Volker Wissing ist aus der FDP ausgetreten aus Frust über die Regierungsarbeit seiner Partei. Hier verrät er, warum die Ampel aus seiner Sicht zerbrach.
Kanzler Scholz machte in der ARD mehr Quote als der Rest des "Tatort"-Krimis davor. Kann öffentlich-rechtliches Fernsehen die auseinanderstrebende Gesellschaft zusammenhalten? Wird der künftige US-Präsident zum "nützlichen Idioten" "größenwahnsinniger Milliardäre"? Außerdem: ein Hitler-Buch, das sich "mit Vergnügen" lesen lässt. Heute kommentiert Christian Bartels die Medienberichterstattung.
5 Freigänger, ein Banküberfall, 6 Geiseln, Adrenalin, Chaos, offene Rechnungen. Schnell, unberechenbar, gnadenlos. +++ Nach der Erfolgsserie "ASBEST" legt Kida Khodr Ramadan in der ARD Mediathek nach: Gemeinsam mit Co-Regisseurin und Editorin Olivia Retzer erzählt er in der Thriller-Serie "TESTO" als Hauptdarsteller, Co-Autor und Co-Regisseur eine knallharte Bankräuberstory mit furiosem Showdown. Sensationell besetzt mit Frederick Lau, Stipe Erceg und den Rappern Veysel und Mortel als Knast-Freigänger-Gang an der Seite von Anführer Ramadan, erwartet das Publikum ein furioser Trip, als wäre es selbst live in der Bank dabei. In den weiblichen Rollen geben Stars wie Nicolette Krebitz, Jeanette Hain, Ruby O. Fee und Katharina Thalbach dem Macho-Szenario gekonnt Kontra.
Ein Entwickler hat eine Seite mit umfassenden IT-Sicherheitstipps veröffentlicht. Das Besondere daran: Die persönliche Reise zum Datenschutz ist in ein Spiel eingebettet.
Die Erwartung vieler Bahnkunden, bei Verspätungen schnell und individuell von Mitarbeitenden beraten zu werden, ist nicht zu erfüllen. Trotzdem könnte die Deutsche Bahn in ihrer Kommunikation einiges besser machen. Eine Mobilitätskolumne
Die Neuaufstellung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks liegt in den Händen von Politiker:innen, die das TV-Programm oft nur vom Hörensagen kennen. Fassungslos registriert Peer Schader, wie sie ein wenig an der Fassade werkeln – und das als große Sanierung feiern.
Die frühen 90er: eine turbulente Zeit in Bella Italia. Einem Land zwischen Korruption, Niedertracht – und dem unaufhaltsamen Aufstieg Silvio Berlusconis. Inmitten dieses Chaos wagt Staatsanwalt Di Pietro einen Schlag gegen die kriminellen Machenschaften von Politikern und Wirtschaftsbossen. Doch die schmutzigen Geschäfte gehen weiter ... Die neue Serie: Eine Chronik Italiens in drei Staffeln.
In der deutschen Debatte über das russische Anti-Putin-Lager werden oftmals die problematischen Aspekte dieses Milieus ausgeblendet. Dadurch werden weiterhin russischen Perspektiven eine höhere Priorität eingeräumt als den von Russland Kolonisierten.
Donald Trump wird erneut US-Präsident. Diesmal dürfte er besser auf das Amt vorbereitet sein als das letzte Mal. Ein engmaschiges Überwachungssystem könnte bei Massendeportationen helfen, ein nach rechts gerückter US-Kongress bei der Abschaffung mancher Regeln für Tech-Konzerne.
Ein Familientrip, um die US-Wahl zu erklären; ein Besuch im Containerdorf, um die Flüchtlingskrise zu durchleuchten: Aktuelle Reportage-Formate bemühen sich um größtmögliche Authentizität – und werden dabei zu Star-Safaris, denen die eigene Formatierung im Weg steht, ärgert sich Peer Schader.
Wir können nicht voraussagen, wer die US-Wahl gewinnen wird. Aber wir kennen jetzt schon die Lügen aus dem Trump-Lager zum angeblichen Wahlbetrug, die in den nächsten Wochen gestreut werden. Die Vovbereitung für diese Propaganda hat nämlich schon längst begonnen.
Die Britin Ethel Smyth (1858–1944) war eine Revolutionärin ihrer Zeit. Sie verschaffte sich nicht nur als Komponistin Gehör, sondern setzte sich auch für Frauenrechte ein und landete deshalb sogar im Gefängnis. Einst für viele ein Star, ist sie heute nur in Fachkreisen bekannt – völlig zu Unrecht. Besonders ihre 1906 in Leipzig uraufgeführte Oper „The Wreckers“ lässt eine post-wagnerische Romantik erkennen, die ihresgleichen sucht. Smyth greift in diesem Werk ebenso die Klangästhetik eines 40 Jahre später geschaffenen „Peter Grimes“ vorweg.
Nicht nur „Hass und Hetze“, auch Lifestyle, Musik und Mode können polarisieren. Zur Politisierung des popkulturellen Stilverbunds der Swifties als Fall problematischer Popularität
Nach dem Fall der Mauer beschrieben bundesdeutsche Journalisten den Osten vor allem als Gegenentwurf zu ihrem eigenen Leben. Sie studierten das Nachbarvolk wie Ethnologen. Die meisten gingen wieder, bevor sie es verstehen konnten.
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erleben
Produkte wie Veggieschnitzel werden beliebter, aber sind sie auch gesund? Ernährungswissenschaftler Martin Smollich und Lebensmittelchemiker Daniel Wefers über Zusatzstoffe, »biologische Wertigkeit« und Hormone im Tofu.
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Was die Eisenbahn betrifft, driftet Europa immer weiter auseinander. Dabei sollte es eigentlich umgekehrt sein. Immerhin: Ein Fünkchen Hoffnung kommt von der EU.
Nun also auch die Europäische Union: Nach den USA, Indien, Brasilien und der Türkei erhebt seit dem 5. Juli nun auch Brüssel vorläufig zusätzliche Einfuhrzölle auf in China produzierte Elektroautos. Strafzahlungen in Höhe von etwa 17 bis 38 Prozent des Verkaufspreises der Autos werden zusätzlich zum bereits geltenden Einfuhrzoll fällig, je nachdem, wie die jeweiligen Produzenten im Rahmen der „Antisubventionsuntersuchung“ mit der EU kooperiert haben. Mit dieser prüft die EU seit vergangenem Herbst, ob E-Auto-Hersteller in China von illegalen Subventionen profitieren.
Es gibt hierzulande nicht wenige Politikerinnen und Politiker, die glauben, sie müssten der Öffentlichkeit Wirtschaftskompetenz dadurch beweisen, dass sie sich bei Konflikten im Spannungsfeld von Ökonomie und Ökologie abschätzig oder spöttisch über Naturschutzziele äußern. Ob alte Buchenwälder Autobahnpläne zu verhindern drohen, seltene Arten wie die Mopsfledermaus, der Feldhamster oder der Kammmolch die Erschließung von Gewerbeflächen erschweren, Hecken oder blütenreiche Feldraine die Maximierung der industriellen Agrarproduktion stören, Trockenrasen oder Feuchtgebiete der zügigen Errichtung von Fabriken im Wege stehen oder sich Schweinswale partout dort heimisch fühlen, wo große Offshore-Windparks oder Flüssiggas-Terminals vorgesehen sind, stets bedienen die vermeintlich wirtschaftskompetenten Verfechter solcher Projekte das gleiche Klischee: Von solcherlei Ökosentimentalitäten und Kinkerlitzchen könne man sich doch beim Verfolgen großer Ziele der Wirtschaftsförderung und „Standortsicherung“ nun wirklich nicht aufhalten lassen. Wirtschaftswachstum first! Naturträumerei second! Kompensation der Naturzerstörung vielleicht später und anderswo, lautet die Devise. Dabei bringen manche Politikakteure den Naturschutz gegen Gerechtigkeitsziele in Stellung. Als Sahra Wagenknecht etwa unlängst gegen die von ihr kritisch beäugte „Öko-Bourgeoisie“ und „hochmoralische Gutmenschen“ vom Leder zog und deren vermeintlichen Mangel an sozialer Empathie herauskehren wollte, musste dafür ausgerechnet die Gattung der Echten Kröten (lat.: Bufo) herhalten: Die Grünen litten zwar mit „jeder Kröte am Straßenrand“, erhöhten den „frierenden Menschen“ durch CO2-Bepreisung aber zugleich skrupellos die Heizkosten