Die Ostermärsche des Jahres 2018 sind sogar für ihre Verhältnisse ein Tiefpunkt. Da das absehbar war, hat sich unser Autor überlegt, wie ein besserer Ostermarsch aussehen müsste. Lesen Sie hier seine Rede, die niemals gehalten wurde.
In real life, in the natural course of conversation, it is not uncommon to talk about a person you may know. You meet someone and say, “I’m from Sarasota,” and they say, “Oh, I have a grandparent in Sarasota,” and they tell you where they live and their name, and you may or may not recognize them.
Der Internetkonzern saugt viele Informationen aus Geräten von Nutzern ab und sammelt Daten auch über Nicht-Nutzer. Deutsche Datenschützer halten diese Praxis bei mangelhafter Einverständnis der Betroffenen für bedenklich.
Telefone abhören, bespitzeln und Post beschlagnahmen ohne konkreten Verdacht: Die CSU verschärft das bayerische Polizeirecht und greift damit in die Grundrechte ein.
Ja, unsere Daten verraten uns. Aber die Erklärungen von Cambridge Analytica sind zu einfach. Der Philosoph Philipp Hübl über die Grenzen der Manipulierbarkeit
Vor einem Monat machte das Satire-Magazin „Titanic“ Schlagzeilen – „Bild“-Schlagzeilen. Am Freitag, 16. Februar, enthüllte die Zeitung eine „Neue Schmutz-Kampagne bei der SPD!“ Sie berichtete von einem angeblichen E-Mail-Wechsel, über dessen Echtheit sie sich nicht sicher war, zwischen Juso-Chef Kevin Kühnert und einem Russen namens Juri, in dem es darum ging, mit schmutzigen Tricks die „NoGroKo“-Kampagne zu unterstützen. Die Korrespondenz wurde „Bild“ scheinbar von einem besorgten Juso-Informanten zugespielt – in Wahrheit steckte dahinter „Titanic“-Redakteur Moritz Hürtgen. Die Zeitschrift hatte den E-Mail-Wechsel mit einfachsten Mitteln fingiert.
Systemd is an init system and system manager that is widely becoming the new standard for Linux machines. While there is considerable controversy as to whether systemd is an improvement over the init systems it is replacing, the majority of distributi
Cambridge Analytica may have had access to the personal information of tens of millions of unwitting Americans, but a genuine debate has emerged about whether the company had the sophistication to put that data effectively to use on behalf of Donald Trump’s presidential campaign.
Nur wenige wussten von dem Überwachungsgesetz. Bis fünf junge Leute das änderten. Ihr Referendum war so erfolgreich, dass es nun nie wieder Volksabstimmungen geben wird. Eine Geschichte über Bespitzelung und ihre Feinde.
Der Anthropologe Brent Berlin und der Linguist Paul Kay beschrieben 1969 in einer Studie über die Farbbezeichnungen unterschiedlicher Kulturen die immer gleiche Abfolge der beobachteten Entwicklungsstufen.
Auf den ersten Blick haben sie nichts miteinander zu tun. Doch der Fall Cambridge Analytica, der Uber-Unfall und ein obskurer Fachartikel zeigen: Wir erleben etwas menschheitsgeschichtlich Einzigartiges.
Ich lese ja seit 20 Jahren schon, das "Internet macht die kleinen Geschäfte kaputt". Ich las auch schon vor 40 Jahren, dass Supermärkte und Großmärkte die Tante Emma Läden vernichten.
Was ist Natur? Was ist natürlich? Darüber streiten Philosophen seit der Antike. Anhänger des Biolandbaus scheinen es genau zu wissen. Für sie ist der Einsatz von „Chemie“ und „Genen“ unnatürlich. Doch weder die Natur noch die Biolandwirte halten sich an diese Definition. Das zeigt: Der Naturbegriff ist untauglich, um über den Einsatz von Techniken zu entscheiden.
Wäre ein Welt ohne Atomwaffen besser? Unser Autor bespricht einen Roman, der eine alternative Geschichte Europas nach dem Zweiten Weltkrieg erzählt und nie geschrieben wurde.
Ein Trend der Printbranche sind personalisierte Magazine. Barbara Schöneberger machte den Anfang, zuletzt gesellte sich Joko Winterscheidt zur inzwischen illustren Schar. Stoßen wir an mit einem echten Günther Jauch - schlägt Arno Orzessek in seiner Glosse vor.
Für seinen Roman "Underground Railroad" wurde er 2017 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet: Colson Whitehead im Interview über Sklaverei und alltäglichen Rassismus.
Man kann den Begriff "Rasse" in den USA nicht verstehen, wenn man sich dabei einzig auf Schwarzsein fokussiert und die Kategorisierung "weiß" ausblendet.
Mitte vorigen Jahres gab es einen Skandal um die Fernsehdokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“ von Joachim Schroeder und Sophie Hafner. Es sorgte für Aufsehen, dass Arte und der WDR sich weigerten, den 90-minütigen Film auszustrahlen, da er angeblich ihren Ansprüchen nicht entsprach. Am 21. Juni 2017 wurde der Film dann doch gezeigt, allerdings unter Umständen, wie man sie noch nicht erlebt hatte: Während der Ausstrahlung des Films wurden vom WDR Texttafeln mit eigenen Erläuterungen und mit korrigierenden Anmerkungen eingeblendet (vgl. diesen MK-Artikel, diesen MK-Artikel und diese MK-Dokumentation). Der Film wurde an diesem Tag im Ersten Programm der ARD von 22.15 bis 23.45 Uhr gezeigt, bei Arte lief er am selben Tag zeitversetzt um 45 Minuten. Im Ersten gab es direkt im Anschluss an die Dokumentation ab 23.45 Uhr noch eine Ausgabe der Talksendung „Maischberger“ (ARD/WDR), in der unter dem Titel „Israelhetze und Judenhass: Gibt es einen neuen Antisemitismus?“ über den Film, seine Thematik und auch die Umstände seiner Ausstrahlung diskutiert wurde. Im folgenden Artikel blickt Carmen Molitor aus einer Position des zeitlichen Abstands zurück auf den Skandal um die Antisemitismus-Dokumentation. Der Artikel erschien zuerst in der Ausgabe Nr. 1/2018 der zweimonatlich erscheinenden Zeitschrift Journal des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV). • MK
Nicht nur in Moskau wird die Wieder“wahl“ Vladimir Putins frenetisch gefeiert. Auch seine Freunde in Deutschland freuen sich mit und für den Kremlchef. Dabei hat Putin seinen Partnern im Westen viel zu verdanken. Über das westlich-russische Geben und Nehmen und wunderbare Freundschaften.
Der Wahlkampfauftritt von Stephan Brandner im September 2017 erhitzt weiter die Gemüter. Vor über hundert AfD-Anhängerinnen und Anhängern forderte der Rechtsanwalt aus Gera öffentlich die „Einknastung“ von Angela Merkel. Die Tatvorwürfe: Schleusung und Beihilfe zur Vergewaltigung in über tausend Fällen. Eine strafrechtliche Reaktion auf die „Rechtsausführungen“ von Stephan Brandner hat es nicht gegeben. Stattdessen konnte sich der Mythos einer kriminellen Kanzlerin in einigen Teilen der Gesellschaft etablieren. Im Folgenden soll beleuchtet werden wie es zu der Entstehung dieses Mythos kommen konnte und inwieweit die weite Fassung der Meinungsfreiheit ihn am Leben hält.