Die öffentliche Debatte findet immer stärker in den sozialen Medien statt. Doch dort wird sie gelenkt - und es regiert der Hass. Wieso haben Politiker das noch nicht verstanden?
Verschwörungstheoretiker bieten im Netz nicht nur krude Theorien, sondern auch reale Produkte an. Über einen wachsenden Markt des Wahnsinns.
Wer wissen will, wie sich die Sowjetunion von einem totalitären Staat dank einer Allianz der organisierten Kriminalität, der Schattenwirtschaft und des Staatsapparats in eine korrupte Kleptokratie verwandelte, muss Aka Mortschiladzes Buch "Schatten auf dem Weg" lesen.
Fachleute warnen, dass die Erderwärmung außer Kontrolle geraten könnte
Im Krisenmodus präsentiert sich DHL aktuell. Diese Woche gab es im Rahmen der Quartalszahlen das letzte große Update (PDF) vor dem Weihnachtsgeschäft zum laufenden Sparprogramm: Nicht nur Rewe dros…
Der ungarische Rundfunk vermittelt ein verzerrtes Deutschlandbild: Das ganze Land habe vor Flüchtlingen und Zuwanderung kapituliert. Das bezeugen vermeintlich zufällig ausgewählte Bürger, Anwälte und Experten in den Berichten. Tatsächlich sind viele der Befragten AfD-Lokalpolitiker.
Automatisierte Gesichtserkennung ist ein massiver Eingriff in das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung, sagt Ulrich Schellenberg, Präsident des Deutschen Anwaltvereins. Jetzt nach Ende des Biometrietests am Berliner Südkreuz sieht er Innenminister Horst Seehofer in der Pflicht, die konkre
For the first time since Trevor Noah took over from Jon Stewart as host of Comedy Central’s The Daily Show in 2015, the venerable late-night political comedy show found its way back among the Varie…
Russische Trolle haben versucht, auf Twitter den Wahlkampf in Deutschland zu beeinflussen. Datenanalysen zeigen, wie sie Stimmung für und gegen Merkel machen wollten. Von Karolin Schwarz und Patrick Gensing.
Wie achtsam und in Einklang mit sich selbst leben? Das Magazin „Flow“ will zeigen, wie es geht. Unser Kolumnist Matthias Dell liest dort allerdings nur ein permanentes Hochhalten der Weltschlechtigkeit, um dahinter die kleinen Fluchten und Freuden entdecken zu können.
Die Tech-Firmen Apple, Facebook und YouTube schmissen Anfang der Woche den rechten Kommentator Alex Jones von ihren Plattformen – in einer scheinbar konzertierten Aktion. Einzig Twitter lässt Jones gewähren und weiter seine Hassbotschaften und Wutreden senden.
Es sollte ein für alle sichtbares Signal sein: Die Krisenjahre sind vorbei, es geht wieder aufwärts. Die Zeit der Memoranden – der Kreditvereinbarungen mit den europäischen Gläubigern – endet, und mit ihr die politische Gängelung. Kurz nach seinem Amtsantritt im Januar 2015 hatte Alexis Tsipras versprochen, er werde erst dann eine Krawatte anziehen, wenn die „Nach-Memorandum-Epoche“ beginnt. Nun ist die dritte und letzte Kreditvereinbarung ausgelaufen, und der griechische Premierminister trat mit Schlips vor die Kameras. Doch irgendetwas an dem sorgsam inszenierten Auftritt wirkte gedämpft. Und das lag nicht nur an der Farbe der Krawatte, die nicht leuchtend rot, sondern in einem dumpfen Burgunderton gehalten war.
Pique Dame Khanaev Dzerzhinskaya Samosud 1937 First complete recording of
Tchaikovsky's autobiographical masterpiece. This hair-raising performance is not available on CD.
Samuil A Samosud Bolshoi Theatre Orchestra & Chorus
Hermann - Nikander Khanayev
Lisa - Xenia Dzerzhinskaya
Countess - Fayina Petrova
Count Tomsky - Alexandr Baturin
Prince Yeletsky - Piotr Selivanov
Pauline - Nadeshda Oboukhova
Chekalinsky - Sergei Ostraumov
Surin - Yuri Manchavin
Chaplitsky - M. Novoyenin
Major-domo - Fedor Godovkin
Narumov - Konstantin Terekin
Governess - Ludmila Stavrovskaya
Prilepa - Natalya Shpiller
Während im Märchen der Protagonist in drei furchterregenden Situationen bestehen kann, kommt Gastautor und Professor für Musiktheorie Dr. Ulrich Kaiser mit der fehlerhaft arbeitenden Filtersoftware auf YouTube immer wieder an seine Grenzen. Sein Abenteuer deutet an, welche Konsequenzen die Einführung flächendeckender automatischer Upload-Filter für Freiwilligen-getragene Projekte hätte.
Seit unser Autor Vater geworden ist, sieht er die Welt mit anderen Augen. Und wundert sich seither über prügelnde Eltern, Ideologie beseelte RAFler – und die Familie von Johann Sebastian Bach.
Es kommt gerade einiges zusammen bei Amerikas größtem Verschwörungstheoretiker. Bisher lebte Alex Jones, Gründer und Betreiber der ultrarechten Plattform Infowars, ganz gut davon, dass er seine Sendungen und Kommentare nicht nur über seine Website verbreiten konnte, sondern auch über soziale Netzwerke wie Facebook oder Youtube - und über Streaming-Plattformen wie Apples iTunes oder Spotify. Er erreichte so ein beachtliches Publikum, das von ihm Sätze hörte wie diesen: "Wenn ich daran denke, wie viele Kinder Hillary Clinton persönlich ermordet, zerstückelt und vergewaltigt hat, habe ich null Angst, gegen sie aufzustehen."
„Sagen, was ist“, das war der Anspruch, den „Spiegel“-Gründer Rudolf Augstein einst an den Journalismus formulierte. Das Credo von Gerhard Wisnewski, der sich auch Journalist nennt, lautet eher: „Sagen, was sein könnte.“ Aber so konkret ist er oft gar nicht. Besser noch träfe es der Satz: „Nicht einmal sagen, was sein könnte.“
Auch die Halligen sind vom Klimawandel betroffen. Anpassungsmöglichkeiten daran sind Gegenstand einer technisch-naturwissenschaftlich geprägten Forschung, die um eine sozialwissenschaftliche Perspektive erweitert werden sollte.
Die Welt nähert sich dem Abgrund, doch statt zu handeln, stecken wir den Kopf in den trockenen Sand. Warum weckt der mögliche Untergang der Menschheit so wenig Interesse?
Vor fünf Jahren war der Aufschrei groß, als Amazon-Gründer Jeff Bezos die "Washington Post" kaufte. Doch mit Bezos kam eine Zeitenwende: Er brachte der Traditionszeitung neuen Schwung und neuen Erfolg.