Der Klimawandel heizt unsere Städte immer weiter auf. Dichte Bebauung und fehlende Grünflächen verschärfen das Problem. Wie können wir dafür sorgen, dass die urbanen Lebensräume auch in Zukunft noch bewohnbar sind? Die Meteorologin Astrid Ziemann gibt Antworten im Interview.
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Im Kabinett gibt es aktuell drei Staatssekretäre. Ihre Position gilt als mächtig und auch wieder nicht. Denn sie erscheinen nur dann auf der politischen Bildfläche, wenn der Chef keine Zeit hat. Und ihr Bekanntheitsgrad hält sich auch stark in Grenzen. Wer also sind Sandro Kirchner, Martin Schöffel und Tobias Gotthardt?
Winter ist auch die Zeit der Zitrusfrüchte, und wie könnte ein kalter Tag tröstlicher beginnen, als mit einem einfachen Orangenkuchen zum Frühstück?
Identität zu definieren und konzeptionell genau festzulegen, ist notorisch schwierig. Klar ist, Identität hat etwas mit sozialer Verortung, Gruppengrenzen, Zugehörigkeitsgefühlen und kollektiven Bewusstseinsformen zu tun. Ostdeutsche Identität galt lange Zeit als Problemfall, als mögliche Bremse im Prozess hin zur „inneren Einheit“. Sie wurde in den 1990er und auch noch in den 2000er Jahren mit Ostalgie, Rückwärtsgewandtheit, sozialistischen Prägungen und dem Wirken der PDS in Verbindung gebracht. Ostdeutsch vergemeinschaftende Selbstverständnisse wurden im öffentlichen Diskurs daher häufig negiert und als Bewusstseinsform der Ewiggestrigen zurückgewiesen, die es zu überwinden gelte. Politisch wollte man meist eher die regionalen Identitäten der neuen Bundesländer stärken, die neben einem Bezug auf Gesamtdeutschland Bindekräfte entfalten sollten.
Debatten im Netz sind oft geprägt von Zuspitzungen und Feindseligkeit. Die Autorin Ingrid Brodnig untersucht, welche Rolle dabei soziale Medien spielen, und gibt Tipps, was Menschen dagegen tun können.
Es gibt keinen Planeten B, es gibt keinen Planeten B, es gibt keinen Planeten B. Dieser Satz ist eine Mahnung. In tausendfacher Ausführung war er auf Pappe geschrieben und mit den Klimaprotesten durch große und kleine Städte in Deutschland getragen worden. Der Bewegung gelang es 2021 sogar, die Klimakrise zu einem wahlkampfentscheidenden Thema zu machen und so einem Grünen ins Bundeswirtschaftsministerium zu verhelfen.
Ohne Millionen Datenarbeiter:innen würden weder sogenannte Künstliche Intelligenz noch Content-Moderation funktionieren. In einem neuen Projekt erzählen sie ihre Geschichten: von Plattformarbeiter:innen in Venezuela und Syrien über Angestellte von Outsourcing-Firmen in Kenia bis zu Content-Moderator:innen in Deutschland.
Dicte Svendsen recherchiert im dänischen Aarhus investigativ zu Kriminalfällen für eine Zeitung. Bei ihrem passionierten Einsatz stellt sie gerne alles auf den Kopf: die Arbeit ihrer Redaktion, die Abläufe der Polizeiverfahren, bis hin zum Leben ihrer Familie und ihrer Freunde. Durch ihre forsche Art bringt sie zwar die Wahrheit ans Licht, tappt jedoch oft in Fettnäpfchen oder gelangt in brenzlige Situationen.
Reisen erweitert den Horizont und macht uns zu besseren Menschen, heißt es. Das Gegenteil ist wahr. Ein Plädoyer fürs Zuhausebleiben.
Welches Wetter Europas Klima hervorbringen kann, ist nur zum Teil bekannt. Die Wetteraufzeichnungen reichen nicht weit genug zurück, um die extremsten, sehr unwahrscheinlichen Ereignisse zu erfassen. Und der Klimawandel macht sie nun deutlich wahrscheinlicher.
Wir brauchen zwingend ein klares Rechts und Links, sagt der Ökonom Thomas Piketty. Nur echte Widersprüche könnten die Demokratien vor einem Rechtsruck bewahren. Pardon?
Hitze, Trockenheit, Unwetter – gleich drei Arten von Extremwetter lassen im Klimawandel die Gefahr von Waldbränden steigen. Doch es gibt Gegenmittel. Denn nicht jeder Wald brennt gleich gut. Und auch die Pilze haben ein Wörtchen mitzureden.
Freiheit ist ein Schlüsselbegriff nahezu aller Konzeptionen von Demokratie. Allerdings hat die politische Linke die Deutungshoheit über den Begriff verloren. Wie könnte eine solide Idee von Freiheit für die Linke aussehen - und wie könnte man sie zurückgewinnen?
Steven Levitsky / Daniel Ziblatt, Tyrannei der Minderheit. Zur Zukunft der amerikanischen Demokratie
Während die Denker des 19. Jahrhunderts die größte Gefahr für die Demokratie in der "Tyrannei der Mehrheit" erblickten, ist die Demokratie in den Vereinigten Staaten heute vor allem von einer "Tyrannei der Minderheit" bedroht. Nötig sind Verfassungsreformen.
Die "gesellschaftliche Mitte" galt lange als Stabilitätsanker der Demokratie, der Krisen und Herausforderungen trotzen konnte. Doch diese Mitte zeigt mehr und mehr demokratiedistante und -feindliche Merkmale, die für die liberale Demokratie gefährlich werden können.
Content Creator:innen machen Handarbeit und erstellen daraus digitale Inhalte für die sozialen Medien. Jenseits von Selbstinszenierung und verstecktem Product Placement erleben so Millionen Menschen traditionelle Handwerkskunst im Netz.
Vor 28 Jahren ist ein Raumschiff mit Außerirdischen über Johannesburg gestrandet. Seitdem werden die Aliens in einem slumartigen Flüchtlingslager isoliert - dem District 9.
Das Heidelberger Startup Aleph Alpha will eine Finanzierungsrunde von 500 Mill.$ erreicht haben. Bei genauerem Hinsehen kommen Zweifel auf.
Viele Menschen fühlen sich gestresst, getrieben, leben in Zeitnot. Der Soziologe Hartmut Rosa erklärt, weshalb der Takt der Gesellschaft sich beschleunigt und worin die wahre Ursache von Burnout liegt