Wien 1922. Nach sieben Jahren in russischer Kriegsgefangenschaft kehrt der ehemalige Kriminalbeamte Peter Perg in seine Heimatstadt zurück. Den Kaiser, für den er gekämpft hat, gibt es nicht mehr. Fremd in einer düsteren Welt, in der seine Glaubenssysteme zerstört sind, wird er mit einem schrecklichen Mord konfrontiert. Die Identität des Opfers ist für Perg ein Schock. Seine Vergangenheit holt ihn ein. Mit: Murathan Muslu, Liv Lisa Fries, Maximilian von der Groeben, Marc Limpach, Aaron Friesz, Stipe Erceg u.a.
Auf eine dramatische Vermisstensuche begibt sich Heino Ferch als Kripobeamter in privater Auslandsmission: Um seinen Neffen, einen von Jonathan Berlin gespielten Umweltaktivisten, auf der Polarinsel Spitzbergen zu finden, nimmt er keine Rücksicht auf das eigene Leben. An seiner Seite versucht Ingrid Bolsø Berdal als norwegische Polizistin, durch die Rettung des Verschwundenen eigene Traumata zu überwinden. Beide ahnen nicht, welchen skrupellosen Mächten und Akteuren sie in die Quere kommen.
Für ein Verbot der AfD – zum Schutz der Demokratie | Blätter für deutsche und internationale Politik
Parteiverbote sind historisch erfahrungsgesättigter Ausdruck eines Misstrauens in die Fähigkeit demokratischer Willensbildung, eine auf gleicher Freiheit aller gründende Ordnung dauerhaft zu erhalten. Sie sind daher ambivalent. Demokratie ist notwendig voluntaristisch und relativistisch, weil sie die Findung kontingenten Gemeinwohls der politischen Auseinandersetzung anvertraut. Verbotsverfahren sind hingegen institutionalisierte Vorsicht, weil nicht garantiert ist, dass politischer Diskurs notwendig Ergebnisse erzeugt, die mit den liberalen und egalitären Mindestbedingungen des demokratischen Rechtsstaats kompatibel sind. Albrecht von Lucke hat hier kürzlich – anlässlich der Debatten über ein AfD-Verbot – die liberal-relativistische Position zu Parteiverboten hochgehalten.
Wer hat Helen Nilsson getötet? 1989 traumatisiert der unaufgeklärte Mord an einem zehnjährigen Mädchen Schweden. Die auf einer wahren Begebenheit basierende Serie erstreckt sich über einen Zeitraum von 15 Jahren. Sie zeichnet in fast dokumentarischer Weise die Jagd der Polizei nach dem Mörder. Ein ergreifender und atemberaubender Krimi von der Nordic Noir-Expertin Helen Lindholm.
Geheime Daten, Netzwerke in Wissenschaft und Politik und überforderte Behörden: Der Kohlekonzern Leag schafft es, sich Wasser für sein Geschäftsmodell zu sichern. Der Einfluss der Firma auf die Wasserversorgung der Region ist weit größer als der von Tesla.
Der aktuelle Wintereinbruch ist nachhaltig: Es bleibt erst einmal eine Weile kalt. Doch langfristig wird wohl auch dieser Winter zu warm. Lediglich ein schwer vorhersagbares atmosphärisches Phänomen macht Hoffnung auf weiße Weihnachten.
Grimme-Preisträgerin Anna Maria Mühe steht im Zentrum der sechsteiligen Thrillerserie als ebenso rachsüchtiger wie furchtloser Todesengel. Gekonnt gesetzte moralische Kontraste erzeugen Sympathien für eine Täterfigur, die das Publikum zum Komplizen ihrer gnadenlosen Selbstjustiz macht. Regisseur Nicolai Rohde inszenierte die Verfilmung des Romans von Bestsellerautor Bernhard Aichner mit einer fesselnden Geradlinigkeit: keine falschen Fährten, keine erzählerischen Seitenstränge! Die Serie zeichnet sich zudem durch atemberaubende Bergaufnahmen aus dem Umland Innsbrucks aus.
Drei Namen stehen noch auf der Todesliste der Braut: Sidewinder, Elle Driver und natürlich Bill. Die Reise führt sie schliesslich zum Showdown nach Mexiko. Im zweiten Teil von Tarantinos Racheepos «Kill Bill» dezimiert Uma Thurman als die Braut weiterhin mit Samuraischwert ihre Feinde.
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In keiner anderen Weltregion abseits der Arktis schlägt der Klimawandel so schnell und hart zu wie am Mittelmeer, warnen Wissenschaftler. Im Meer, an Küsten und in den Städten sind die Lebensgrundlagen in Gefahr. Neben CO2-Reduktion braucht es rechtzeitige Anpassungsmaßnahmen.
Unsere Autorin hat Googles Chatbot Bard verführt. Nun sagt er Dinge, die er nicht sagen darf. Simuliert er nur? Die Antwort ist weniger eindeutig, als viele denken.
KI sollte öffentliches Gut sein: So sieht es das KI-Forschungsnetzwerk LAION, das Datensätze zum Trainieren großer KI-Modelle bereitstellt und auch selbst offene KI-Modelle entwickelt. LAION setzt sich vehement für einen offenen Zugang zu KI ein. Was treibt die Gründer an?
Ökolandbau bringt zu wenig Erträge, um die ganze Welt satt zu kriegen. Landwirt Julian Lutz bewirtschaftet seine Flächen trotzdem biologisch. Er glaubt, eine Lösung für das Problem gefunden zu haben.
In den nächsten 30 Jahren wird die Menschheit wohl auf 10 Milliarden anwachsen. Wie können wir in Zukunft die Welt ernähren – ohne die Natur vollends zu zerstören?
Wenn ein Geschwisterkind das andere wiederholt hänselt oder drangsaliert, sollten Eltern einschreiten. Das bedeutet, die Bedürfnisse beider zu klären und nicht selbst aggressiv zu werden.
Putins Krieg gilt der europäischen Sicherheitsordnung. Kommt er damit durch, ist es das Ende der Welt, wie wir sie kennen: Niemand in Europa wäre mehr sicher.
Das Judentum ist mehr als eine religiöse Überzeugung. Der Versuch, es immer wieder in traditionelle Denkschemata zu pressen, bereitet dem modernen Antisemitismus den Weg. Eine Kolumne.
Auf starke Beben folgen immer auch Nachbeben. In besonderen Fällen aus Nordamerika halten diese seit 1811 an – inmitten des eigentlichen stabilen Kerns des Kontinents.
Harald Welzer nimmt sich in seiner Gegenwartskritik vor allem Politik und Medien zur Brust. Analytisch und argumentativ bleibt er dabei aber vieles schuldig.
Die Hamas ist eine terroristische Organisation, Netanjahu ein katastrophaler Politiker. Beide gaben dem Bösen Raum, was zum Massaker am 7. Oktober 2023 und zum darauffolgenden Krieg in Gaza führte. Doch was ist das Böse? Und wie kann man ihm begegnen?