Our tech columnist tried to skip digital news for a while. His old-school experiment led to three main conclusions.
Vor dem Menschenrechtsaktivisten Bill Browder hat sogar Putin Angst. Deshalb jagt der Kreml ihn auf der ganzen Welt. Im Exklusivinterview mit den Salonkolumnisten spricht Browder über Russlands Einfluss auf Deutschland, nichtmilitärische Möglichkeiten zur Abwehr der russischen Bedrohungen und über sein Leben in permanenter Todesgefahr.
Neuer Fall von algorithmischem Overblocking: Weil RTL Ausschnitte eines Protestsongs gegen Germanys Next Topmodel zeigte, sortierte Youtubes Filtersystem „Content ID“ das Lied als geistiges Eigentum von RTL ein – und blockierte das Original als vermeintlich illegale Kopie. Die Organisation Pinkstinks beklagt nun, dass ihrer Kampagne dadurch Reichweite genommen wurde.
Die ZDF-Produktion ist die beste deutsche Serie der letzten Jahre. Nur: Arbeiten in Frankfurt wirklich lauter koksende Soziopathen?
Nicht nur in Polen, sondern in ganz Europa ist ein Rückzug ins Nationale zu beobachten. Doch das deutsch-polnische zivilgesellschaftliche Netz wird die derzeit schwierigen Zeiten überdauern. Wir sollten uns den Zukunftsthemen stellen, und zwar gemeinsam.
Knapp 72 Prozent sind kein knappes Ergebnis, sondern fast drei Viertel aller abgegebenen Stimmen - mit denen die Schweizer heute die ...
Die Bundeswehr ist in den Schlagzeilen - zum Beispiel wegen ihres fehlenden Nachwuchses oder wegen der Mängel ihrer Ausrüstung. Bundeswehr-Major Marcel Bohnert spricht über die Probleme bei der Truppe und die Folgen für das Selbstverständnis.
"Upload-Filter schaden mehr als sie nützen. Sie gefährden die Meinungs- und Informationsfreiheit im Netz. Für Nutzerinnen und Nutzer ...
Eine App, die bereits seit fast drei Jahren existiert, geht plötzlich durch die Decke: Haben bezahlte, halbnackte Influencer beim Durchbruch nachgeholfen?
Das bessere Instagram soll die neue App Vero sein. Denn das Social Network biete eine Timeline ohne Algorithmus, ist frei von Werbung und sammelt keine Daten – so zumindest das Versprechen. Doch die Begeisterung für die Plattform wurde mit einem geschickten psychologischen Trick erzeugt.
Satire für den Demokratiebedarf: Das Folkwangmuseum in Essen zeigt Klaus Staecks Plakate, die Politikgeschichte Revue passieren lassen.
Heinz-Christian Strache war schon immer ein Gegner des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Aber seit seine rechtspopulistisch FPÖ mit der konservativen ÖVP im Dezember letzten Jahres ein Bündnis eingegangen ist, wettert der FPÖ-Vorsitzende in noch engerer Taktung gegen den Rundfunk in Österreich. Kaum ein Tag ist in den letzten Wochen vergangen, an dem er nicht gegen den ORF auskeilte. Höhepunkt seiner Angriffe war ein Facebook-Post, in dem der Regierungspolitiker, der das Amt des Vizekanzlers bekleidet, mit Bezug auf den Moderator Armin Wolf dichtete: "Es gibt einen Ort, an dem Lügen zu Nachrichten werden. Das ist der ORF."
China will die Supermacht des 21. Jahrhunderts werden. Die Volksrepublik setzt zum Ausbau der politischen, wirtschaftlichen und militärischen Machtstellung vor allem auf ihr Globalprojekt "Seidenstraße", das größte Entwicklungsprogramm seit dem Marshallplan. Die westliche Welt nimmt den neuen Kurs der kommunistischen Regierung in Peking mit Sorge zur Kenntnis.
Können wir nochmal kurz über „Bild“-Chef Julian Reichelt reden?
Der Internetkonzern hat ein automatisiertes Frühwarnsystem für Nutzer geschaffen, die traurige und depressive Statusmeldungen schreiben. Facebook will damit Selbstmorde verhindern, sorgt aber für Bedenken wegen mangelnder Transparenz und möglichem Missbrauch des Systems.
Journalisten sollen neutral und unabhängig berichten. Dürfen sie sich daneben auch parteipolitisch engagieren? Tabea Rößner (Grüne) und Ralf Kapschack (SPD) haben das getan - und wurden am Ende selbst Berufspolitiker.
Im Isar Kino Center in Bad Tölz, der 18.000-Einwohner-Stadt in Oberbayern, feiert heute Abend ein ganz besonderer Blockbuster Premiere. Er heißt: „Söder persönlich“, und die Hauptrolle spielt Dr. Markus Söder, der designierte bayrische Ministerpräsident. Beginn ist um 18 Uhr.
Die Diskussion über Rap und Antisemitismus ist verworren. Denn stets wird der Nahost-Konflikt mitverhandelt, an dem sich harte ideologische Grenzen auftun, die meist nichts mehr mit dem Nahost-Konflikt, sondern nur noch etwas mit dem eigenen Standpunkt zu tun haben.
Der Artikel verhandelt an den Beispielen Bushido und Kollegah das ambivalente Verhältnis von Authentizität und Fiktion im deutschen Gangsta-Rap, indem er den genrespezifischen Authentizitätsanspruch skizziert und aktuelle Tendenzen im digitalen Medienzeitalter aufzeigt.
Seit seiner Entstehung in der New Yorker South Bronx in den 1970er Jahren war Rap als "schwarze Kunstform" von Natur aus stark politisch aufgeladen. Die Willensbekundung und Mobilisierung mithilfe von Rap hat im Laufe der Zeit verschiedene Formen angenommen.