Es ist einfach, sich über Dinge zu beschweren, die in Deutschland nicht richtig laufen. Manchmal braucht es deshalb eine Begegnung, die einen erdet. So wie sie Deana Mrkaja widerfahren ist.
Als Edward Snowden vor genau 5 Jahren den NSA-Skandal auslöste, war die Empörung groß. Eine ernsthafte Aufarbeitung blieb indes aus. Stattdessen gewann insbesondere der BND an Macht – und zwar massiv.
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat einer Klage des Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) Recht gegeben. Der Rechtsstreit begann vor knapp sieben Jahren, als die Datenschützer der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein, einem privatrechtlichen Bildungsunternehmen, da
Edward Snowden zwang uns zum Handeln gegen Geheimdienste und deren Massenüberwachung. Seine Enthüllungen erschütterten die Welt und hatten weitreichende politische Konsequenzen. Unsere Welt ist seitdem ein wenig anders: Eine politische Fiktion zum fünften Jahrestag der Snowden-Veröffentlichungen.
Noch versucht Facebook die Scherben des «Cambridge Analytica»-Skandals aufzukehren, doch schon werden neue Vorwürfe gegen den Technologiekonzern bekannt.
Nichts wurde ich in den letzten Wochen öfter gefragt als: „Wie bist du zu einem Interview mit Putin gekommen?“. Ich hätte gerne irgendeine tolle Geschichte erzählt, aber in Wahrheit habe ich gar nichts dazu getan.
Alexander Gauland provoziert gerne, zuletzt mit seiner "Vogelschiss"-Verharmlosung der NS-Zeit. Wenn er aber hetzt, sollte man ihn beim Wort nehmen - und bestrafen. Thomas Fischer analysiert.
Von Zeit zu Zeit hört man aus unberufenem Munde die Mär von Tausend Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte. Was ist da dran? Eine Bilanz
Niveau Qualitätsmedien zeichnen sich durch ein überlegenes inhaltliches und organisatorisches Niveau aus.
Social media has become a battleground in the political conflict between Qatar and Saudi Arabia and its allies.
Mit Frisurkopftüchern, subversiven Tapeten, einer utopischen Karaokebox oder einem mit Skype-Protokollen beschrifteten Hochzeitskleid denken KünstlerInnen zwischen Europa und Asien darüber nach, was uns eigentlich verbindet und was uns trennt. Ein Gespräch mit Inke Arns und Thibaut de Ruyter.
Gegen den Rechtsruck in der deutschen Debatte: Wenn Ausgrenzung und Ressentiment politisch akzeptabel werden, wird Widerstand zur Pflicht.
Selten war ein Gesetz so dysfunktional wie das Leistungsschutzrecht für Presseverleger. Die Bundesregierung weigert sich, das einzugestehen - weil sie es in der ganzen EU einführen will.
Es sind die bislang wirkungsmächtigsten Überwachungsinstrumente der Polizei: Staatstrojaner. Im Sommer 2017 beschloss der Bundestag, ihren Einsatz zu vereinfachen. Wie es dazu kam und warum die Trojaner mehr können als sie dürfen, erläutert der Strafrechtsprofessor Fredrik Roggan im Grundrechte-Repo
Unsere Kolumnistin Silke Burmester widmet sich dem Wort "Hass", das viele Journalistinnen und Journalisten inflationär nutzen. Es sei Zeit, die "Hass-Inflationsbremse zu treten", und nicht jedes sozial unerwünschte oder fragwürdige Verhalten mit einer der stärksten Emotionen zu etikettieren.
Siegmar Faust war einer der Mutigsten unter den DDR-Dissidenten. Heute ist er AfD-Sympathisant. Er ist nicht der einzige einstige Bürgerrechtler, der nach rechtsaußen geschwenkt ist.
Der demokratische und antirassistische Konsens der europäischen Demokratien ist in Gefahr. Wie lässt er sich bewahren? Ein 50 Jahre alter Text des Dramatikers Heiner Müller macht dazu einen bedenkenswerten Vorschlag.
Der oft unangekündigte Rauswurf von Jugendlichen aus sozialen Plattformen oder das „Blogsterben“ verärgert auch Leute, die der Datenschutzgrundverordnung tendenziell positiv gegenüberstehen. Dass alle jahrelang Zeit gehabt hätten, sich darauf vorzubereiten, tröstet niemanden.
Wir haben rund 10.000 Facebook-Kommentare und Tweets an deutsche Abgeordnete gesichtet. Unsere Datenanalyse zeigt: Wer sich positiv über Migranten und Muslime äußert oder Rechtspopulisten kritisiert, kriegt ordentlich Hass ab. Aber nicht jede Kritik ist gleich ein Shitstorm.
Tiere und Menschen teilen die gemeinsame Geschichte ihrer Evolution. Daraus wird immer wieder der Schluss gezogen, dass sich menschliche Verhaltensweisen, aber auch unser Denken und Fühlen, aus ihren tierischen Vorgängerstadien ableiten oder 'erklären' lassen. Was ist falsch an dieser Behauptung?