„Ich bin ja nicht mal Journalist“, sagt Katapult-Chef Benjamin Fredrich über sich. Der 34-Jährige ist einer der erfolgreichsten Medienmacher der vergangenen Jahre. Von Greifswald aus hat Fredrich den Magazinmarkt erobert. Jetzt will er auch den Lokaljournalismus revolutionieren.
Das Onlinemagazin “Rubikon News” wurde von politisch eher links stehenden Personen gegründet, wird aber wegen der Vermischung linker und rechter Positionen oft als “Querfront-Magazin” bezeichnet. Ist diese Zuschreibung zutreffend? Vinzenz Waldmüller hat sich “Rubikon News” näher angeschaut und kommt zu lesenswerten Erkenntnissen.
Memes sind längst die dominante Kulturform des Internets. Bilder, Sprüche, Tänze, das Soziale selbst. Alles ergibt sich der strukturellen Logik der Imitation und Mutation, die Memes kennzeichnet. Der Ursprung eines Memes verliert sich dabei unter zahllosen Ebenen (layern) aus Ironie und Post-Ironie, Referenz und Remix bis niemand mehr bis auf den Grund hinabblicken kann.
Schnelltestabfrage der PEI-Auswertungen
Derzeit sieht es nicht aus, als würden wir die Erderwärmung bei 1,5 Grad Celsius stoppen. Ein Grund dafür ist auch die Energieindustrie. Weiterhin verfeuern Kraftwerke fossile Brennstoffe, die tonnenweise CO2 in die Atmosphäre pusten. Als mögliche Lösung werden auch neue Kernkraftreaktoren ins Spiel gebracht, die kleiner, günstiger und vor allem sicherer sein sollen als die bekannten Atommeiler. Die Konzepte sind faszinierend. Aber können sie wirklich etwas bewirken?
Der geschasste "Bild"-Chefredakteur spricht bei Servus TV über seinen Rausschmiss und seine beruflichen Pläne. Über einen, der versucht, seine Haut zu retten.
Für die allermeisten Moderatorinnen im deutschen Fernsehen lautet die Antwort auf die Frage "Wer stiehlt mir die Show?": Jauch und Pflaume, Lanz und Gätjen, Pilawa und Hartwich. Peer Schader meint: Es ist allerhöchste Zeit, das zu ändern.
Kläranlagen sind eine notwendige, aber auch teure Hygienemaßnahme. Doch sie wandeln sich: In Zukunft könnten sie im Rahmen einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft Geld einbringen.
Einmal mehr ist der New Deal in aller Munde. Mit vielen Maßnahmen bezieht sich die US-Regierung unter Joe Biden gegenwärtig auf die Reformpolitik seines demokratischen Vorgängers Franklin D. Roosevelt aus den 1930er Jahren. Aber auch die EU hat sich einem Green Deal verschrieben; darüber hinaus macht dieses Stichwort in Großbritannien, Australien, aber zum Beispiel auch in Südkorea die Runde. Offensichtlich entspricht es dem heutigen Zeitgeist, eine der symbolkräftigsten politischen Phasen des 20. Jahrhunderts als mobilisierende Kraft für Gegenwart und Zukunft heraufzubeschwören.
Die Inzidenz ist hoch wie nie. Doch der Coronavirus-Experte Christian Drosten von der Charité Berlin macht Hoffnung: Das Änderungspotenzial von Sars-Cov-2 ist grundsätzlich begrenzt, sagt er.
Die Polarstern vom Alfred-Wegener-Institut auf dem Weg zum Südpol.
Die Grünen wittern veränderte Vorzeichen in Bayern, seit die Ampel in Berlin regiert. Doch im bevorstehenden Landtagswahlkampf wollen sie vor allem für sich selbst um jeden Prozentpunkt kämpfen.
Knapp 70 Prozent der in Bayern heimischen Schnecken- und Muschelarten stehen auf der Roten Liste.
Juliane Zitzlsperger hat fast im Alleingang eine junge Frau aus Afghanistan zu sich geholt. "Alltagshelden" werden solche Menschen auch gerne genannt. Warum sich die Regensburgerin trotzdem wenig heldenhaft fühlt.
Drei große Musiklabels verklagen den deutschen Anbieter Uberspace, weil er die Website von youtube-dl hostet. Mit dem Werkzeug lassen sich Youtube-Videos herunterladen. Um das zu stoppen, nimmt die Industrie große Kollateralschäden in Kauf.
Zehntausende protestieren zusammen mit Rechtsextremen gegen die Coronamaßnahmen. Viele von ihnen sind so misstrauisch, dass sie gar nichts mehr glauben. Dahinter steckt mehr als ein Medienphänomen via Telegram.
Eine neue Social-Media-Seite ist vor allem Rechtsaußen in aller Munde: Gettr. Doch ist das neue Netzwerk mehr als eine große Filterblase für „Querdenker:innen“ und Rechtsradikale? Der Überblick.
Viele Feuilletonisten verteufeln die sozialen Medien. Doch so schlimm, wie alle tun, sind die dann auch nicht: Es gibt twerkende Bäume, gute Tätowierer*innen und intelligenten Pimmelcontent.
Wasserkraft ist nicht nachhaltig: Die jetzt laufende Generation von Stauseen kämpft mit hausgemachten technischen Schwierigkeiten, die kommende könnte weltweit ungelöste Probleme verursachen.
Lange war weitgehend ungeklärt, ob Gegenrede tatsächlich funktioniert. Dies hat sich nun geändert: Eine neue Studie zeigt, dass Gegenrede die Häufigkeit von rassistischer Hassrede reduzieren kann – allerdings nur unter bestimmten Umständen.