Wohl selten standen deutsche Landtagswahlen so sehr im Schatten weltpolitischer Ereignisse wie jene in Bayern und Hessen am 8. Oktober. Dennoch blieben die Wahlergebnisse weitgehend unberührt vom brutalen Überfall der Hamas auf Israel einen Tag zuvor. Faktisch zählte allein die innenpolitische Lage, und zwar in beiden Fällen nicht primär die Landes-, sondern vor allem die Bundespolitik. Und da fast jeder vierte Bundesbürger zur Stimmabgabe aufgerufen war, sprachen manche Beobachter sogar von kleinen Midterm elections.
Die internationale Linke war nach den Massakern der Hamas an Juden eiskalt - nun solidarisiert sich Greta Thunberg nur mit den Palästinensern. Chronik einer historischen Verirrung.
Luisa Neubauer zeigt sich entsetzt, wie bei Fridays for Future jüdisches Leid negiert wird. Israel habe das Recht und die Pflicht, sich militärisch zu verteidigen. Interview: Sascha Chaimowicz und Anna Mayr
Die ehemalige EU-Umweltkommissarin Margot Wallström untersucht die Auswirkungen des Kriegs auf Natur und Tierwelt in der Ukraine. Im Interview spricht sie über die stillen Kriegsopfer und die Frage, ab wann Umweltschäden als Ökozid bezeichnet werden können.
Klimaforscherin Gaia Vince beleuchtet die Zusammenhänge von Klimawandel und Migration. Sie blickt auf beunruhigende Fakten, vermittelt aber auch Hoffnung.
Nach der Verteilung und Neusortierung der Ministerien feiern sich CSU-Chef Markus Söder und FW-Chef Hubert Aiwanger für ihre jeweilige Durchsetzungskraft. Bei nüchterner Betrachtung zeigt sich allerdings: Einer hat nach Punkten die Nase vorn.
»Der Vogel ist befreit«, verkündete Elon Musk am 28. Oktober 2022. Seither hat er Twitter in X umgebaut, mit Folgen für die Nutzer und das Geschäftsmodell. Ein Zwischenfazit in Zahlen, soweit es welche gibt.
Twitter ist kaputt, und alle irren herum und suchen eine neue Diskursplattform. Bei unserer Autorin hat es Zoom gemacht – mit einer unbequemen Alternative.
Die Wahlerfolge und Umfragehochs rechtspopulistischer Parteien haben zu einer wahrnehmbaren Verschiebung der öffentlichen Diskurse in liberalen Demokratien geführt. Wer dieser Diskursverschiebung wirksam begegnen will, sollte ihre Mechanismen kennen.
Eigentlich sollte der Kampf gegen Antisemitismus mit jenem gegen Rassismus Hand in Hand gehen. Doch Opferkonkurrenzen, unterschiedliche Haltungen zum Nahostkonflikt und eine dominant gewordene Betroffenenperspektive erschweren eine Verständigung.
Die digitale Transformation der demokratischen Öffentlichkeit erfordert eine neue digitale Diskurskultur. Um zu ihr zu gelangen, braucht es eine publizistische Verantwortung sozialer Netzwerke, dialogischen Journalismus – und ein Schulfach „Medienmündigkeit“.
Die Hamas vertraut auf eine Kombination aus Social-Media-Emotionsmaschinen und antisemitischen Ressentiments. Leider reihen sich redaktionelle Medien ein, die in den Terroristen eine valide Informationsquelle sehen.
Fast 50 Prozent der Wähler haben in der Gereuth für die in Teilen rechtsextreme Partei gestimmt. Aber warum wählen genau hier so viele Menschen AfD? Eine Ursachenforschung zwischen Ampel-Ärger, Ankerzentrum und "Clash of Cultures".
The X owner has no time for a democratic experiment dedicated to knowledge. He would rather yell puerile ‘jokes’ into the ether
The tool, called Nightshade, messes up training data in ways that could cause serious damage to image-generating AI models.
Seit über einem Jahr nährt das Gespenst „Wann gründet Sahra Wagenknecht ihre eigene Partei?“ die Medienlandschaft. Eine „Liste Wagenknecht“ könne eine Alternative zur AfD für jene sein, die staatlichen Schutz und konservative Werte ohne Rechtsextreme wünschen und nur „aus Verzweiflung AfD wählen“ (Wagenknecht). Eine Repräsentationslücke könne gefüllt, so das demokratische System gestärkt werden. Alle diese unterschiedlichen Erwartungen sind mit der Bekanntheit der Bestsellerautorin und politischen Unternehmerin Sahra Wagenknecht verbunden.
Deutschland steht an der Seite Israels. Aber wo stehen die Deutschen? Sie wollen nichts Falsches sagen – und bleiben moralisch indifferent. Sie wollen nicht wahrhaben, was auf dem Spiel steht – und sind trostlos unpolitisch. Eine Kolumne.
Als Alex Irving von der konservativen Premierministerin Rachel Anderson unerwartet als Senatorin einberufen wird, gerät sie schnell zwischen die Fronten der australischen Regierung. Als Quoten-Aborigine instrumentalisiert und allgemein unterschätzt, trifft Alex eine radikale Entscheidung – und bringt das politische Establishment gewaltig ins Wanken …
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Kinder leiden unter körperlicher Misshandlung und sexuellem Missbrauch oft ein Leben lang. Laut Fachleuten können Worte eine ähnlich verheerende Wirkung haben.