Die Science Busters sind zurück. Neue Staffel. Neue Location.Zum ersten Mal meldet sich die Kelly Family der Naturwissenschaft von der Universität Graz.
Der flotte Rauswurf Reichelts darf nicht ablenken von dem, was für die "New York Times" der eigentliche Grund für ihre Berichterstattung gewesen sein dürfte: Das zwielichtige Bild, das Mathias Döpfner an der Spitze von Axel Springer abgibt. In Deutschland wird er selten kritisiert trotz wiederholt irrwitziger Aussagen. Ein Kommentar.
Einige Anwendungen bringen bereits von Hause aus eine Wortvervollständigung mit. Um diese Funktion Systemweit nutzen zu können eignet sich ibus-typing-booster. Die Installation erfolgt in wenigen Schritten und wird auf der Webseite des Projektes ausführlich beschrieben. Unter Debian GNU/Linux lautet der Befehl dazu:
Die Leute von Twitter, sie reden nicht mit jedem. Die Herrschaften, die in der Leitung der deutschen Abteilung einer der größeren Kommunikationsplattformen sitzen, wie beispielsweise Christoph Schmid, der seit Anfang 2020 “Head of Communications” für Deutschland ist, sie suchen sich sehr genau aus, mit wem sie reden. Mit der Presse? Ja. Mit den Usern? Kaum. Sogar Anwälte warten teilweise vergeblich auf Antworten aus Irland, der Europa-Zentrale.
Die USA erleben eine Krise der Masseninhaftierung: In den Vereinigten Staaten sitzen so viele Menschen im Gefängnis wie in keinem anderen Land. Wie kommt das? Erklärungsansätze, die sich allein auf die Kriminalitätsrate oder die Jahrhunderte der Sklaverei stützen, greifen zu kurz.
Facebook hat ein neues Projekt enthüllt. Das KI-Forschungsteam des Social-Media- und Werbeunternehmens arbeitet an einer Künstlichen Intelligenz, die lernen soll, die Welt aus der Sicht eines Menschen zu sehen und zu verstehen. Dadurch soll sie Tagesabläufe mitschreiben und rekonstruieren können.
Mit größtmöglicher Gelassenheit leitet die Redaktion des ORF-Nachrichtenmagazins "ZIB 2" ihr Publikum gerade durch die österreichische Regierungskrise. Peer Schader fragt, was sich "Tagesthemen" und "heute journal" an Elastizität davon abschauen können.
Was als Innovation vermarktet wird, ist oft nur ein weiteres Feature, das eigentlich niemand braucht. Der Rückspiegel weicht einer Kamera, die Waschmaschine bekommt ein spezielles Programm für Seidenunterwäsche, das Smartphone ein abgerundetes Display. Echter Fortschritt? Sieht anders aus. Manche Unternehmen gehen daher in eine andere Richtung. Sie setzen aufs Wesentliche – und damit auf frugale Innovationen.
Der Konservatismus steckt in der Krise, auch in Deutschland. In den vergangenen Jahren zeigte sich bereits in ganz unterschiedlichen Ländern, was passiert, wenn er sich radikalisiert.
SPD, Grüne und FDP haben heute das Ende ihrer Sondierungsgespräche verkündet und streben mit einem zwölfseitigem Papier Koalitionsgespräche für eine Ampel-Regierung an. Wir haben die netzpolitischen Fragestellungen angeschaut und überraschenderweise keine neuen Überwachungsgesetze gefunden. Hoffentlich bleibt es dabei. Ein Kommentar.
„Natur Natur sein lassen“ lautet die Philosophie des Nationalparks Bayerischer Wald. Trotz eines massiven Widerstands ist diese Vision zu einem bahnbrechenden Vorzeigeprojekt geworden. Weil der Mensch nicht in die Natur eingreift, wächst aus den einstigen Wirtschaftswäldern ein Urwald heran, ein einzigartiges Ökosystem und ein Refugium der Artenvielfalt.
Menschen aus aller Welt kommen hierher. Sie suchen Antworten auf die Frage, warum wir mehr wilde Natur brauchen und was wir von ihr lernen können, um Wälder in Zeiten des Klimawandels auch für künftige Generationen zu bewahren.
In Österreich ist gelungen, wovon wir in Deutschland bislang nur träumen können: die Einführung des sogenannten "Klimatickets" – einem der wichtigsten Wahlversprechen der Regierung. Zum österreichischen Nationalfeiertag am 26. Oktober wird ein landesweites ÖPNV- und Bahnticket eingeführt. Für jährlich 1.095 Euro, durchgesetzt von der grünen Umweltministerin Leonore Gewessler.
Rechtspopulisten, Korruption und immer wieder Skandale – warum ich dennoch gerne in Wien lebe
Es geht nicht nur um Bürokratie. Sondern um einen handfesten Interessenkonflikt – der bis in die Zukunft reicht.
Bei der Freude über die Verleihung des Friedensnobelpreises an die philippinische Journalistin Maria Ressa und den russischen Journalisten Dmitri Muratow komme ein Thema zu kurz, findet Wolfgang Frommlet: “Weder RSF [Reporter ohne Grenzen] noch überregionale Zeitungen sowie ARD und ZDF erwähnen einen der mutigsten Journalisten und Whistleblower der letzten 15 Jahre: Julian Assange. Er wird im wörtlichen Sinne totgeschwiegen.”
Facebook führt eine Liste mit Organisationen und Personen, die das Soziale Netzwerk als gefährlich ansieht. The Intercept hat die Liste erstmals veröffentlicht. Auf ihr stehen neben islamistischen Gruppen und US-Milizen auch zahlreiche deutsche rechtsradikale Organisationen und Bands.
Das Erdbeben von Kreta geht auf einen paradoxen Effekt zurück. Dort prallt Afrika gegen Europa - doch statt die Insel zusammenzudrücken, zerrt der Kontinent sie nach Süden.
Die Sylvensteinbrücke ist ein Internet-Star. Auf Youtube und Instagram wird sie als Kulisse genutzt. Das liefert teils spektakuläre Bilder - zieht in das überlastete Ausflugsgebiet aber noch mehr Besucher.
Die EU darf Geflüchtete nicht in Länder bringen, wo ihnen Verfolgung droht. 2017 hat die Kommission deshalb eine Hintertür für Zurückweisungen nach Nordafrika eingerichtet. Erstmals veröffentlichte Textnachrichten belegen, wie die Grenzagentur die Luftaufklärung für die libysche Küstenwache übernimmt.
Seit Beginn der Corona-Pandemie stellt sich demokratisch verfassten Nationalstaaten – als den in erster Linie handlungsfähigen Akteuren – unter rechtsphilosophischen Gesichtspunkten vor allem eine Frage: Welche Pflichten erlegen die Grundsätze einer liberalen Verfassung der Regierung in einer solchen Situation auf und welche Handlungsspielräume haben sie dabei gegenüber ihren Bürgern?