Eine Bankerin kämpft gegen mikropsychia - die moderne Form einer regelrecht steinzeitlichen Selbstbezogenheit.
Früher gehörte Cesy Leonard zur Stuttgarter Deutschrap- und Graffitiszene in Stuttgart, heute regt sie mit dem Zentrum für Politische Schönheit die Öffentlichkeit auf.
Was die US-Justiz gegen den Wikileaks-Gründer vorbringt, ist dünn - große Teile der Anklage beschreiben normale Recherchearbeit. Wenn er dafür verurteilt wird, stehen düstere Zeiten bevor.
Sie ist aufgewachsen mit zwei Zeitungen und der Prämisse, dass Geld nicht alles ist im Leben. Berufswunsch: Journalistin. Heute ist unsere Autorin 22 Jahre alt, Studentin an der HdM und um einige Illusionen ärmer. Schnörkellos erklärt sie, warum sie dem Journalismus den Rücken gekehrt hat – und jetzt PR macht.
Zwei Typen, die sich wie schüchterne Teenies verhalten. So weit, so banal. Wäre da nicht die Jodel-Community, die tagelang die neuesten Entwicklungen zwischen beiden verfolgt und einen der Verknallten mit Ratschlägen versorgt. Eine Rezension über eine Liebesgeschichte, die ohne eine App wohl anders
Für Nolde-Bilder ist kein Platz mehr im Kanzleramt. Auch Schmidt-Rottluff wird dort nicht hängen. Der Nolde-Experte Bernhard Fulda über den Antisemitismus des Künstlers Emil Nolde und die Rolle der Kunst in der Politik.
21 Asyl-Anträge hat Whistleblower Edward Snowden weltweit gestellt, lediglich Russland, Bolivien und Venezuela sagten „Ja“ zum Gesuch. Die angefragten europäischen Länder, darunter auch Österreich und Deutschland, haben ebenfalls abgelehnt. Eine der Fragen, die Anwalt Robert Tibbo Bundeskanzler Kurz gern stellen würde: „Was genau hindert Sie daran, einem Hilfesuchendem Sicherheit und Freiheit in Ihrem Land anzubieten?“
Mit der vorhersageorientierten Polizeiarbeit (Predictive Policing) wird die Hoffnung und Vision verbunden, mit Hilfe moderner Verfahren algorithmisch vermittelter Datenanalyse polizeilich effektiver und effizienter arbeiten zu können – und Kriminalität letztlich im Vorhinein zu verhindern.
Lange hat keine Protestbewegung eine französische Regierung mehr so erschüttert wie derzeit die Gilets Jaunes. Was mit dem Aufbegehren gegen eine Dieselsteuer begann, mündete in Pl
Die Ministerpräsidenten Bayerns und Baden-Württembergs bemängeln in einem Brief, dass der Bund kein Konzept beim Kohleausstieg vorzuweisen habe. Süddeutschland komme "zu kurz". Söder fürchtet gar die "Deindustrialisierung" Bayerns.
Die Referenten werden stets vor der nächsten Kommunalwahl bestimmt: von SPD, CSU und Grünen. Warum? Weil das schon immer so war. Doch es regt sich Widerstand.
Wie Facebook Inhalte moderiert, behandeln der Weltkonzern und seine Dienstleister wie ein Staatsgeheimnis. Durch Gespräche mit Insidern können wir erstmals rekonstruieren, wie die Arbeit in den Moderationszentren organisiert ist.
Der Historiker Norbert Frei über vielstrapazierte Vergleiche, leichtfertige Zuversicht und autoritäre Potenziale.
Es geht längst nicht mehr nur um Hatespeech: Rechter Hass verbreitet sich in den sozialen Medien auch über Bildmemes. Der Versuch einer Kategorisierung
Dass Demokratie durch einen bestimmten Lebensstil ‚gemacht’ werden kann, glauben wir schon eine Weile. Doch sollten wir nicht vergessen, dass Demokratie auch eine Staatsform mit handfesten Institutionen ist, die dadurch funktionieren, dass wir sie als Bürgerinnen und Bürger bespielen.
Wir brauchen eine aktivere Rolle von Regierungen und Regulierungsbehörden, um Menschen im Netz zu schützen. Unternehmen können und sollten das nicht alleine leisten. Ein Gastbeitrag.
Die Schülerinnen und Schüler, die jeden Freitag auf die Straße gehen, haben etwas Entsetzliches verstanden: Sie werden gerade verraten. Dafür hat diese Woche wieder erschütternde Beispiele geliefert.
Die Reform des EU-Urheberrechts bietet falsche Antworten für eine veränderte digitale Welt. Sie zementiert stattdessen die Rechte von großen Verwertern und nur einem kleinen Teil der Urheber. Trotzdem werden wir mit diesen Regeln über Jahre leben müssen.
In Brasilien jährt sich am 31. März der Beginn der Militärdiktatur im Jahr 1964. Der Autokonzern Volkswagen hatte damals in seinen brasilianischen Werken von der Diktatur profitiert. Heute hätte VW die Chance, sich zu seiner historischen Verantwortung zu bekennen.
Die Selbstüberschätzung der Tories hat Großbritannien ins Verderben geführt. Nun muss Europa pragmatisch sein - und helfen.