Ein Serienmörder treibt im nordirischen Belfast sein Unwesen. Detective Superintendent Stella Gibson wird aus London geholt, um die Ermittlungen zu leiten. Kann sie Paul Spector, der tagsüber ein unauffälliges Leben als Familienvater und Therapeut führt, aufhalten?
Die Idee eines obligatorischen allgemeinen sozialen Jahres, die Annegret Kramp-Karrenbauer ins Sommerloch geworfen hat, hat einen Nerv getroffen. Dabei ist eigentlich nichts an ihr neu: Schon 1974 schlug der linkskonservative Publizist Sebastian Haffner einen verpflichtenden Dienst an der Allgemeinheit vor, und Heiko Maas brachte, als 2010 die Wehrpflicht abgeschafft wurde, ein verbindliches Bürgerjahr ins Spiel. Kurzum: In Diskussionen über den schwindenden sozialen Zusammenhalt taucht die Idee regelmäßig auf – und verschwindet leider umgehend wieder.
Eine Morddrohung an der Haustür, Essig im Briefkasten, eine geplante Demonstration gegen ihn: Ein Autor des Störungsmelders wird von Neonazis verfolgt und bedroht. Hier schreibt er über sein Leben im Fadenkreuz der Szene.
Netzwerkcheck
Wir befinden uns mitten im sechsten großen Artensterben der Erdgeschichte. Das erste liegt etwa 500 Mio. Jahre zurück: Damals brachen so viele Vulkane aus, dass sich die Zusammensetzung der Meere und der Atmosphäre stark veränderte und in der Folge viele Arten ausstarben. Vor 443 Mio. Jahren driftete dann der Urkontinent Gondwana nach Süden und die Erde kühlte sich ab. Dabei starben vermutlich mehr als 85 Prozent aller Meeresbewohner. Als größtes Massenaussterben aller Zeiten aber gilt der Übergang vom Erdaltertum zum Erdmittelalter etwa zweihundert Mio. Jahre später, bei dem nach gigantischen Vulkanausbrüchen in Sibirien beinahe alles Leben weltweit vernichtet wurde. Das große Sterben zog sich damals mindestens über Tausende von Jahren hin. Erdgeschichtlich gesehen war das ein recht schnelles Aussterben in kurzer Zeit, aber im Vergleich zu dem, was heute passiert, war es slow motion.
Beim größten deutschen Online-Mode-Händler müssen sich Beschäftigte gegenseitig in einer App bewerten. Das Feedback bestimmt Gehalt und Aufstiegschancen mit. Die Berliner Datenschutzbehörde nimmt das nun unter die Lupe.
Die Krankenakten zehntausender Patienten einer Celler Arztpraxis waren für jeden übers Internet abrufbar. Als wir dem Fall nachgingen, stießen wir auf eine Schwachstelle in Routern der Telekom.
Wo andere Künstler ganz selbstverständlich jemand zum Anpacken oder zum Abschirmen haben, ist Lars Eidinger nicht nur sein eigener Frontmann sondern auch sein eigenes Back Office. Dem multiplen Berliner Künstler gehen trotzdem nicht die Batterien aus. Das Gegenteil scheint der Fall. Der schlaflose Berliner ist omnipräsenter als manches Katzen-Meme. Mit Linus Volkmann sprach er über seine Ironie-Aversion und warum er Klaas Heufer-Umlaufs Porsche-Werbung perfide findet.
Bericht von Amnesty International - Geschäftsmodelle von Google und Facebook bedrohen Menschenrechte
In einem Rundumschlag warnt die Menschenrechtsorganisation vor den Folgen des Überwachungskapitalismus. Die beteiligten Unternehmen müssten ihr Geschäftsmodell ändern, der Staat wiederum müsse die Unternehmen in einem ersten Schritt besser regulieren, um die Menschenrechtsverletzungen zu unterbinden.
Wer eine rechtsextremistische, rassistische Bewegung zurückdrängen will, muss sie ausgrenzen. Die Reaktionen der AfD zeigen, dass ihr genau das Probleme bereitet.
Das "Neo Magazin Royale" leakt Dokumente aus dem Streit der Hohenzollern um Entschädigung. Das könnte der Kontroverse tatsächlich eine neue Wendung geben.
Lieber Don Alphonso (Kunstfigur) – lieber Rainer (Realfigur),
meistens wird auf Twitter viel darüber gesprochen, was uns alle trennt. Daher möchten wir heute besonders über eine Sache reden, die uns verbindet: Der Wunsch danach, dass man sich frei von Repressionen (auf Twitter) äußern kann.
Der Umgangston in sozialen Netzwerken ist rau, das ist bekannt. Doch was rechte Akteure mittlerweile auf Twitter betreiben, geht darüber hinaus. Wer sich gegen sie stellt, hat nicht nur mit Beleidigungen zu rechnen.
Das Interessanteste an Don Alphonso sind nicht Don Alphonso, seine Blogs oder die Entscheidung der FAZ, sie einzustellen. Das Interessanteste an Don Alphonso sind die Reaktionen. Die Entscheidung der Zeitung, nach neun Jahren der Zusammenarbeit zwei Projekte mit einem freien Autor zu beenden, wird von einer erstaunlichen Zahl von Menschen interpretiert als ein weiterer, entscheidender Schritt zu einem Totalitarismus, als Gleichschaltung und Säuberung, mit all den historischen Assoziationen, die diese Begriffe wecken. Für mich sind diese Reaktionen beunruhigende Zeichen einer immer weiter eskalierenden Hysterisierung.
Während die Zeitungsverleger kuriose Kampagnen erfinden, um ihre Geschäfte zu retten, zeigt Tilo Jung, wie Journalismus auch gehen kann. Und rät den Alten der Branche, doch mal in den Spiegel zu schauen.
René Ketterer betreibt seit vielen Jahren das Online-Forum "GEZ Boykott". Hier spricht er über seine Kritik am Rundfunkbeitrag, Boykott in Intervallen, ein "Bruderurteil", die Angst der Sender vor der AfD und warum er sich nicht die Abschaffung sondern eine Verkleinerung der Öffentlich-Rechtlichen wünscht.
Bisher hatte Google stets behauptet, die Algorithmen seiner Suchmaschine seien objektiv und unbefleckt von menschlichen Interventionen. Jetzt zeigen Recherchen des Wall Street Journal: Der Konzern greift sehr wohl in die Suchergebnisse ein. Er gesteht nur nicht ein, mit welchen Mitteln.
Ein streitbares Editorial und eine verschwiegene IM-Tätigkeit: Der neue Verleger der "Berliner Zeitung" bringt die Redaktion in Erklärungsnot. Was will Holger Friedrich?
Die Historikerin Margaret O'Mara hat die Erfolgsformel des Silicon Valley erforscht. Sie erklärt, welche Rolle der Kalte Krieg dabei gespielt hat - und warum das Valley schwer zu kopieren ist.
Deutschland könnte im Zukunftsmarkt Windkraft ein Superstar werden. Leider scheitert das an Bürokratie, Naturschützern - und an Leuten, die erwarten, von den Zumutungen der Moderne verschont zu werden.