Man müsse den Weltuntergang ernst nehmen, sagt der Romanist und Apokalypseforscher Robert Folger. Er erklärt, warum die Corona-Pandemie eine Apokalypse ist und was das bedeutet.
In der Pandemie sind schwere Fehler gemacht worden. Manche sind unverzeihlich. Wenn unsere Gesellschaft heilen will, dann darf sie nicht vergessen – und muss versuchen, sich zu versöhnen.
Die meisten Social-Media-Plattformen haben Donald Trump verbannt – nun nimmt der Ex-US-Präsident die Sache selbst in die Hand. Ein neues Blog-Tool soll ihm die Kommunikation mit seinen Fans möglich machen.
Twitter erweitert seine Plattform um einen Audio-Dienst. Via "Spaces" können die Nutzer Gespräche hosten und anhören - ähnlich wie bei Clubhouse. Dem Original ist man auch schon in einem Punkt voraus.
Spielt naturwissenschaftliche Evidenz in der Pandemie eine zu große Rolle? Nun, schon Francis Bacon wusste: Man besiegt die Natur, indem man ihren Gesetzen gehorcht.
Der „Babylon Berlin“-Star wollte in „Die Basis“ eintreten, das Verfahren läuft noch. netzpolitik.org konnte Dokumente einsehen, die dies belegen. Dabei hatten Initiatoren von „#allesdichtmachen“ eine Nähe zur „Querdenken“-Bewegung vehement von sich gewiesen.
Knapp 200 Hochschulen und Forschungsinstitute in Deutschland haben derzeit keinen Zugang zu Zeitschriften des größten Wissenschaftsverlags Elsevier. Statt über einen Umstieg auf Open Access zu verhandeln, bekämpft Elsevier jedoch lieber Schattenbibliotheken, die Forschenden den vertragslosen Zustand erträglicher machen.
Mit einem genialen Trick treiben deutsche Influencer ihre Follower-Zahlen nach oben. Die Deals werden in geheimen Telegram-Gruppen gemacht. Offenbar fließen Zehntausende Euro.
Ab sofort verantwortet Christine Strobl die Planung für das Erste und die Mediathek. Eine Liste mit Aufgaben habe sie dafür nicht vorbereitet, sagt sie. Macht ja nichts: Peer Schader ist gerne dabei behilflich.
Ob Vertrauen in den Partner, in Kollegen, Politiker oder in vollkommen Fremde: Wann wir uns auf andere verlassen und wann nicht, verrät mehr über uns selbst als über unsere Mitmenschen.
At the onset of the pandemic last year, when hospitals were facing a dire need for protective gear and equipment, we at GiveIndia had responded in record time to stand strong beside our saviours, our healthcare heroes. And we were able to fill the gap by raising ₹28+ lakhs through this mission and helped those who were risking their lives to save ours.
Vor zehn Jahren erschoss ein US-Kommando Osama Bin Laden in Pakistan. Unser Autor erinnert sich an seine Tage vor dem Haus des meistgesuchten Terroristen der Welt.
Die Allianzen des wehleidigen Bürgertums bereiten Leo Fischer mehr Sorgen als jede Maskenpflicht
Dass wir in einer Aufmerksamkeitsökonomie leben, hat sich herumgesprochen. In Rechtfertigungen, warum wir guten Journalismus brauchen, heißt es dann sinngemäß: In den Sozialen Medien wird halt unterschiedslos jeder Quatsch hochgekocht, wenn er nur empörend genug ist. Wir brauchen Journalist*innen nicht zuletzt als Kuratoren: Um das in die öffentliche Diskussion zu bringen, was tatsächlich wichtig ist. Aber #allesdichtmachen im Kontrast zu #NoCovid zeigt leider: Eine ähnlich oberflächliche Dynamik, nur redaktionell gesteuert, bekommen Qualitätsmedien ganz gut alleine hin.
Wir erleben dieser Tage eine absurde Verkehrung der politischen Verhältnisse: Während die Doppelspitze der einst basisdemokratischen Grünen einträchtig „im Hinterzimmer“ über die erste Kanzlerkandidatur in ihrer Parteigeschichte entscheidet, rebelliert die Basis der staatstragenden CDU, angetrieben vom Volkstribun Markus Söder, gegen die eigenen Parteigremien. Damit werden die vergangenen Wochen als Zäsur in die Geschichte der Republik eingehen. Die einstige grüne Chaospartei gehört, was die Machtfrage anbelangt, der Vergangenheit an, während der vormalige Kanzlerwahlverein der Union sich durch praktizierte „Basisdemokratie“ regelrecht selbst demontiert hat.
Der indische Premierminister Modi will keine Kritik an seiner Corona-Politik hören. Twitter und weitere soziale Netzwerke sollen deshalb regierungskritische Posts löschen. Ein neues Mediengesetz bringt derweil unabhängigen Journalismus in Gefahr.
Das Berliner Start-up Gorillas verspricht Lebensmittellieferungen in unter zehn Minuten und baut dazu in Wohnvierteln hyperlokale Logistikzentren auf. In Berlin-Kreuzberg zeigen sich die Auswirkungen auf den öffentlichen Raum.
Über 100 Intellektuelle und Organisationen fordern die Regierung auf, Vermögende stärker zu belasten. Mit dabei: Annette Humpe und Maren Kroymann.
Der Journalist Sebastian Esser engagiert sich für crowd-finanziertes Publishing. Er ist Mitgründer von Krautreporter und launchte 2017 die Plattform Steady, die Publishern eine direkte Nutzerfinanzierung ermöglicht. Im Interview spricht Esser über die zukünftige 'Creator Economy', Pressefreiheit, Clickbait, Community-Regeln und (nicht) über den Fall Boris Reitschuster.
Die EU will künstliche Intelligenz mit einer Verordnung regulieren. Verboten sein sollen laut dem aktuellem Vorschlag künftig etwa KI-Anwendungen, die Menschen zu deren Schaden manipulieren. Für ein gutes Gesetz braucht es aber noch Verbesserungen.