Es muss ein rauschendes Hochzeitsfest gewesen sein am 20. April in der Nähe von Halle. Man trank, man feierte, man hörte Musik. Die Braut hatte extra zwei Musiker einer Live-Band organisiert, zur Freude der Gäste und ihres Zukünftigen.
Einige der pessimistischeren Kommentatoren, mich selbst eingeschlossen, meinten nach der Bankenkrise von 2008, deren Nachwirkungen würden unser Leben wirtschaftlich und politisch mindestens zehn Jahre lang dominieren. Was ich nicht – und was wohl niemand – erwartete, war, dass diese zehn Jahre in einem derartigen Tempo vergehen würden. Anfang 2008 war Gordon Brown Premierminister des Vereinigten Königreichs, George W. Bush war Präsident der Vereinigten Staaten, und von dem jungen Senator aus Illinois (einem gewissen Barack Obama) hatten damals nur Politikprofis je gehört.
Die Fahrgäste der Wiener Linien haben abgestimmt und die Mehrheit wünscht sich ein generelles Essverbot. Das wird nun in zwei Schritten eingeführt und sorgt schon vorab für reichlich Ärger.
Worte und Argumente sind die mächtigsten Waffen des Parlamentarismus – auch und gerade im Kampf gegen Extremisten. Unglücklicherweise setzen Politiker wie Johannes Kahrs weder das eine noch das andere vernünftig ein.
Drei Jahre nach dem langen Sommer der Migration ist diese in manchen Köpfen zur „Mutter aller Probleme“ avanciert. Aber das eigentliche Problem im Umgang mit Migration ist, dass nur noch Abwehr als Umgang mit ihr in Betracht gezogen wird. Es ist Zeit für einen Befreiungsschlag von innen.
Autobahnen zerschneiden natürliche Lebensräume. Brücken nur für Tiere und Pflanzen sollen die Folgen mildern.
Es gibt Verhalten, das nicht akzeptabel ist. Nehmen wir an, jemand kackt in der Öffentlichkeit ständig auf die Straße und erklärt, dass das sein gutes Recht sei und man ihn deswegen nicht gesellschaftlich ächten könne. Da würde niemand sagen, dass er damit recht hat, dass man ihn deswegen nicht verurteilen könne oder gar, dass das zu kritisieren und ihn davon abzuhalten eine Provokation sei, die ihn erst recht dazu bringt, weiter auf die Straße zu kacken.
Im Interview spricht Francesca Bria, Barcelonas Chief Technology and Digital Innovation Officer, über "Digitale Soziale Innovation" und passende Strategien um die lokale Wirtschaft, Privatsphäre und die demokratische Teilhabe der Bürger*innen auch in einer "Smart City" langfristig zu sichern und zu
Durchformatiert bis zur Besinnungslosigkeit: Die Sendung "Dunja Hayali" zeigt, warum ARD und ZDF grundlegend etwas an ihren Talkshows ändern müssen.
32 Jahre war Josef Mayerhofer CSU-Mitglied, jetzt wählt er die Grünen. Es ist der Moment, in dem es gefährlich wird für die bayerische Staatspartei - ein Moment, der an Baden-Württemberg erinnert.
Die abstoßenden Vorfälle der vergangenen Woche haben uns etwas zu sagen. Sie dürfen nicht nur Empörung auslösen, sie müssen auch verstanden werden.
Die Vorfälle in Chemnitz waren erschreckend. Sie haben wieder einmal Versäumnisse unserer Exekutive aufgezeigt. Die Bundesregierung ist davon nicht auszunehmen. Und das ist das eigentliche Problem.
Welche sind die wichtigsten Seiten im Netz? Alexa, Umbrella oder Majestic sind Ranglisten für populäre Internet-Domains. Doch ihnen sollte man nicht blind vertrauen: Die Erstellungskriterien sind unklar und von Liste zu Liste fallen die Ergebnisse unterschiedlich aus. Rankings verändern sich von Tag
Tim Berners-Lee, der Erfinder des World Wide Web, ist unzufrieden mit seiner Schöpfung. Neues Projekt "Solid" soll helfen.
Rainer Winkler lädt im Internet Videos unter dem Namen Drachenlord hoch. Damit zieht er Hater an, die ihn sogar in seinem Dorf heimsuchen. Ein Ortsbesuch
I work for the president but like-minded colleagues and I have vowed to thwart parts of his agenda and his worst inclinations.
Die Aufregung war groß, als Steve Bannon seine jünggsten Pläne lancierte: Nach seiner Entlassung als Chefberater im Weißen Haus nimmt er nun Europa ins Visier...
An vielen Orten – in den USA, in Polen, Ungarn, der Türkei, aber auch in der Schweiz – mehren sich Stimmen, die den Rechtsstaat zur Schranke, ja zum Hindernis einer „vollständigen“ Demokratie erklären. Doch wer den Rechtsstaat schwächt, bedroht die Demokratie in ihrem Lebensnerv.
Wer lügt? US-Journalist BobWoodward im Gespräch mit Donald Trump und Kellyanne Conway.