Rechtspopulismus breitet sich nicht nur in Europa und der CSU aus, sondern führt zunehmend auch Journalisten in Versuchung. Magazine entdecken die Lust an Krisen- und Untergangstiteln. Bild schürt wieder Ängste gegen Minderheiten. Polit-Talker treten als Volkes rechte Stimme auf, und Redakteure werben für einen verständnisvollen Umgang mit der AfD. Derweil geht das Sterben im Mittelmeer weiter. Journalisten sind dabei, Grundwerte preiszugeben. Das dürfen wir nicht zulassen.
"Ernsthaft, Zeit, Spiegel, Stern?" fragt journalist-Chefredakteur Matthias Daniel im August-Editorial. Wer bestimmt hier eigentlich die Agenda der öffentlichen Debatte?
Das Romanfragment von Bernward Vesper ist vielleicht das definitive Buch zu „68“. Der Autor seziert und vermischt seine Geschichte als Sohn eines Nazidichters, die Theorie- und Revolutionsträume der Neuen Linken und die halluzinatorischen Welten von LSD-Trips – bis seine Ich-Suche im Selbstmord...
Das Dorf genießt keinen guten Ruf. Alle wollen raus aus der Provinz und rein in die Stadt. Dies könnte sich in den nächsten Jahren ändern…
Nichts als die Wahrheit: Die Webseite "Rumours about Germany" soll Migranten aufklären und die Gerüchte der Schlepper richtigstellen. Das sagt die Bundesregierung und betont, dass es nicht um Abschreckung gehe. Interne Konzepte zeigen jedoch, dass die Kampagne sehr wohl das Ziel verfolgt, Menschen v
Auf dieser Zugfahrt wird klar: Der Balkan ist weder eine graue Randregion Europas, noch kann er "exotisiert" werden. In fünf Ländern Ex-Jugoslawiens zeigt sich, wie reich die regionale Artenvielfalt und das kulturelle Erbe sind. Beide werden respektvoll, häufig in Hand von Familien oder lokalen Zusammenschlüssen, konserviert und fortgeführt.
Gerhard Richters Werk ist in großen Retrospektiven gewürdigt worden: 2002 widmete ihm das Museum of Modern Art, New York, eine Einzelausstellung. 2011 zeigten die Tate Modern, London, die Neue ...
Anfang des Jahres wollte die friedensbewegte Alt-Grüne den Juso-Chef Kevin Kühnert zum Schmusekurs mit Russland drängen. Hier ist das Protokoll eines gruseligen Abends.
The cutting-edge Wi-Fi-connected humidity sensor achieved sentience after we left it running for longer than the recommended forty-eight-hour period.
Liebe Spiegel-Redaktion, wir haben Grund zur Annahme, dass das Büro von Armin Himmelrath der aktuellen Wetterlage nicht mehr gewachsen ist und Ihr werter Kollege einen ausgeprägten Sonnenstich erlitten hat. Bitte schauen Sie doch mal nach ihm, er veröffentlicht gerade vollkommen unzusammenhängende Schimpftiraden, deren Kausalketten ähnlich plausibel sind wie aktuelle Redebeiträge der Flache-Erde-Community, ... WeiterlesenWurstseppel-Award 2018: Hitzewelle fordert erste Opfer in der Spiegel-Redaktion, Autor dreht komplett durch
Der Name, der am Dienstag über dem Leitartikel in der „Süddeutschen Zeitung“ stand, war ungewöhnlich. Er fiel auf, weil er dort erst einmal zuvor gestanden hatte – der Redakteur ist sonst Blattmacher; Artikel schreibt er selten. Und er fiel auf, weil es ein Name war, wie man ihn selten über Leitartikeln in deutschen Zeitungen liest: Gökalp Babayiğit.
Trump fordert ein Ende der „Hexenjagd“ gegen ihn und sein Wahlkampfteam. Kein Wunder: Sonderermittler Mueller kommt ihm gefährlich nahe.
Museum på Fanø, Museum on Fanø island, Denmark
Der Pflegenotstand ist in aller Munde und damit auch der talkshowaffine Jens Spahn, seines Zeichens Bundesgesundheitsminister. Zwar nimmt die Pflege im Koalitionsvertrag den ihr gebührenden Raum ein. Allerdings beschränken sich die seither angebotenen Lösungen auf ein Herumdoktern an Symptomen und bieten allerhöchstens Trostpflaster.
Unter dem Hastag „#metwo“ wird auf Twitter gerade der Fremdenhass in Deutschland beklagt. Viele zeichnen dabei das Bild einer rassistischen Endzeit-Gesellschaft. Zu unrecht.
Seit fünf Jahren sitzt Edward Snowden in Moskau fest. Er hatte enthüllt, wie sehr US-Geheimdienste Freund und Feind ausspionieren. Damals reagierte die Welt empört. Doch geändert hat sich kaum etwas, meint Miodrag Soric.
Der Eindruck, dass Kultur und Staat verfallen, hat schon einmal zur politischen Verrohung beigetragen. Geschieht das jetzt wieder?
Irrwitzig, aber wahr: Ein "Bild"-Kommentator sorgt sich um den "weißen Mann" in der Rassismus-Debatte und macht ihn kurzerhand zum doppelten Opfer. Erst werde er vom linken Diskurs ausgeschlossen – und am Ende bleibe ihm gar nichts anderes übrig, als sich dem rechten Lager anzuschließen.
"Du bist aber nicht hier, um harte Fragen zu stellen!", ermahnt mich Richard Grenell.
Lese-Flatrate und Knebelverträge: Amazon hat einen bizarren Kosmos geschaffen, in dem Patent-Trolling und Nonsensliteratur ihre Blüten treiben. Was tun die Verlage?