Satire für den Demokratiebedarf: Das Folkwangmuseum in Essen zeigt Klaus Staecks Plakate, die Politikgeschichte Revue passieren lassen.
Heinz-Christian Strache war schon immer ein Gegner des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Aber seit seine rechtspopulistisch FPÖ mit der konservativen ÖVP im Dezember letzten Jahres ein Bündnis eingegangen ist, wettert der FPÖ-Vorsitzende in noch engerer Taktung gegen den Rundfunk in Österreich. Kaum ein Tag ist in den letzten Wochen vergangen, an dem er nicht gegen den ORF auskeilte. Höhepunkt seiner Angriffe war ein Facebook-Post, in dem der Regierungspolitiker, der das Amt des Vizekanzlers bekleidet, mit Bezug auf den Moderator Armin Wolf dichtete: "Es gibt einen Ort, an dem Lügen zu Nachrichten werden. Das ist der ORF."
China will die Supermacht des 21. Jahrhunderts werden. Die Volksrepublik setzt zum Ausbau der politischen, wirtschaftlichen und militärischen Machtstellung vor allem auf ihr Globalprojekt "Seidenstraße", das größte Entwicklungsprogramm seit dem Marshallplan. Die westliche Welt nimmt den neuen Kurs der kommunistischen Regierung in Peking mit Sorge zur Kenntnis.
Können wir nochmal kurz über „Bild“-Chef Julian Reichelt reden?
Der Internetkonzern hat ein automatisiertes Frühwarnsystem für Nutzer geschaffen, die traurige und depressive Statusmeldungen schreiben. Facebook will damit Selbstmorde verhindern, sorgt aber für Bedenken wegen mangelnder Transparenz und möglichem Missbrauch des Systems.
Journalisten sollen neutral und unabhängig berichten. Dürfen sie sich daneben auch parteipolitisch engagieren? Tabea Rößner (Grüne) und Ralf Kapschack (SPD) haben das getan - und wurden am Ende selbst Berufspolitiker.
Im Isar Kino Center in Bad Tölz, der 18.000-Einwohner-Stadt in Oberbayern, feiert heute Abend ein ganz besonderer Blockbuster Premiere. Er heißt: „Söder persönlich“, und die Hauptrolle spielt Dr. Markus Söder, der designierte bayrische Ministerpräsident. Beginn ist um 18 Uhr.
Die Diskussion über Rap und Antisemitismus ist verworren. Denn stets wird der Nahost-Konflikt mitverhandelt, an dem sich harte ideologische Grenzen auftun, die meist nichts mehr mit dem Nahost-Konflikt, sondern nur noch etwas mit dem eigenen Standpunkt zu tun haben.
Der Artikel verhandelt an den Beispielen Bushido und Kollegah das ambivalente Verhältnis von Authentizität und Fiktion im deutschen Gangsta-Rap, indem er den genrespezifischen Authentizitätsanspruch skizziert und aktuelle Tendenzen im digitalen Medienzeitalter aufzeigt.
Seit seiner Entstehung in der New Yorker South Bronx in den 1970er Jahren war Rap als "schwarze Kunstform" von Natur aus stark politisch aufgeladen. Die Willensbekundung und Mobilisierung mithilfe von Rap hat im Laufe der Zeit verschiedene Formen angenommen.
Während Europa im Nordwesten mit dem Brexit kämpft, feiert am anderen Ende der Union ein Land Geburtstag, das für eine glänzende Erfolgsgeschichte steht.
Die ‚Blockchain‘ wird derzeit überall als neue Wundertechnologie gepriesen. Sechs mal kommt das Wort im Koalitionsvertrag vor, immer im Kontext neuer, vielversprechender Digitaltechnologien.
„Justiz – überlastet, überfordert, zu lasch?“ Unter diesem provokanten Motto stand diese Woche die ARD-Sendung "Hart aber fair". Moderator Frank Plasberg und Bild-Chefredakteur Julian Reichelt strapazierten dabei das berüchtigte "gesunde Volksempfinden" und monierten eine "Verständnisideologie" bei Richtern. Der viel kritisierte Talk geriet zum öffentlich-rechtlichen Justizversagen: "Fünf Viertelstunden kenntnisfreier Panikmache und rechtspolitischer Scharfmacherei auf sehr niedrigem Niveau", wie der frühere Bundesrichter Thomas Fischer in einem Gastbeitrag für MEEDIA befindet.
Ende Januar hat der Deutschlandfunk ein Interview mit dem ehemaligen Chef des russischen Anti-Doping-Labors Grigori Rodschenkow veröffentlicht. Der Chemiker gilt als der Kronzeuge des russischen Staatsdopingsystems. Auch in russischen Medien findet das Gespräch Widerhall - mit zum Teil erstaunlich anderen Ergebnissen.
Es ist ein offenes Geheimnis: Alle Redaktionen haben Nachrufe für die Großen der Welt in der Schublade. Wir natürlich auch. Wir allerdings veröffentlichen unsere Abschiedsworte vorab, damit sich schon die Lebenden an unserem Lob erfreuen können. Denn für Nachrufe gilt: Über Tote redet man nicht schlecht. Folge 4: Papst Franziskus.
Neoliberale Professoren- und Anti-Euro-Partei war einmal, in der AfD geben jetzt die Sozialnationalisten den Ton an. Zeit, sich auf das Erfolgsrezept der jungen Bundesrepublik zu besinnen: Wachstum und Wohlstand für alle.
Plaßberg unanschaulich.
Wie die Junge Alternative bei ihrem Bundeskongress die "konservative Konterrevolution" plant.
From a financial point of view, Amazon doesn’t behave much like a successful 21st-century company. Amazon has not bought back its own stock since 2012. Amazon has never offered its shareholders a dividend. Unlike its peers Google, Apple, and Facebook, Amazon does not hoard cash. It has only recently started to record small, predictable profits. Instead, whenever it has resources, Amazon invests in capacity, which results in growth at a ridiculous clip.
Was ist aus den Sommern unserer Kindheit geworden, was aus den Menschen, die Hitze und Langeweile so genießen konnten? Traurige Erwachsene, die nur noch davon träumen, dass früher alles besser war.