Die Antworten von 57 000 Menschen im SZ-Projekt #MeineMiete zeigen: Wohnen ist nicht nur die neue soziale Frage - sondern eine existentielle.
Die Spaltung des Westens – wie der amtierende US-Präsident die multipolare Weltordnung mit vier Blöcken vorantreibt.
Der Blog „Philosophia Perennis” erreicht Millionen Leser pro Monat. Er berichtet über „Islamisierung” und kritisiert die angeblich „gleichgeschalteten” Medien. Allerdings erscheinen dort auch immer wieder Falschmeldungen. EchtJetzt wollte herausfinden, wer hinter dem Blog steht. Und traf auf den Theologen David Berger mit Verbindungen zur AfD.
Mit der Schilderung seiner Missbrauchserfahrung wurde Christian Krachts Frankfurter Poetikvorlesung zum medial gehypten Ereignis. Gleichzeitig darf man, gestützt durch das Frankfurter Landgericht, längere Zitate daraus nicht wiedergeben. Was aber heißt das für die möglichen Auseinandersetzungen...
Russia's information attack against the United States during the 2016 election cycle sought to take advantage of the greater trust that Americans tend to place in local news.
Der Begriff „Rettung“ ist zu einer subjektiven Auslegungsfrage geworden. Je nach politischem Standort kann man plötzlich dafür oder dagegen sein. „Die Zeit“ macht daraus sogar eine hippe „Pro & Contra“-Geschichte: Hey, ist Rettung cool – „oder soll man es lassen?“
Russische soziale Netzwerke sind auch in Deutschland sehr populär. Ihre Nutzung ist wichtig für die Identitätsstiftung postsowjetischer MigrantInnen.
Ihr kennt das vielleicht, morgens, auf Twitter: Man liest etwas, wird irre wütend, schreibt etwas, bereut es hinterher. Gestern habe ich auf Twitter geschrieben, die „sonst so geschätzte Zeit“ habe doch „den
Das "Höhlendrama" in Thailand war der perfekte Stoff für die Medien. Aber wie schaffen wir es, auch die wirklich wichtigen Geschichten zu erzählen, die scheinbar nicht in die Entscheidungsmuster der Journalisten passen?
Die Ausflüchte des amerikanischen Präsidenten in der Russlandaffäre erinnern an die Ausreden enttarnter Stasi-Spitzel. Es ist Zeit, das Offensichtliche anzuerkennen: Kommende Woche treffen sich ein IM und sein Führungsoffizier.
Die Politologin Ulrike Guérot kämpft für die Gründung einer europäischen Republik. Unsere Zukunft, sagt sie, wird europäisch sein. Nur: Welches Europa wollen wir?
Neben dem Kampf gegen den Islam eint die rechten Parteien aller Euro-Länder nichts mehr als die Ablehnung der Europäischen Währungsunion: Der Euro trage die Hauptschuld an der Krise Eur
In Zeiten sozialer Medien mit Protagonisten wie Donald Trump drohe das Sommerloch, nostalgische Patina anzusetzen, bedauert Arno Orzessek in seiner Glosse. Denn es wäre traurig, wenn das digitale Zeitalter dieses kreative Loch gänzlich verstopfen würde.
Bislang waren ihre Mandanten Wirtschaftsbosse oder Islamisten. Jetzt verteidigen sie die wohl bekannteste Gefangene der Bundesrepublik. Wolfgang Heer, Wolfgang Stahl und Anja Sturm sind Strafverteidiger von Beate Zschäpe. Sie steht als mögliche Mittäterin der terroristischen, rechtsextremen Anschläge des "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU) in München vor Gericht. Mehr als fünf Jahre dauert das Verfahren. Es geht um zehn Morde, zwei Bombenanschläge und 15 Raubüberfälle.
Wer Meinungsfreiheit gewährleisten und Zensur verhindern will, muss Medien und soziale Netzwerke demokratisieren. Das zeigt ein Blick in die Entwicklungsgeschichte der Zensur.
Clemens Binninger spürte als Abgeordneter jahrelang den Terroristen des NSU nach. Jetzt spricht er über die Fragen, die der Prozess gegen Beate Zschäpe nicht beantwortet hat.
Autoritäre Regime und rechtspopulistische Parteien reklamieren öffentlich für sich, alleinige Vertreter der Tradition zu sein. Diese dogmatische Setzung dient vor allem dem Gewinn und der Konsolidierung politischer Macht. Eine zukunftsgerichtete Politik hingegen wird mit dem Beschwören von...
stefan niggemeier und harald martenstein haben sich zusammengesetzt und geredet. hier kann man das jetzt auch ohne übermedien-abo lesen. das zitat oben fasst das gespräch im prinzip aber bereits ganz gut zusammen: unterhaltsam, aber leider auch quatschig. witzig und gleichzeitig unendlich deprimierend. grandioser schlagabtausch, bei dem zu viele schläge danebengehen.
Seit Jahren schreiben wir unfreundliche Artikel übereinander: Harald Martenstein, der bekannte Kolumnist der „Zeit“ und des „Tagesspiegels“, und ich. Es wurde Zeit, sich endlich einmal zu treffen – nicht unbedingt, um uns zu vertragen, sondern um uns zu streiten. Auf meinen Vorschlag für ein Gespräch antwortet Martenstein: „Ich freue mich auf unser Treffen, so schwierig wie der Gipfel zwischen Trump und Kim wird es nicht werden. Atomwaffen sind schon mal kein Thema!“
Tatsächlich findet unser Gespräch dann zufällig exakt am Tag des Gipfeltreffens statt, in einem Café in Berlin-Friedrichshain. Martenstein erinnert sich, dass er im winzigen Theater dort im Hinterzimmer mal aufgetreten ist. Wir plaudern über unsere Hunde. Die Atmosphäre ist freundlich und offen
Trockenheit und Hitze bedrohen die Ernte vieler Bauern - immer wieder geraten Felder in Brand. Wie gehen Betroffene mit den Brandschäden um? Drei Landwirte berichten.