Am Donnerstag verbreitete sich die Nachricht, Bayerns Ministerpräsident habe zum Denunzieren von Corona-Verstößen aufgefordert. Nur: Die Geschichte stimmt nicht. Die Chronik einer Ente.
Die Landesmedienanstalten sollen Internetmedien regulieren und sicherstellen, dass diese Sorgfaltspflichten beachten. Dies gilt auch für rechte Blogs und Telegram-Kanäle. Nicht alle der Anstalten sind darauf gleich gut vorbereitet.
Auf Twitter zeigen einzelne Ärzte und Wissenschafter, wie man mit Humor Verständnis fördert.
Die "Wahrheitskommission" des "Spiegel" hat die eigene Berichterstattung über den Zugriff in Bad Kleinen im Jahr 1993 untersucht. Ihr Fazit ist ist deutlich: Das Magazin habe "einen journalistischen Fehler begangen". Der Autor Hans Leyendecker widerspricht.
Mir den steigenden Infektionszahlen nimmt auch die Debatte um die Corona-Warn-App wieder Fahrt auf. Gefordert werden weitere Funktionen, mehr Aufklärung und eine bessere Anbindung der Labore. Doch nicht alle Ideen sind durchdacht – oder überhaupt machbar.
Unbekannte haben die Zeppelintribüne auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände der Nationalsozialisten in Nürnberg bunt angemalt.
In Berlin diskutieren gerade die Verantwortlichen aus Bund und Ländern über das neue Lockdown-Szenario. Favorisiert ist wohl folgende Lösung: Freizeitangebote werden abgeschafft, Kontakte massiv beschränkt – und selbst im privaten Bereich könnte es massive Kontrollen geben. Ich will das Wort Hausdurchsuchung durchs Ordnungsamt eigentlich gar nicht in den Mund nehmen.
Sandra Overlack engagiert sich für Fridays for Future. Doch die Grünen will sie bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg nicht wählen.
Immer häufiger nutzen Akteure der äußeren Rechten Abmahnungen als Mittel, um Berichterstattung zu unterbinden. Das bedroht vor allem kleine Verlage, Medienkollektive und freie Journalist*innen, analysiert unser Gastautor.
Dankbarkeit öffnet uns die Augen für die schönen Seiten des Lebens und hilft in vielen Momenten. Langsam nimmt auch die Wissenschaft dieses einzigartige Gefühl und sein großes Potenzial ernst.
Soll die App alle möglichen privaten Daten sammeln und an Behörden geben? Diese Idee wird gerade populär. Durchdenken wir das mal kurz.
Facebook ist inzwischen tief im Ökosystem des US-Konservatismus verankert. In der Führungsriege finden sich immer mehr Republikaner, im News Feed der Nutzer:innen landen mehr konservative als liberale Nachrichten. Dahinter steckt System.
Die Big Four – PwC, EY, KPMG und Deloitte – sind die unangefochtenen Riesen der Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und konzentrieren immer mehr Macht untereinander.
Das ist ein Problem, da sie wichtig für die Kontrolle von Geschäftsmodellen und der Bilanzen von Unternehmen sind.
Während Übernahmen und der Zerfall von Arthur Andersen & Co., der ehemals größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, bei der Machtkonzentration eine wichtige Rolle spielen, ist die Harmonisierung der internationalen Bilanzierungs- und Berichtsstandards mindestens genauso wichtig.
Die populärste Pornowebseite Deutschlands verlässt sich bei der Überprüfung von möglicherweise illegalen Fotos auf ein Team von unbezahlten Freiwilligen. Sie sollen per Bauchgefühl darüber entscheiden, ob die gezeigten Frauen minderjährig sind oder missbraucht wurden.
Die Künstler vom Zentrum für politische Schönheit haben vorm Kanzleramt einen Container aufgestellt - für all die Pistolen und Gewehre, die bei der Bundeswehr gestohlen werden.
Um junge und mittelalte Zuschauerinnen und Zuschauer zu erreichen, will die ARD ihre Mediathek zum vollwertigen Streaming-Dienst ausbauen. Dafür braucht es aber noch viel öfter grundlegend andere Inhalte, meint Peer Schader.
Google gibt in Europa viele Millionen Euro für politische Landschaftspflege aus. Unsere neue Studie beleuchtet, wie sich das auf die Unabhängigkeit der Medien auswirkt.
Corona wirkt wie ein Brennglas, sagt der Armutsforscher Christoph Butterwegge. Das eigentliche Ungleichheitsvirus sei aber der Neoliberalismus.
Okay, okay – ich gebe zu, eine provokante These. Die muss man erstmal untermauern.
Das Lernbuch "Meine erschdn tausad Weadda af Boarisch" zeigt die Melodik, aber auch die Grenzen des Dialekts