Die "Blätter für deutsche und internationale Politik" sind die größte politisch-wissenschaftliche Monatszeitschrift im deutschen Sprachraum. Ab Oktober begleiten wir jede Ausgabe mit einem Podcast.
Der Suchmaschinen-Konzern ist für die Verlagsbranche beinahe unverzichtbar. Doch Googles Dominanz scheint kaum jemand zu stören. Eine Datenanalyse von netzpolitik.org zeigt, wie Google mit einem 150-Millionen-Euro-Programm den Medienverlagen Honig ums Maul schmiert. Hier unser Einblick in die Welt des Google-finanzierten Journalismus.
Historische Wetterdaten für mehr als 500 Orte in ganz Europa zeigen, wo sich der Kontinent wie stark erwärmt hat. Und welche Konsequenzen das für das tägliche Leben haben kann.
Arbeitszeitverkürzung war lange kein Thema in der öffentlichen Debatte. Doch nun kämpfen Gewerkschaften und Arbeitnehmer wieder für kürzere Arbeitstage und -wochen. Dafür ist es auch höchste Zeit.
Facebook weiß selbst nicht, wie Facebook funktioniert. Das führt in Kombination mit dem unsäglichen Netzwerkdurchsetzungsgesetz dazu, dass Diskussionen verunmöglicht werden, die dringend geführt werden müssten.
Glaubwürdig, aber ängstlich. Einer Studie zufolge berichten viele Lokalzeitungen zu unkritisch und scheuen sich vor Kommentierungen.
Wieso muss jemand in Zeiten von Chemnitz und Köthen vor linksextremer Gewalt warnen? Es liegt an der schrägen Idee vom Hufeisen. Eine Replik auf Eckhard Jesse.
„Vielfalt“ und „Ausgewogenheit“ werden von einigen Medien neuerdings als hohes Qualitätsmerkmal eingestuft. Das ist eigentlich toll. Aber was bedeutet es konkret? Sind Medien, die keine „rechten“ oder „populistischen“ Meinungen bringen, „einseitig“? Über „Vielfalt“ als Legitimation für Propaganda.
Seit Markus Söder im Amt des bayerischen Ministerpräsidenten ist, legt er ein aberwitziges Arbeitstempo vor - das verlangt er auch von seinen Ministern.
Schon unter Edmund Stoiber war die Bayerische Staatskanzlei als besonders effizient gefürchtet, Söder hat noch einmal zwei Gänge hochgeschaltet.
Sollte die CSU wirklich so dürftig abschneiden, wie Umfragen behaupten - fehlenden Einsatz wird Söder sich nicht vorwerfen lassen müssen. Andererseits hat er alle Macht und damit auch die ganze Verantwortung.
Die Insolvenz der Investmentbank Lehman Brothers markierte den Beginn der Finanzkrise von 2008. Firmeninterne Whistleblower erzählen, wie sie damals vergeblich gewarnt haben und in der Folge massiv unter Druck gesetzt wurden. Heute scheint sich die Finanzwelt wieder berappelt zu haben – und das Zocken geht weiter.
Seit der Bankenkrise 2008 war die HSBC in unzählige Skandale verwickelt. Egal ob Geldwäsche von Drogeneinnahmen, Steuerbetrug oder Korruption – die Bank schreibt immer wieder Schlagzeilen und kommt jedes Mal mit einem Bußgeld davon, ohne Prozess oder Verurteilung. Der Begriff "Too Big to Jail", sprich zu groß für eine Gefängnisstrafe, scheint ihr auf den Leib geschrieben zu sein.
Trotz Kritik und großer Sorgen um das Internet hat das Europaparlament seine Urheberrechtsreform beschlossen. Was das bedeutet, besprechen wir mit Julia Reda.
Ein Verfassungsschützer schredderte NSU-Akten. Ob er dafür bestraft wurde, will die Behörde nicht verraten und wehrt sich bis heute gegen Fragen zu dem Vorgang.
Der Drang von Konzernen, Informationen und Wissen zu kommerzialisieren wächst und wächst. Wie können wir uns dagegenstemmen und dafür sorgen, dass Wissen im Netz weiterhin frei bleibt? Welchen Einfluss hat die EU-Urheberrechtsreform auf Projekte wie Wikipedia? Darüber sprechen wir mit Abraham Taherivand von Wikimedia Deutschland.
Ein Tag unter Rechtsextremisten: Durch das sächsische Chemnitz marschierten am 1. Mai hunderte Anhänger des sogenannten „Dritten Weg“, einer rechtsextremistischen Kleinstpartei. Unser Reporter war mitten unter den Nazis, stundenlang.
Was wird bleiben vom Verfassungsschutz, seit mit dem Fall der Mauer die alte Schlachtordnung gründlich durcheinandergeraten ist? Eine Bundesprüfanstalt für Extremisten, die...
Der Innenminister kann den Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz nicht nach Belieben zum politischen Mitstreiter befördern. Äußerungsrechtlich ist der Verfassungsschutzpräsident auf die Optionen beschränkt, die ihm sein Amt eröffnet. Dazu gehört nicht die Kompetenz, sich tagespolitisch zu äußern.
Und plötzlich steht ein AfD-Abgeordneter im Hausflur und filmt dein Klingelschild. Wenn Politiker bei Künstlern auftauchen, um ihnen zu zeigen “Wir wissen, wo Du wohnst”, dann sind wir wieder soweit, liebe Freunde. Aber der Reihe nach: Am 07. September hat die Steinberger Silberstein GmbH, in …
Der Wortstreit um die Hetzjagd in Chemnitz ist ein sensationeller kommunikativer Erfolg der rechtsradikal-nationalsozialistischen Minderheit und eine deprimierende kommunikative Insolvenz des von ihr bekämpften "Systems".
Das Internet verloren, die Kulturindustrie gerettet – die geplante EU-Urheberrechtsnovelle lässt viele Deutungen zu. Wir klären, was Sache ist.