Sie bestäuben viele Pflanzen und sind gut für das Ökosystem - das weiß jeder. Aber wer hätte gedacht, dass mithilfe von Bienen auch das Plastikmüll-Problem, das Elefanten-Sterben und die Verödung der Innenstädte bekämpft werden können?
Der Begriff Identitätspolitik (englisch identity politics) ist eine Zuschreibung für politisches Handeln, bei dem Bedürfnisse einer jeweils spezifischen Gruppe von Menschen im Mittelpunkt stehen. Angestrebt werden höhere Anerkennung der jeweiligen Gruppe, die Verbesserung ihrer gesellschaftlichen Position und die Stärkung ihres Einflusses. Um die Mitglieder einer solchen Gruppe zu identifizieren, werden kulturelle, ethnische, soziale oder sexuelle Merkmale verwendet. Menschen, die diese Eigenschaften haben, werden zu der Gruppe gezählt und häufig als homogen betrachtet. Menschen, denen diese Eigenschaften fehlen, werden ausgeschlossen.
2018 urteilt der BGH: Ein digitaler Nachlass gehört den Erben. Ein Streit um das Nutzerkonto einer Toten zwischen den Eltern und Facebook geht seitdem weiter.
Zehn Jahre ist es her, dass sich die Welt in einer ernsthaften Wirtschaftskrise befand. Gelernt haben wir aus dieser Krise offensichtlich äußert wenig. Mittlerweile ist es aber einem jeden klar, dass man sich eben doch nicht mit ultraviel billigem Geld aus der Krise drucken kann.
Im März 2019 feiert das World Wide Web seinen 30. Geburtstag. Lange Zeit stand es für ein utopisches Freiheitsversprechen. Und tatsächlich trug es bereits in seinen frühen Anfängen, vor knapp 28 Jahren, maßgeblich dazu bei, einen Putsch in Russland zu vereiteln und die noch junge Demokratie zu bewahren.
Der Wirtschaftsprüfkonzern KPMG entschlüsselte bereits 2010, wie "Cum-Ex"-Deals funktionierten. Recherchen von WDR, NDR und "SZ" zeigen jetzt: Statt die Öffentlichkeit zu warnen, schwiegen die Prüfer.
Das Haus in der Habersaathstraße gehörte dem Land, heute sind von 106 Wohnungen nur noch 20 bewohnt. Hier könnte sich die Zukunft der Mietenpolitik entscheiden.
Die Saat von Bernie Sanders ist aufgegangen, immer mehr Demokraten übernehmen sein Programm: höhere Steuern, kostenloses Studium, Krankenversicherung für alle. Trump und seine Anhänger rufen: Sozialismus. Aber das scheint für viele Amerikaner kein giftiges Wort mehr zu sein.
Facebook hortet Eisprung-Daten seiner Nutzerinnen. Google versteckt heimlich Mikrofone in seiner Hardware. Abgeordnete in Berlin und Brüssel, worauf wartet Ihr? Zeigt Zuckerberg und Co endlich die Zähne!
Der letztjährige Streit der italienischen Regierung mit der EU um die Höhe des Budgetdefizits wurde zwar durch einen Kompromiss gelöst. Aber der polternde Populismus der Lega und des Movimento Cinque Stelle bedrohen weiterhin nicht nur die EU, sondern auch die italienische Demokratie.
Die "Adolph Bermpohl" war das neueste Schiff der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, die Crew erfahren. Doch im Februar 1967 gerieten sie in einen Orkan, der vielen zum Verhängnis wurde.
In unserer neuen Serie "Mein Blick auf den Journalismus" fragen wir die klugen Köpfe der Branche, wie wir den Journalismus besser machen. Teil 5: Florian Harms, Chefredakteur von t-online.de. Er sagt: Journalisten sollten intensiver nach Antworten auf das Misstrauen suchen, das viele Leser ihnen entgegenbringen. Und sie sollten mehr erklären, anstatt alles sofort zu kommentieren. Florian Harms hat für den journalist sieben Anregungen formuliert, wie eine Redaktion zum Leuchtturm in der Informationsflut werden kann.
Die Frage, wie sich lokale Blogs finanzieren, ist gar nicht so einfach zu beantworten. Denn nicht alle Möglichkeiten funktionieren auch. Drei Beispiele.
Das Start-Up News Guard will beurteilen, ob Nachrichtenseiten verlässliche Informationen bieten - oder Fake-News. Das klingt gut, bringt aber auch Probleme mit sich.
Viele Kommunikatoren haben die digitale Erschöpfung und den Social Media Burnout schon selbst erlebt. Meike Neitz gibt ehrliche Einblicke.
Wenn Frauen das tun, was Männer immer tun, werden sie gerne als "starke Frauen" bezeichnet, kritisiert Matthias Dell in seiner Kolumne. Besonders die Berlinale-Berichterstattung zeige, wie ignorant die Floskel verwendet werde. Denn sie beschreibe Frauen nicht als das, was sie wirklich seien, sondern stets als Ausnahme.
Bis zum Jahr 2015 galt das deutsche politische System als Hort der Stabilität in Europa. Inzwischen kann davon immer weniger die Rede sein. Seit der Fluchtkrise von 2015 offenbaren sich massive g
Filme, Musik, Bücher sind heute schnell und bequem gegen Monatsgebühr in Echtzeit verfügbar. Dieser Zustand ist neu – und markiert einen Bruch in der digitalen Medienökonomie. Zeit, an die jahrzehntelangen Auseinandersetzungen um Kopierbarkeit und Besitz von digitalen Medieninhalten zu erinnern.
Rechte und rechtsextreme Gruppen aus dem In- und Ausland haben gemeinsam versucht, die Landtagswahl in Bayern zugunsten der AfD zu beeinflussen. Eine neue Studie nennt ihre Taktiken und Treffpunkte.
Im Rahmen des Unmöglichen: Vorschläge der Linguistin Elisabeth Wehling, wie die ARD ihren Wert besser kommunizieren könnte, fliegen dem Sender um die Ohren. Das Papier ist wirklich atemberaubend. Aber viele Kritiker der ARD nutzen es für ungerechte Angriffe.