Während Europa im Nordwesten mit dem Brexit kämpft, feiert am anderen Ende der Union ein Land Geburtstag, das für eine glänzende Erfolgsgeschichte steht.
„Justiz – überlastet, überfordert, zu lasch?“ Unter diesem provokanten Motto stand diese Woche die ARD-Sendung "Hart aber fair". Moderator Frank Plasberg und Bild-Chefredakteur Julian Reichelt strapazierten dabei das berüchtigte "gesunde Volksempfinden" und monierten eine "Verständnisideologie" bei Richtern. Der viel kritisierte Talk geriet zum öffentlich-rechtlichen Justizversagen: "Fünf Viertelstunden kenntnisfreier Panikmache und rechtspolitischer Scharfmacherei auf sehr niedrigem Niveau", wie der frühere Bundesrichter Thomas Fischer in einem Gastbeitrag für MEEDIA befindet.
Ende Januar hat der Deutschlandfunk ein Interview mit dem ehemaligen Chef des russischen Anti-Doping-Labors Grigori Rodschenkow veröffentlicht. Der Chemiker gilt als der Kronzeuge des russischen Staatsdopingsystems. Auch in russischen Medien findet das Gespräch Widerhall - mit zum Teil erstaunlich anderen Ergebnissen.
Es ist ein offenes Geheimnis: Alle Redaktionen haben Nachrufe für die Großen der Welt in der Schublade. Wir natürlich auch. Wir allerdings veröffentlichen unsere Abschiedsworte vorab, damit sich schon die Lebenden an unserem Lob erfreuen können. Denn für Nachrufe gilt: Über Tote redet man nicht schlecht. Folge 4: Papst Franziskus.
Neoliberale Professoren- und Anti-Euro-Partei war einmal, in der AfD geben jetzt die Sozialnationalisten den Ton an. Zeit, sich auf das Erfolgsrezept der jungen Bundesrepublik zu besinnen: Wachstum und Wohlstand für alle.
Plaßberg unanschaulich.
Wie die Junge Alternative bei ihrem Bundeskongress die "konservative Konterrevolution" plant.
From a financial point of view, Amazon doesn’t behave much like a successful 21st-century company. Amazon has not bought back its own stock since 2012. Amazon has never offered its shareholders a dividend. Unlike its peers Google, Apple, and Facebook, Amazon does not hoard cash. It has only recently started to record small, predictable profits. Instead, whenever it has resources, Amazon invests in capacity, which results in growth at a ridiculous clip.
Was ist aus den Sommern unserer Kindheit geworden, was aus den Menschen, die Hitze und Langeweile so genießen konnten? Traurige Erwachsene, die nur noch davon träumen, dass früher alles besser war.
Ja, es stimmt schon: Wer im Netz gegen Minderheiten und "die da oben" hetzt, ist kein angenehmer Zeitgenosse. Doch ohne ein wenig Verständnis für die Online-Krawallos kommen wir gar nicht voran.
Wir mögen uns weniger denn je. Das liegt auch daran, dass Außergewöhnlichkeit heute zur Kampfansage geworden ist.
Die meisten digitalen Plattformen stammen nicht aus Europa. Das wollen CDU, CSU und SPD nun ändern und eine neue Start-up-Kultur in Deutschland einläuten. Gelingen soll das mit mehr Wagniskapital, mehr Steuergerechtigkeit und einem modernisierten Kartellrecht. Dabei versäumt die Koalition jedoch, al
Der rechte FPÖ-Innenminister Herbert Kickl lässt den Behörden künftig deutlich mehr Spielraum beim Umgang mit hochsensiblen Daten. Einzelzugriffe der Polizei auf die Kriminaldatenbank sollen für kürzere Zeit protokolliert werden, automatische Abfragen gar nicht mehr. Der Gesetzesentwurf stößt sogar
Der Inlandsgeheimdienst der Hansestadt rückt offen zugänglichen Internetinhalten mit „analytischen Methoden“ auf die Pelle. Damit will der Dienst „Terrorpropaganda von Islamisten“ und „linksextreme Mobilisierungsvideos“ aufspüren. Wer oft das Wort „Dialog“ benutzt, hat wenig zu befürchten.
Union und SPD wollen "das Betreiben krimineller Infrastrukturen" strafbar machen. Hinter der Formulierung könnte sich ein neuer Straftatbestand verbergen, der Betreiber ganz anderer Infrastrukturen in den Fokus bringt oder aber die Aufwärmung des umstrittenen Projektes des "digitalen Hausfriedensbru
Das Internet ist voller Daten über seltene Musik. Man muss sie nur verknüpfen. Ein Recherchekrimi mit Spotify, Twitter, Shazam und zwei Komponisten in den Hauptrollen
Wenn ein wissenschaftlicher Artikel hundertfach zitiert wird, muss er gut sein. Im hier beschriebenen Fall aber ist er nicht gut - und auch nicht schlecht. Es gibt ihn einfach nicht. Ein Wissenschaftskrimi.
Haben sie ein Smartphone, was machen sie in ihrer Freizeit, wovor haben sie Angst, wie finden sie ihre Eltern und was denken sie über Flüchtlinge? Eine neue Studie zeigt, wie Kinder in Deutschland leben und fühlen.
Diskriminiert die Schufa? Das will das Projekt OpenSCHUFA ab heute herausfinden. Es ruft alle Menschen dazu auf, kostenlos ihren Schufa-Score anzufragen – und anschließend die Daten zu spenden. Mit einer eigens entwickelten Software will OpenSCHUFA das Schufa-Scoring rekonstruieren.
Wir werden überwacht, das ist klar. Aber: Was passiert eigentlich mit all den Informationen über uns, nachdem sie eingesammelt wurden?