Auf Druck der AfD verschwindet das letzte Kunstwerk der Documenta. Ein Fall, der zeigt, wie Politiker und Medien gegenüber rechten Provokationen einknicken.
Die Dokumentation gewährt umfassende Einblicke in die Methoden des Predictive Policing: Eine Software, die voraussagt, wo und wann ein Verbrecher zuschlägt. Sie ist in Städten wie Chicago, London oder München längst Realität. Doch wen schützen die Algorithmen, die zum Einsatz kommen, und wen nicht?
Immer wenn ich einen Text über Flüchtlinge schreibe, folgt mit ziemlicher Sicherheit irgendwann eine der folgenden Reaktionen: „Den Texte finde ich gut, aber ‚Flüchtling‘ geht echt gar nicht“. Oder die Kurzform: „Flüchtling srsly!?“. Oder ganz ohne Diskussion in der Form einer Korrekturanmerkung: „*Geflüchtete“.
Ich bin kein Mensch für Staatsakte. Ich war noch nie bei einer Einheitsfeier. Ich meide eigentlich überhaupt praktisch alle Ereignisse, die am Brandenburger Tor stattfinden. Gestern war ich trotzdem da, um die Generalprobe des Gorki-Theaters für Marta Górnickas „Grundgesetz. Ein chorischer Stresstest“ zu sehen.
Seit einigen Jahren steigt die Zahl rechtsextremer Konzerte in Deutschland deutlich an. Im Film werden Netzwerke analysiert, die Neonazis in Thüringen, Deutschland und ganz Europa miteinander ...
Was passiert, wenn die Zeit des politischen Gesprächs endet? Rechte Gewalttäter haben mit Anschlägen auf Andersdenkende anscheinend ihre Antwort gefunden. Wir müssen erkennen, mit wem wir es zu tun haben. Eine Aufklärung anhand eines bekannten Falles.
Chemnitz hätte ein Weckruf sein können. Ein Aufbruch zu einem breiten Bündnis gegen Rechtsextremismus, Unmenschlichkeit und Gewalt. Doch was wird bleiben von dem Erschrecken, das die Republik erfasst hat angesichts der Aufmärsche hunderter gewaltbereiter Hooligans und Rechtsextremer in Chemnitz, derer die Polizei zwei Tage in Folge nicht Herr wurde?
Georg Genoux hat in den letzten zwanzig Jahren in Moskau, Sofia und Kiev Theater gemacht. Jetzt ist er wieder in Deutschland und schreibt Tagebuch über sein neues Projekt. Dabei zeigt er fast wie nebenbei, wie unterschiedlich fremd man sein kann.
Welchen Einfluss haben Science Fiction - Bücher und Filme auf unsere Wahrnehmung der Zukunft und wie bestimmen Utopien und Dystopien netzpolitische Diskurse? Diese Fragestellung hat Schriftsteller Tom Hillenbrand, u.a. Autor von Drohnenland und Hologrammatica, in seiner Keynote auf unserer vergangen
Es vergeht kaum ein Tag, an dem die Bild-Zeitung nicht versucht, die Institutionen und Repräsentanten des Staates verächtlich zu machen und ihre Leser gegen sie aufzuhetzen.
Spätestens nach Chemnitz heißt es, Deutschland sei nach rechts gerückt. Doch das stimmt nicht. Es stimmt auch in anderen westlichen Gesellschaften nicht. Warum sind extrem rechte Parteien wie die AfD trotzdem so stark? Eine neue Konfliktlinie durchzieht diese Gesellschaften. | Ein Essay von Jonas Schaible
Die Entfernung zwischen Chemnitz und Weimar beträgt, gestern wie heute, 113,5 Kilometer, Luftlinie. Doch nach den jüngsten Ereignissen, in Chemnitz, mit der Causa Maaßen....
In der letzten Plenarsitzung der Legislaturperiode beharken sich die Parteien noch einmal gegenseitig. Aber Koalitionsfragen werfen ihre Schatten voraus.
Der Absturz der Volkspartei CSU in den Umfragen ist eigenes Versagen, kommentiert der ehemalige bayerische Kultusminister Hans Maier. Seine Partei habe sowohl Christen als auch Liberale vergrault.
Bei der Bundestagswahl erreichte die Partei in Deggendorf fast 20 Prozent. Ein kurzer Protest, dachten viele. Doch der Wind hat sich gedreht. Eine Spurensuche.
Suchmaschinen können auch datenschutzfreundlich, dezentral und nichtkommerziell sein. Das erzählt Adam Tauber, Hauptentwickler der freien Suchmaschine Searx. Im Interview spricht er über freies Wissen, Filterblasen und Server ohne Logs.
Zum Titel-Gau des 'Cicero'
Die rote Linie ist bei Weitem überschritten: Auf der "Das ist Netzpolitik"-Konferenz zeigte Wolfie Christl, dass IT-Unternehmen nicht nur in unsere Privatsphäre eingreifen, sondern auch in viele andere Lebensbereiche und Grundrechte. Wir brauchen schnell kollektive Lösungsansätze, die nicht bei den
Die Senatsanhörung über Donald Trumps Richterkandidaten Brett Kavanaugh bestätigt ein uraltes Verhaltensmuster: Menschen tun abgrundtief Böses und amüsieren sich darüber – immer und immer wieder.
Der Politikwissenschaftler Samuel Salzborn beschreibt in seinem Buch „Globaler Antisemitismus“ den Angriff auf die Aufklärung.