Erst hatte der Bürgermeister von Niederaichbach gedacht, "so ein Schmarrn", als er von Stromschlägen unter einer Hochspannungsleitung nahe dem Kernkraftwerk Isar II hörte. Dann stellte er sich selbst darunter.
Spendenseite vom Heimwegtelefon; gut, dass es sowas gibt.
Erster im All! Das möchte Milliardär Richard Branson am Sonntag nach dem Flug im eigenen Raketenraumschiff verkünden. Rivale Jeff Bezos wäre um wenige Tage geschlagen. Doch was bringt der Egotrip der Superreichen dem Weltraumtourismus?
Im Morgengrauen fallen die ersten Schüsse in Rios Favela Jacarezinho, wenig später sind 28 Menschen tot. Der «Drogenkrieg» in Brasilien wird auch mit Waffen aus Europa geführt.
Es ist schwindelerregend, in diesen Tagen in Großbritannien zu leben, wenn man ein gutes Gedächtnis hat. Leben unter der Johnson-Regierung heißt, dass alles, was heute politisch erklärt wird, morgen bereits anders ist. Was man erinnert, hat so nie stattgefunden. Was Johnson getan hat, war gar nicht so, oder es war jemand anders. Boris Johnson ist mit Lügen, Halbwahrheiten und Täuschungsmanövern an die Macht gekommen. Als Premierminister werde er sich das dauerhaft nicht leisten können, hofften 2019 Parteifreunde und Kritiker, denen die Zukunft Großbritanniens am Herzen lag.
Die Buchhändlerin Stefanie Walter aus Landau hat Kinder gebeten, in einem Brief ihre Gefühle und Gedanken zu Corona zu beschreiben. Die Resonanz ist überwältigend.
Vor dem Phänomen warnen Einheimische schon länger, nun scheint die Gefahr wieder zu steigen: Die Syltisierung am Tegernsee zeigt neue Auswüchse. Und am Ende droht gar noch eine Schottisierung dazu
Noch wird wenig darüber gesprochen. Doch die Erkenntnis hat sich weitgehend durchgesetzt: Will die Menschheit die schlimmsten Folgen des Klimawandels verhindern, muss sie nicht nur den Ausstoß von Treibhausgasen verringern. Sie muss auch aktiv CO2 aus der Atmosphäre zurückholen. Das geht mit Bäumen. Oder mit klimapositivem Plastik, aus dem Möbel oder Sonnenbrillen gemacht werden können. Oder mit CO2-Saugern.
Ein kanadisches Online-Tool berechnet die Lebenserwartung von pflegebedürftigen Menschen – in nur drei Minuten. Ein Paradebeispiel für eine Software, die es besser so nicht gäbe. Ein Kommentar.
Sie gilt als brilliante Juristin und Kritikerin großer Tech-Konzerne. Seit kurzem ist sie die jüngste Chefin in der Geschichte der US-Wettbewerbsbehörde FTC. Lina Khan im netzpolitischen Porträt.
Vor zehn Jahren verwüstete ein Tsunami die Ostküste Japans. Über 20.000 Menschen starben. Im Kernkraftwerk Fukushima kam es zum Super-GAU. Schnell war klar: Das hochentwickelte Frühwarnsystem hatte versagt. Seitdem wurde es verbessert – und soll bald auch durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz noch genauer vor Tsunamis warnen können.
Tausende Menschen kletterten zu einem natürlichen Becken oberhalb des Königssees in Bayern, um sich in Pose für das Netz zu fotografieren. Der Run auf die perfekten Instagram-Spots macht mittlerweile vielerorts Probleme.
In der Debatte über Annalena Baerbock wird Politik mit einem Pferderennen verwechselt. Inhalte gehen bei dieser Art der Berichterstattung unter.
Mitten in Tokio steht ein Gebäude, das wirkt, als stamme es aus einer andere Zeit oder Dimension. Der Nakagin Capsule Tower besteht nämlich aus riesigen Kapseln, die an zwei hohe Türme angedockt sind. Einst war er ein Beispiel für eine neue Art zu bauen. Heute jedoch ist er heruntergekommen und droht abgerissen zu werden. Jedoch gibt es Menschen, die um den Erhalt des futuristischen Architekturreliktes kämpfen.
Martin Blatter kämpft mit seinem Messenger-Dienst nicht nur gegen die übermächtige Konkurrenz aus dem Silicon Valley an, sondern auch gegen den Staat. Ein Interview mit einem unbequemen Gründer
Der Innovation Hub des WDR hat in einem Zukunftsreport mögliche Szenarien vorgestellt, wie künstlich generierte Medieninhalte künftig den Journalismus prägen könnten. netzpolitik.org hat mit den beiden Innovationsmanager*innen Christina Schamp und Philipp Sevenich über Möglichkeiten und Herausforderungen gesprochen.
Der Messerangriff in Würzburg veranschaulicht ein gefährliches Phänomen: reziproke Radikalisierung. Rechte befeuern islamistischen Extremismus und Islamisten spielen Rechtsextremen in die Hände.
Über mehrere Monate sahen Hunderte von Menschen im Mittleren Westen der USA mysteriöse Fluggeräte am Himmel. Viele beschrieben die Flugobjekte als Drohnen-Schwärme. Die Behörden nahmen die Sichtungen ernst. Doch bis heute ist unklar, was am Himmel los war.
2021 ist das perfekte Jahr, um endlich eine europäische Verkehrswende einzuleiten und die Bahn wieder zum Rückgrat unserer Mobilität zu machen. Das Denken der Europäer*innen ändert sich gerade radikal, getrieben von einem neuen Klimabewusstsein und den einschneidenden Erfahrungen der Corona-Pandemie. Nie war die Bereitschaft zum Umsteigen auf nachhaltige Verkehrsmittel so groß. Eine Umfrage der Europäischen Investitionsbank ergab kürzlich, dass 74 Prozent der Befragten in Europa nach der Pandemie weniger fliegen wollen und 71 Prozent Kurzstreckenflüge durch die Bahn ersetzen möchten.
Urplötzlich scheint eine neue Technik den Kunst- und Kulturmarkt umzukrempeln. Sogenannte Non-Fungible Tokens – oder: NFTs – sollen digitale Kunstwerke einzigartig machen. Und erzielen Preise in Millionenhöhe. Auch für kleine Künstler sind sie offenbar eine Möglichkeit, von ihrer Kunst nun auch leben zu können. Aber wo kommen diese NFTs her, wo kann man sie kaufen und warum werden sie auch kritisiert?