zum Trotz teilen sie die Ablehnung des demokratischen Verfassungsstaates. Der Hass auf das politische System geht mit dem Hass auf seine Repräsentanten einher. Die Polizei als Garantin der politischen Ordnung und deren zentrale, sicht- und greifbarste Verkörperung nimmt daher als Feindbild eine herausgehobene Stellung ein. Das gilt insbesondere für die ausgesprochen heterogene linksextreme Szene, die im Folgenden mit Blick auf Funktion und Ausprägung des Hassobjekts Polizei betrachtet wird.
1962 Geboren in Krebeck
1981-87 Studium an der HBK Braunschweig bei Ben Willikens
1987 Meisterschülerin bei Ben Willikens
1990 Gastatelier in der Villa Romana, Florenz
1997 Preisträgerin „Kunst im Haus“, Magdeburg
1998 Projekt Camp Cooley Ranch, Texas
1999 Preisträgerin „Darmstädter Sezession“
2000 Gastatelier in der Villa Romana, Florenz
2003 Stipendium Internationales Künstlerhaus Villa Concordia, Bamberg
Sigrid Nienstedt lebt und arbeitet in Hamburg und KrebeckAls die alte Bonner Republik am 23. Mai 1979 ihren 30. Geburtstag beging – am Tag der Verabschiedung des Grundgesetzes, der allgemein als ihr Gründungstag gilt –, befand sich das Land keineswegs in ruhigem Fahrwasser. Soeben erst hatte es den „Deutschen Herbst“, die mörderische Angriffswelle der RAF überstanden, wie auch die Überlegungen einiger Politiker, als Antwort auf die Entführung von Arbeitgeberpräsident Hanns-Martin Schleyer Terroristen standrechtlich zu erschießen. Und doch war die damalige Bundesrepublik gerade über die harten Auseinandersetzungen der vorangegangenen drei Jahrzehnte – von der Wiederbewaffnungsdebatte der 50er über die „Spiegel“-Affäre und Notstandsdiskussion der 60er bis hin zum Kampf gegen die RAF in den 70er Jahren – zu einer streitbaren Demokratie der mündigen Bürger geworden.