Es sollte ein für alle sichtbares Signal sein: Die Krisenjahre sind vorbei, es geht wieder aufwärts. Die Zeit der Memoranden – der Kreditvereinbarungen mit den europäischen Gläubigern – endet, und mit ihr die politische Gängelung. Kurz nach seinem Amtsantritt im Januar 2015 hatte Alexis Tsipras versprochen, er werde erst dann eine Krawatte anziehen, wenn die „Nach-Memorandum-Epoche“ beginnt. Nun ist die dritte und letzte Kreditvereinbarung ausgelaufen, und der griechische Premierminister trat mit Schlips vor die Kameras. Doch irgendetwas an dem sorgsam inszenierten Auftritt wirkte gedämpft. Und das lag nicht nur an der Farbe der Krawatte, die nicht leuchtend rot, sondern in einem dumpfen Burgunderton gehalten war.
Pique Dame Khanaev Dzerzhinskaya Samosud 1937 First complete recording of
Tchaikovsky's autobiographical masterpiece. This hair-raising performance is not available on CD.
Samuil A Samosud Bolshoi Theatre Orchestra & Chorus
Hermann - Nikander Khanayev
Lisa - Xenia Dzerzhinskaya
Countess - Fayina Petrova
Count Tomsky - Alexandr Baturin
Prince Yeletsky - Piotr Selivanov
Pauline - Nadeshda Oboukhova
Chekalinsky - Sergei Ostraumov
Surin - Yuri Manchavin
Chaplitsky - M. Novoyenin
Major-domo - Fedor Godovkin
Narumov - Konstantin Terekin
Governess - Ludmila Stavrovskaya
Prilepa - Natalya Shpiller
Während im Märchen der Protagonist in drei furchterregenden Situationen bestehen kann, kommt Gastautor und Professor für Musiktheorie Dr. Ulrich Kaiser mit der fehlerhaft arbeitenden Filtersoftware auf YouTube immer wieder an seine Grenzen. Sein Abenteuer deutet an, welche Konsequenzen die Einführung flächendeckender automatischer Upload-Filter für Freiwilligen-getragene Projekte hätte.
Seit unser Autor Vater geworden ist, sieht er die Welt mit anderen Augen. Und wundert sich seither über prügelnde Eltern, Ideologie beseelte RAFler – und die Familie von Johann Sebastian Bach.
Es kommt gerade einiges zusammen bei Amerikas größtem Verschwörungstheoretiker. Bisher lebte Alex Jones, Gründer und Betreiber der ultrarechten Plattform Infowars, ganz gut davon, dass er seine Sendungen und Kommentare nicht nur über seine Website verbreiten konnte, sondern auch über soziale Netzwerke wie Facebook oder Youtube - und über Streaming-Plattformen wie Apples iTunes oder Spotify. Er erreichte so ein beachtliches Publikum, das von ihm Sätze hörte wie diesen: "Wenn ich daran denke, wie viele Kinder Hillary Clinton persönlich ermordet, zerstückelt und vergewaltigt hat, habe ich null Angst, gegen sie aufzustehen."
„Sagen, was ist“, das war der Anspruch, den „Spiegel“-Gründer Rudolf Augstein einst an den Journalismus formulierte. Das Credo von Gerhard Wisnewski, der sich auch Journalist nennt, lautet eher: „Sagen, was sein könnte.“ Aber so konkret ist er oft gar nicht. Besser noch träfe es der Satz: „Nicht einmal sagen, was sein könnte.“
Auch die Halligen sind vom Klimawandel betroffen. Anpassungsmöglichkeiten daran sind Gegenstand einer technisch-naturwissenschaftlich geprägten Forschung, die um eine sozialwissenschaftliche Perspektive erweitert werden sollte.
Die Welt nähert sich dem Abgrund, doch statt zu handeln, stecken wir den Kopf in den trockenen Sand. Warum weckt der mögliche Untergang der Menschheit so wenig Interesse?
Vor fünf Jahren war der Aufschrei groß, als Amazon-Gründer Jeff Bezos die "Washington Post" kaufte. Doch mit Bezos kam eine Zeitenwende: Er brachte der Traditionszeitung neuen Schwung und neuen Erfolg.
Rechtspopulismus breitet sich nicht nur in Europa und der CSU aus, sondern führt zunehmend auch Journalisten in Versuchung. Magazine entdecken die Lust an Krisen- und Untergangstiteln. Bild schürt wieder Ängste gegen Minderheiten. Polit-Talker treten als Volkes rechte Stimme auf, und Redakteure werben für einen verständnisvollen Umgang mit der AfD. Derweil geht das Sterben im Mittelmeer weiter. Journalisten sind dabei, Grundwerte preiszugeben. Das dürfen wir nicht zulassen.
"Ernsthaft, Zeit, Spiegel, Stern?" fragt journalist-Chefredakteur Matthias Daniel im August-Editorial. Wer bestimmt hier eigentlich die Agenda der öffentlichen Debatte?
Das Romanfragment von Bernward Vesper ist vielleicht das definitive Buch zu „68“. Der Autor seziert und vermischt seine Geschichte als Sohn eines Nazidichters, die Theorie- und Revolutionsträume der Neuen Linken und die halluzinatorischen Welten von LSD-Trips – bis seine Ich-Suche im Selbstmord...
Das Dorf genießt keinen guten Ruf. Alle wollen raus aus der Provinz und rein in die Stadt. Dies könnte sich in den nächsten Jahren ändern…
Nichts als die Wahrheit: Die Webseite "Rumours about Germany" soll Migranten aufklären und die Gerüchte der Schlepper richtigstellen. Das sagt die Bundesregierung und betont, dass es nicht um Abschreckung gehe. Interne Konzepte zeigen jedoch, dass die Kampagne sehr wohl das Ziel verfolgt, Menschen v
Auf dieser Zugfahrt wird klar: Der Balkan ist weder eine graue Randregion Europas, noch kann er "exotisiert" werden. In fünf Ländern Ex-Jugoslawiens zeigt sich, wie reich die regionale Artenvielfalt und das kulturelle Erbe sind. Beide werden respektvoll, häufig in Hand von Familien oder lokalen Zusammenschlüssen, konserviert und fortgeführt.
Gerhard Richters Werk ist in großen Retrospektiven gewürdigt worden: 2002 widmete ihm das Museum of Modern Art, New York, eine Einzelausstellung. 2011 zeigten die Tate Modern, London, die Neue ...
Anfang des Jahres wollte die friedensbewegte Alt-Grüne den Juso-Chef Kevin Kühnert zum Schmusekurs mit Russland drängen. Hier ist das Protokoll eines gruseligen Abends.
The cutting-edge Wi-Fi-connected humidity sensor achieved sentience after we left it running for longer than the recommended forty-eight-hour period.
Liebe Spiegel-Redaktion, wir haben Grund zur Annahme, dass das Büro von Armin Himmelrath der aktuellen Wetterlage nicht mehr gewachsen ist und Ihr werter Kollege einen ausgeprägten Sonnenstich erlitten hat. Bitte schauen Sie doch mal nach ihm, er veröffentlicht gerade vollkommen unzusammenhängende Schimpftiraden, deren Kausalketten ähnlich plausibel sind wie aktuelle Redebeiträge der Flache-Erde-Community, ... WeiterlesenWurstseppel-Award 2018: Hitzewelle fordert erste Opfer in der Spiegel-Redaktion, Autor dreht komplett durch
Der Name, der am Dienstag über dem Leitartikel in der „Süddeutschen Zeitung“ stand, war ungewöhnlich. Er fiel auf, weil er dort erst einmal zuvor gestanden hatte – der Redakteur ist sonst Blattmacher; Artikel schreibt er selten. Und er fiel auf, weil es ein Name war, wie man ihn selten über Leitartikeln in deutschen Zeitungen liest: Gökalp Babayiğit.