Die Signal-Entwickler zeigen per Video, wie ein präpariertes iPhone die von Ermittlungsbehörden verwendete Software von Cellebrite aushebelt.
Die EU-Kommission hat erstmals ein Gesetz zur Regulierung von automatisierten Entscheidungssystemen vorgelegt. „Massenüberwachung“ durch KI soll damit verboten werden, biometrische Echtzeit-Überwachung soll in einigen Fällen aber erlaubt bleiben.
In einem Interview spricht Buchautor Aiko Kempen über strukturellen Rassismus in der Polizei und über rechtsextreme Polizisten, deren Treiben auch anhand von Chat-Protokollen belegt ist. Viele Fälle hat Kempen in seinem neuen Buch zusammengetragen und dokumentiert. Er kommt auch auf die Rolle der Polizeigewerkschaften zu sprechen.
Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar will Facebook stoppen. Der Konzern soll mit Daten von WhatsApp keine spezifischeren Werbeprofile erstellen können. Er hat ein Dringlichkeitsverfahren eingeleitet.
Wenn intelligente Programme Handel treiben, lernen sie ganz von selbst, die Kundschaft mit überhöhten Preisen auszutricksen.
Gurgeln mit antiseptischen Lösungen gilt in manchen Ländern als probates Mittel gegen Krankheiten. Doch wie gut kann man sich selbst und andere damit vor Covid schützen? Schwer zu sagen, denn die Daten sind lückenhaft und widersprüchlich.
Die europäischen Strafverfolger spezialisieren sich zunehmend auf Rückverfolgung der Finanzflüsse krimineller Gruppen. Das „Darknet“ hat man mittlerweile gut im Griff.
Vor 40 Jahren veröffentlichte Klaus Theweleit den ersten Band von »Männerphantasien« und machte damit sofort Furore. In seinem zweibändigen Werk zeigt Theweleit mit psychoanalytischem Blick und anhand von Quellen aus den rechtsradikalen Freikorps der 1920er Jahre, wie bei Männern ein gewaltorientiertes Körperbild und daraus ein faschistisches Bewusstsein entstehen kann. Theweleits Analyse, die den hiesigen Grundstein für die Gewalt- und Männerforschung legte, hat an Aktualität nichts eingebüßt: Die Abwehr des »Fremden«, des Demokratischen und der Geschlechtergleichheit durch die Neue Rechte äußert sich zunehmend in gewaltsamer, mörderischer Form.
Gut ein Jahr nach Beginn der Coronabekämpfung in Deutschland und ein halbes Jahr vor der Bundestagswahl hat sich die Lage im Lande fundamental verändert. Aufgrund eines missratenen Impfstarts, steigender Infektionszahlen in der dritten Welle der Pandemie und einem Lockdown bis Mitte April ist aus dem anfänglichen Regierungsbonus ein Malus geworden – und aus einer vormals unangefochtenen CDU eine Partei im Sinkflug nach zwei vernichtenden Niederlagen in den einstigen Stammlanden Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.
Zum Zusammenhang von Korruption und Ungleichheit
Wer geglaubt haben sollte, nach der globalen Finanzkrise von 2008 seien die Finanzmärkte durch wirksame staatliche Regulierungen gezähmt worden, wird nach CumEx und dem Wirecard-Skandal ein weiteres Mal eines Schlechteren belehrt. Die Greensill Bank in Bremen, Hausbank des internationalen Finanzkonglomerats des australischen Unternehmers Lex Greensill, tätigte unverdrossen hochriskante Geschäfte – bis zum Absturz. Dem Zusammenbruch der Muttergesellschaft folgte am 16. März der Insolvenzantrag beim Amtsgericht Bremen.
„Ich kenne viele Leute, die haben ein Familienleben und finden das zum Gähnen langweilig“, sagt Pola. Bei ihr ist das anders. Völlig unvorbereitet erfährt sie auf drastische Weise als Jugendliche, dass ihr Vater lange Zeit ein Doppelleben führte.
Das Landgericht München erklärt riskante Swap-Geschäfte von Kommunen für nichtig. Die Bankberater hätten warnen müssen.
Bereits seit einem Jahr finden in Bamberg Anti-Corona-Demonstrationen der Gruppe „#Stayawke für Freiheit und Selbstbestimmung“ statt. Mittlerweile werden von der Szene neben den fast wöchentlich samstags auf dem Maxplatz stattfindenden Demos ein wöchentlicher „Montagsspaziergang“, Autokorsos und manchmal ein gemeinsames „Volksliedersingen“ veranstaltet. Den Demonstrant:innen geht es nicht um eine legitime Kritik an der deutschen Corona-Politik. Vielmehr nutzen sie Woche für Woche ihre Bühne, um Verschwörungserzählungen, Antisemitismus und Geschichtsrevisionismus zu verbreiten.
Auf Telegram gärt der Protest gegen Corona-Maßnahmen und "das System". t-online und das ARD-Magazin "Kontraste" haben eine Schlüsselfigur gefunden: den Mann, der hinter Tausenden Kanälen und Gruppen steckt.
Manipulationskampagnen auf Facebook verzerren die öffentliche Meinung und können politische Entscheidungen beeinflussen. In vielen Weltregionen handle Facebook aber nicht schnell genug, wirft nun eine Ex-Mitarbeiterin und Whistleblowerin dem Unternehmen vor.
Die Kernbotschaft im derzeit umgehenden offenen Brief der Aerosolfachleute ist ja, dass Innenräume bei der Übertragung von Sars-CoV-2 die zentrale Rolle spielen. Im Vergleich dazu ist das Risiko, sich anzustecken, draußen deutlich geringer. Der Brief richtet sich an die Politik und zielt auf geeignete und weniger geeignete politische Maßnahmen ab, aber er ist natürlich auch für den Alltag relevant: wenn man sich mit anderen Leuten trifft, sollte man das draußen tun.
Impfchaos, Maskenaffäre, Schnelltests bei Aldi statt in Schulen. Nun droht der Lockdown auf den Lockdown. Der Bau des Berliner Flughafens wirkt daneben fast wie ein erfolgreiches deutsches Großprojekt. Doch Wut auf die Politik ändert nichts an der Tatsache, dass uns der schlimmste Teil der Pandemie gerade bevorsteht. Wer da von „Lockdown-Euphorie“ spricht, hat den Ernst dieser Lage nicht verstanden. Den habe ich auf einer COVID-19 Station erlebt.
Ohne Spenden wäre es nicht möglich, das Projekt Computertruhe zu betreiben.
Sachspenden in Form von Computer-Hardware sind hierbei am wichtigsten. Denn ohne Geräte, die wir instand setzen und weitergeben können, ist die Erfüllung unseres Satzungszwecks völlig ausgeschlossen.
Wir benötigen jedoch auch Geldspenden. Sei es zur Finanzierung von selten gespendeten, aber notwendigen Hardware-Komponenten, Ersatzteilen, Reinigungsmitteln, Faltblättern, Bildungsveranstaltungen, unserer Haftpflichtversicherung oder der Miete unserer Lager.
Und selbstverständlich gibt es grundsätzlich Bedarf an Helfer*innen, die dem Projekt ihre Zeit spenden, in dem sie z. B. Sachspenden abholen, Rechner instandsetzen oder ausliefern, Recherchetätigkeiten durchführen oder Grafiken erstellen und Texte verfassen.
Unternehmen, die uns bereits mehrfach in der Vergangenheit mit Sach- oder Geldspenden unterstützt haben, stellen wir euch auf deren Wunsch hin auf einer eigens hierfür eingerichteten Spendenpartnerseite vor.
Vor gut einem Jahr richtete Angela Merkel einen eindringlichen Appell an das Volk. Nun ist es Zeit, dass Bürgerinnen und Bürger an die Politik appellieren: Schützen Sie das Leben in Zeiten der Pandemie, handeln Sie angemessen und transparent.