Relativ unbemerkt startete Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung, in der vergangenen Woche eine Bundeszentrale für digitale Aufklärung. Sie soll Informationen liefern, Berührungsängste abbauen und Bürger:innen helfen, sich in der digitalen Welt zurechtzufinden. Doch zentrale Fragen sind noch ungeklärt.
Neonazis suchen gezielt im ländlichen Raum nach Grundstücken und Gebäuden. Dieses Phänomen gibt es nicht nur im Osten, auch im Westen gibt es solche Versuche, wie beispielsweise in Hoerstgen bei Kamp-Lintfort. Dort wehren sich einzelne Bürger seit Jahren - und werden massiv bedroht.
Ihre Anwälte drohen mit Klagen, auch wenn es gar nichts zu klagen gibt. Das ist nervig für Journalisten. Manchmal aber auch urkomisch.
Offene Hardware versucht die Potentiale von Open-Source-Prinzipien für Technologieentwicklung auch jenseits von Software zu nutzen. Seit kurzem gibt es einen offiziellen DIN-Standard dafür. Im Interview erklärt Martin Häuer, warum das hilfreich ist und was den Standard besonders macht.
Es gibt einen Zusammenhang zwischen Rainer Meyers Blog bei Springer und Psychoterror gegen Journalist*innen. Der Verlag hingegen sieht kein Problem.
Da haben wir es nun: Wirecard ist – wer hätte das gedacht – pleite. Bis vor Kurzem war das Unternehmen noch ein leuchtender Stern im DAX, dem Deutschen Aktienindex. Ein sogenannter Blue Chip in der ersten deutschen Börsenliga, einer von nur dreißig in diesem Land. Wirecard war an der Börse zeitweise wertvoller als die Deutsche Bank und die Commerzbank zusammen. Die Aktien des Unternehmens sollte man sich eigentlich ins Depot legen für die von der Politik stets propagierte private Altersvorsorge.
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Erste Impfstoffe gegen das neue Coronavirus haben sich als sicher erwiesen - aber wirken sie auch?
Dieter Nuhr wurde in Wesel am Niederrhein geboren, 35 Jahre bevor ich in diese Stadt zog und sie für acht sehr lebensformende Jahre meine Heimat nannte. Diese minimale Übereinstimmung unserer Biografien reichte in meiner Jugend dafür, einen gewissen kumpelhaften Lokalstolz auf diesen Typen zu entwickeln, der in der zweiten Hälfte der 90er Teil es Privatfernsehen-Comedy-Programms wurde, das wir auf gebrauchte VHS-Kassetten aufnahmen, weil es abends lief, wenn wir schon im Bett liegen mussten. Ich habe also eine lange persönliche Verbindung zu Nuhr, und man kann mir definitiv nicht unterstellen ihn immer schon abgelehnt zu haben. Ich gucke fast kein lineares Fernsehen mehr, Comedy/Kabarett/Satire sind mir egal. Kurz: An den meisten Tagen im Jahr ist Dieter Nuhr mir egal
Schöne Wanderung im Landkreis Lichtenfels: Von der Waßmannsmühle ins Bärental zur Herbstmühle über den Görauer Anger zur Burgruine Niesten nach Weismain.
Auf Plattformen wie Facebook, Twitter oder Instagram mit Hashtags, auf der Straße mit Demonstrationen in Tränengas-Wolken: Der Protest „Chile ist aufgewacht“ richtet sich nicht nur gegen den amtierenden Präsidenten Sebastian Piñera und die Gewalt seiner Regierung, sondern gegen das neoliberale Staatsmodell. Ohne die digitale Technik wäre die Bewegung in dieser Form nicht möglich.
NSU 2.0: Die Polizei findet bei einem Verdächtigen eine Pumpgun, zwei Pistolen und weitere verbotene Gegenstände.
Wegen der Corona-Pandemie gibt es immer mehr Partys auf öffentlichen Plätzen. Anwohner fühlen sich durch Lärm und Müll gestört.
In dem oberbayerischen Flüsschen ist das erste Schachtkraftwerk überhaupt in Betrieb gegangen. Die Anlagen sollen für Fische verträglich sein.
Die Präsidentin der Wirte und Hoteliers, sieht eine Umkehrung des alten Trends: Die städtische Gastronomie leidet, die ländliche boomt.
Im Prozess wegen des Mordes an Walter Lübcke streiten sich Verteidiger unter Anleitung des Vorsitzenden. Im Internet lassen sich Vernehmungsvideos anschauen. Bemerkungen über ungewöhnliche Vorgänge.
Jahrelang hatten die Wirtschaftsprüfer von EY die Jahresabschlüsse des Konzerns Wirecard bestätigt – bis er pleiteging. Es ist nicht der erste Skandal dieser Art, und es wird wohl auch nicht der letzte sein.
Schwarze Bürger*innen müssen an der Mohrenstraße aussteigen. Das „Zigeunerschnitzel“ steht auch für einen Kulturkampf. Ein Gastbeitrag von Stephan Anpalagan.
In Deutschland sind rassistische Feindbilder im kollektiven Bewusstsein verwurzelt.
Sei es das „Zigeunerschnitzel“ oder die „Mohrenapotheke“.
Stephan Anpalgan kritisiert auch, dass der Porajmos wenigen Menschen ein Begriff ist.
Landwirte spüren bereits die Folgen des Insektensterbens. Ohne Wildbienen und andere Bestäuber landen weniger Äpfel, Kirschen und Heidelbeeren in den Supermarktregalen.
Das tschechische Spiel „Attentat 1942“ enthält verbotene Symbole der NS-Diktatur. Dennoch ist das ernsthafte von Historiker:innen entwickelte Spiel in Deutschland in der Desktop-Version seit 2018 erlaubt, weil es die Nazis in einen Kontext setzt. Google hat nun die mobile Version, die heute erscheinen sollte, für den deutschen Markt gesperrt – wegen des Nazi-Bezuges.