Humor als Hoffnungsschimmer: Kurz nach Erscheinen des Strache-Videos schalteten viele Menschen die Late Night-Show Willkommen Österreich mit Christoph Grissemann und Dirk Stermann ein. Sie wollten sehen, wie die Satiriker mit dem politischen Ausnahmeereignis umgehen. Im Gespräch erzählt Dirk Stermann von der Vorbereitung zur Sendung und von Formulierungen, die plötzlich wieder sagbar werden. Außerdem spricht er über den Mut, Schrott zu produzieren und die sinnstiftenden Aspekte des Schreibens.
Welche Erfahrungen macht eine neuer Wikipedia-Autor? Wer sind die Vielschreiber bei dem Online-Lexikon? Warum bleiben Autoren und Administratoren anonym? Zwei Monate lang hat journalist-Autor Matthias Holland-Letz für Wikipedia geschrieben – und dabei höchst unterschiedliche Erfahrungen gesammelt. Für ihn steht am Ende fest: Es fehlt an journalistischen Standards und an Transparenz. Ein Report über eine der einflussreichsten Internetseiten Deutschlands.
Die Europawahl wurde durch das Internet entschieden. Die Reaktionen im
Statt über Klimapolitik diskutiert das Land über neue Regeln zur Meinungsäußerung und die Einschränkung von Grundrechten im Wahlkampf. Die Äußerungen der CDU-Chefin sind nicht nur gefährlich, sie zeigen auch eine Doppelmoral: Denn Influencer sind willkommen, wenn sie denn für die Partei mobilisieren.
Leonardo DiCaprio wird immer älter, seine Freundinnen bleiben immer Anfang 20. Das wirft kein gutes Licht auf ihn und all die Männer, die es ihm gleichtun.
Spionageprogramme wie „Pegasus“ überwachen Menschenrechtsaktivisten unter anderem per WhatsApp über deren Smartphones. Ein Hacker und ein Musiker zerren unsichtbare Malware an die Öffentlichkeit.
Rechner der Stadtverwaltung von Baltimore in den USA wurden von Erpressern angegriffen und lahmgelegt. Der Geheimdienst NSA ist nicht ganz unschuldig an der Cyberattacke.
Mexikanische Drogenkartelle haben sich mit Überwachungstechnologie hochgerüstet. Mit Videokameras, Spionagesoftware und Drohnen spähen sie Rivalen und Sicherheitskräfte aus - und beschäftigen eigene Teams von IT-Experten.
Nach dem Europawahl-Aufruf der Youtuber zulasten der CDU hat die Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer eine Regulierung derartiger Aufrufe ins Spiel gebracht. Der Gründer von Netzpolitik.org und Mitbegründer der re:publica reagiert darauf mit Kopfschütteln.
Es war nicht nur der Rezo-Effekt: Erstmals wurde ein EU-Wahlkampf maßgeblich im Netz entschieden. Das ist vor allem der Verdienst der Jungen. Sie brachten online- und offline-Protest zusammen und setzten so ihre Themen Klimaschutz und Urheberrecht auf die Agenda. Das wird die politischen Spielregeln dauerhaft verändern.
Dieser „Tag des Journalismus“, an dessen Abend in der Kantine nebenan der Henri-Nannen-Preis vergeben wird, sei dazu da, sich zu öffnen, sagt Julia Jäkel, als sie am Samstag auf der Bühne im Foyer des Gruner+Jahr-Verlagshauses in Hamburg sitzt. Wie beim vorigen Tag der offenen Tür darf die Managerin aus dem G+J-Vorstand morgens als eine der ersten ran. „Wir wollen uns nicht zurückziehen wie eine Auster“, proklamiert sie. Weil: „Das finden wir zeitgemäß“. Deshalb wolle man hier heute „auch selbstkritisch“ sein.
Kennen Sie das Lied „Tout va très bien, madame la marquise“ des französischen Komponisten Paul Misraki? Es ist dieses Lied, dass unserem Autor Zaal Andronikashvili nach dem „Ibizagate“ in den Sinn kam.
Die Nachricht ist alarmierend: Eine Million Tiere und Pflanzen drohen auszusterben. Auch in Deutschland zeigt sich ein Verlust an Vielfalt. Dagegen kann jeder etwas unternehmen – acht Tipps.
Unter Landwirten ist der Ärger über die CSU und deren Umgang mit dem Bienen-Volksbegehren groß. Das bekommt Ministerin Kaniber bei zwei Aufeinandertreffen deutlich zu spüren.
2014 errang Ulrike Müller für die Freien Wähler überraschenderweise ein Mandat im Europa-Parlament - und kam so vom Allgäu nach Straßburg. Inzwischen ist sie keine Einzelkämpferin mehr.
Seit einem Jahr gilt die Datenschutzgrundverordnung. Wir haben Expertinnen und Experten aus der digitalen Zivilgesellschaft gefragt, wie sie die ersten 365 Tage bewerten und wie es mit dem europäischen Datenschutz weitergehen muss. Klar ist für alle: Da geht noch viel mehr.
Einmal mehr wird man unsere Stimmen auf den Straßen hören, aber es kann nicht nur an uns hängen bleiben. Deshalb rufen wir alle Menschen zu einem weltweiten Klimastreik auf.
Die SPD zahlt am meisten und die AfD hat offenbar andere Methoden, sich Reichweite zu verschaffen. Dank eines endlich veröffentlichen Transparenzreports können wir uns kurz vor der EU-Wahl erstmals ein Bild davon machen, wieviel Geld die Parteien in Deutschland für Werbung auf Facebook und Instagram
Unsere niederländische Partnerorganisation Bits of Freedom zeigt in einem Video, dass Facebook nicht vertraut werden kann. Politische Meinungsmache aus dem Ausland ist auf Facebook ohne Probleme möglich, auch wenn Facebook das Gegenteil behauptet. Zeit für Konsequenzen.
Recherchen geben einen Einblick in die Twitterstrategie der AfD. Die Partei bezahlte dabei einen parteinahen Social-Media-Berater aus Münster: Der züchtete Twitter-Accounts mit Spammer-Methoden, reichte Accounts unter wechselnden Namen an Parteivertreter weiter und steht im Verdacht, hinter Netzwerk