Orbán, Strache, Salvini: Populisten verwenden die Waffen der Demokratie mit dem Ziel, diese zu schlagen. Doch Tag für Tag zeigt sich, dass viele Bürger ihre Tricks durchschaut haben.
Ein 18-Jähriger tötet im Münchner Olympia-Einkaufszentrum neun Menschen und dann sich selbst. Handelt es sich um einen Terroranschlag oder einen Amoklauf? Eine Panikwelle breitet sich weit über den Ort des Geschehens, die ganze Stadt, ins Land hinaus - Die Dokumentation "München - Stadt in Angst" rekonstruiert die Ereignisse rund um den OEZ-Anschlag vom 22. Juli 2016.
Autoritarismus und Protofaschismus sind in vielen Teilen der Welt auf dem Vormarsch. Da ist es ermutigend, ein Land zu sehen, dessen Bürger sich demokratischen Prinzipien nach wie vor zutief
Um Arbeitslosengeld zu erhalten, müssen Menschen gegenüber Jobcentern teils intime Details ihres Privatlebens offenlegen. Mittlerweile werden die Akten zunehmend digitalisiert, gespeichert und durchsuchbar gemacht. Wichtige Fragen bleiben aber ungeklärt.
Die vergangenen Wochen waren ein beispielloses Lehrstück in fehlgeschlagener Politik. Eigentlich kennt jedes Endspiel einen Sieger und einen Verlierer. Das von Markus Söder ausgerufene „Endspiel um die Glaubwürdigkeit“ zwischen CSU und CDU kennt dagegen nur Verlierer und einen schadenfrohen Triumphator, die AfD.
Johannes C. Bockenheimer hat sich auf die Suche nach der liberalen Gesellschaft gemacht – oder besser gesagt: auf die Suche nach dem, was davon übrig geblieben ist. Sein erster Gast im neuen Interview-Podcast: Volker Beck.
In der ersten Episode geht es um Morddrohungen und politische Feinde, um Crystal Meth, russische Knäste und die FDP – vor allem aber über Becks Kampf für die Rechte von Schwulen und Lesben.
"Konnte keine Radieschen kaufen, weil der Preis nicht in der Kasse war. So eine Schande für diesen Markt!"
Aus politischem Opportunismus werden gerichtliche Entscheidungen ignoriert. Dies untergräbt das institutionelle Vertrauen in die Institutionen des Rechtsstaats, von deren Funktionieren im Ernstfall alle abhängig sind, meint Klaus F. Gärditz.
Derzeit haben 581 Personen angekündigt, mich töten zu wollen. Wie sie die Reihenfolge festlegen wollen, ist mir unklar – aber wäre für mich dann ja auch das gleiche. Als ich mal beschossen wurde, wurde das auch nicht erst lange in schlechter Rechtschreibung angekündigt. Daher nehme ich diese auch nur bedingt ernst. Kompliziert wird es, weil meine Lebensweise verschiedene Leute in verschiedenen Ländern auf verschiedene Art aufregt und ich daher unterschiedlich darauf reagieren muss. Unterm Strich leben ich aber ganz gut und habe auch keine Angst im Alltag.
Wenn Maschinen immer mehr Arbeit übernehmen, brauchen wir ein bedingungsloses Grundeinkommen, meint der Philosoph Richard David Precht. Der Politologe Christoph Butterwegge hält das für falsch: Ein Grundeinkommen höhle den Sozialstaat aus.
Die Antworten von 57 000 Menschen im SZ-Projekt #MeineMiete zeigen: Wohnen ist nicht nur die neue soziale Frage - sondern eine existentielle.
Die Spaltung des Westens – wie der amtierende US-Präsident die multipolare Weltordnung mit vier Blöcken vorantreibt.
Der Blog „Philosophia Perennis” erreicht Millionen Leser pro Monat. Er berichtet über „Islamisierung” und kritisiert die angeblich „gleichgeschalteten” Medien. Allerdings erscheinen dort auch immer wieder Falschmeldungen. EchtJetzt wollte herausfinden, wer hinter dem Blog steht. Und traf auf den Theologen David Berger mit Verbindungen zur AfD.
Mit der Schilderung seiner Missbrauchserfahrung wurde Christian Krachts Frankfurter Poetikvorlesung zum medial gehypten Ereignis. Gleichzeitig darf man, gestützt durch das Frankfurter Landgericht, längere Zitate daraus nicht wiedergeben. Was aber heißt das für die möglichen Auseinandersetzungen...
Russia's information attack against the United States during the 2016 election cycle sought to take advantage of the greater trust that Americans tend to place in local news.
Der Begriff „Rettung“ ist zu einer subjektiven Auslegungsfrage geworden. Je nach politischem Standort kann man plötzlich dafür oder dagegen sein. „Die Zeit“ macht daraus sogar eine hippe „Pro & Contra“-Geschichte: Hey, ist Rettung cool – „oder soll man es lassen?“
Russische soziale Netzwerke sind auch in Deutschland sehr populär. Ihre Nutzung ist wichtig für die Identitätsstiftung postsowjetischer MigrantInnen.
Ihr kennt das vielleicht, morgens, auf Twitter: Man liest etwas, wird irre wütend, schreibt etwas, bereut es hinterher. Gestern habe ich auf Twitter geschrieben, die „sonst so geschätzte Zeit“ habe doch „den
Das "Höhlendrama" in Thailand war der perfekte Stoff für die Medien. Aber wie schaffen wir es, auch die wirklich wichtigen Geschichten zu erzählen, die scheinbar nicht in die Entscheidungsmuster der Journalisten passen?
Die Ausflüchte des amerikanischen Präsidenten in der Russlandaffäre erinnern an die Ausreden enttarnter Stasi-Spitzel. Es ist Zeit, das Offensichtliche anzuerkennen: Kommende Woche treffen sich ein IM und sein Führungsoffizier.