Das Buch des Literaturkritikers Ijoma Mangold ist durch ein schönes Paradox gekennzeichnet. Es gewinnt seine poetische Kraft aus dem Versuch zu beweisen, dass es nicht ums Schwarzsein geht. Und weil das gelingt, dreht sich das Buch eben doch ums Schwarzsein.
Wäre ein Welt ohne Atomwaffen besser? Unser Autor bespricht einen Roman, der eine alternative Geschichte Europas nach dem Zweiten Weltkrieg erzählt und nie geschrieben wurde.
Angeblich „vertritt“ Uwe Tellkamp „AfD-Positionen“. Sein Verlag Suhrkamp distanziert sich bei Twitter. Diese Logik ist gefährlich für die deutsche Gesellschaft. Wer ständig zu hören bekommt, er sage etwas, das die AfD angeblich auch sage, der kriegt die Wahlempfehlung beim Abschied aus der wohligen Mitte der Gesellschaft quasi hinterhergeworfen.