Fake-Ereignisse sind nicht bloß Fake-News, sie erschüttern das Verhältnis von Politik, Realität und Medien auf eine andere Weise. Ein Essay über Frank Underwood und Arkadij Babčenko.
An Worthülsen mangelt es in der deutschen Debatte rund um Russland nicht. Leider stecken hinter „Dialog“ und „Perspektivwechseln“ oft vor allem Ahnungslosigkeit und falsche Äquidistanz.
Achille Mbembe, der wichtigste Denker Afrikas, sagt, wir haben größere Probleme, als uns um den inneren Zusammenhalt zu sorgen. Es geht um das Menschsein.
Der US-Konzern Apple ist auch beim Steuerzahlen sehr erfindungsreich.
Mithilfe irischer Tochterfirmen konnte die wertvollste Firma
der Welt sündhaft hohe Gewinne verbuchen. Vor Gericht soll jetzt geklärt werden: Wie viel darf ein Staat vom prallen Apfel abbeißen?
Ökonomen haben immer gewarnt: Eine Währungsunion ohne gemeinsame fiskalpolitische Verantwortung erscheint im günstigsten Fall vielleicht als zeitweise stabil. Deutlich wahrscheinlicher ist aber, dass sie mit lang andauernden regionalen Ungleichgewichten zu kämpfen hat.
Es ist einfach, sich über Dinge zu beschweren, die in Deutschland nicht richtig laufen. Manchmal braucht es deshalb eine Begegnung, die einen erdet. So wie sie Deana Mrkaja widerfahren ist.
Als Edward Snowden vor genau 5 Jahren den NSA-Skandal auslöste, war die Empörung groß. Eine ernsthafte Aufarbeitung blieb indes aus. Stattdessen gewann insbesondere der BND an Macht – und zwar massiv.
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat einer Klage des Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) Recht gegeben. Der Rechtsstreit begann vor knapp sieben Jahren, als die Datenschützer der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein, einem privatrechtlichen Bildungsunternehmen, da
Edward Snowden zwang uns zum Handeln gegen Geheimdienste und deren Massenüberwachung. Seine Enthüllungen erschütterten die Welt und hatten weitreichende politische Konsequenzen. Unsere Welt ist seitdem ein wenig anders: Eine politische Fiktion zum fünften Jahrestag der Snowden-Veröffentlichungen.
Noch versucht Facebook die Scherben des «Cambridge Analytica»-Skandals aufzukehren, doch schon werden neue Vorwürfe gegen den Technologiekonzern bekannt.
Nichts wurde ich in den letzten Wochen öfter gefragt als: „Wie bist du zu einem Interview mit Putin gekommen?“. Ich hätte gerne irgendeine tolle Geschichte erzählt, aber in Wahrheit habe ich gar nichts dazu getan.
Alexander Gauland provoziert gerne, zuletzt mit seiner "Vogelschiss"-Verharmlosung der NS-Zeit. Wenn er aber hetzt, sollte man ihn beim Wort nehmen - und bestrafen. Thomas Fischer analysiert.
Von Zeit zu Zeit hört man aus unberufenem Munde die Mär von Tausend Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte. Was ist da dran? Eine Bilanz
Niveau Qualitätsmedien zeichnen sich durch ein überlegenes inhaltliches und organisatorisches Niveau aus.
Social media has become a battleground in the political conflict between Qatar and Saudi Arabia and its allies.
Mit Frisurkopftüchern, subversiven Tapeten, einer utopischen Karaokebox oder einem mit Skype-Protokollen beschrifteten Hochzeitskleid denken KünstlerInnen zwischen Europa und Asien darüber nach, was uns eigentlich verbindet und was uns trennt. Ein Gespräch mit Inke Arns und Thibaut de Ruyter.
Gegen den Rechtsruck in der deutschen Debatte: Wenn Ausgrenzung und Ressentiment politisch akzeptabel werden, wird Widerstand zur Pflicht.
Selten war ein Gesetz so dysfunktional wie das Leistungsschutzrecht für Presseverleger. Die Bundesregierung weigert sich, das einzugestehen - weil sie es in der ganzen EU einführen will.
Es sind die bislang wirkungsmächtigsten Überwachungsinstrumente der Polizei: Staatstrojaner. Im Sommer 2017 beschloss der Bundestag, ihren Einsatz zu vereinfachen. Wie es dazu kam und warum die Trojaner mehr können als sie dürfen, erläutert der Strafrechtsprofessor Fredrik Roggan im Grundrechte-Repo
Unsere Kolumnistin Silke Burmester widmet sich dem Wort "Hass", das viele Journalistinnen und Journalisten inflationär nutzen. Es sei Zeit, die "Hass-Inflationsbremse zu treten", und nicht jedes sozial unerwünschte oder fragwürdige Verhalten mit einer der stärksten Emotionen zu etikettieren.