Es ist ein Trommelfeuer der Lügen: Spezialisten des Auswärtigen Amts haben auf der Kurznachrichtenplattform X eine systematische russische Kampagne ausgemacht. In der Bundesregierung wächst die Sorge vor Wahlbeeinflussung.
Spätestens seit der Verabschiedung des CHIPS and Science Act und des Inflation Reduction Act durch die US-Administration unter Joe Biden wird von einer Renaissance der Industriepolitik gesprochen. Welche Ziele verfolgt Industriepolitik? Und was sind ihre Vor- und Nachteile?
Über ein Jahrhundert lang hatten die Lichtgestalten der amerikanischen Mainstreamrechten eine klare Mission und eine klare Vorstellung ihrer Ursprünge. Linke mochten auf utopische Pläne für den Aufbau einer perfekten Gesellschaft fixiert sein, doch Konservative standen für die nüchterne Arbeit bereit, die Freiheit gegen die Tyrannei zu verteidigen. Konservative sahen ihre Wurzeln im Jahr 1790, in den Warnungen Edmund Burkes vor den autoritären Gefahren der Revolution und in seinem Beharren auf einer vertraglichen Verbindung zwischen der ererbten Vergangenheit und der imaginierten Zukunft. Sie zählten den englischen Philosophen Michael Oakeshott und den emigrierten österreichischen Ökonomen Friedrich Hayek zu ihren Vorfahren und betrachteten öffentliche Intellektuelle wie den amerikanischen Autor William F. Buckley Jr. sowie Menschen der Tat wie die britische Premierministerin Margaret Thatcher und den amerikanischen Präsidenten Ronald Reagan als Kämpfer für die gleiche Sache: Individualismus, die Überlegenheit des Marktes, die universelle Sehnsucht nach Freiheit und die Überzeugung, dass Lösungen für soziale Probleme sich von selbst entwickeln würden, wenn sich doch nur die Regierungen raushielten. Barry Goldwater, der Senator von Arizona und Ahnherr der modernen Republikanischen Partei, formulierte es in seinem Buch „Das Gewissen eines Konservativen“ von 1960 so: „Konservative betrachten Politik als die Kunst, die maximale Freiheit für die Einzelnen zu erreichen, die noch mit der Aufrechterhaltung der gesellschaftlichen Ordnung vereinbar ist.“
In Deutschland stehen die Züge still, die GDL streikt. Falls Ihnen das übertrieben vorkommt: Fünf Mitarbeiter:innen erklären ihre Gründe.
In diesem Jahr begeht die Bundesrepublik ihren 75. Geburtstag – und lange galt sie vielen als eine Vorzeigedemokratie. Doch mit dem Erstarken der AfD hat dieses Bild erhebliche Risse bekommen. Seit 2017 bildet die rechte Sammlungspartei, in der sich neben vielen enttäuschten Anhängern der „Altparteien“ auch ehemalige Neonazis tummeln, die größte Oppositionsfraktion im Bundestag. In Hessen wurde sie soeben mit 18,4 Prozent zweitstärkste Kraft. Und in Thüringen, Sachsen und Brandenburg, wo in Kürze gewählt wird, ist die AfD in den Umfragen längst stärkste Partei.
Wie die Diskussionen um das Für und Wider von „Brandmauern“ gezeigt haben, löst diese Lage auf Seiten der Konservativen und Liberalen eine Dynamik aus, gemeinsam mit der AfD „bürgerliche Mehrheiten“ zu bilden. Wie also umgehen mit dieser prekären Entwicklung?
Das ordoliberale Regelwerk, zu dessen wichtigsten Instrumenten die Schuldenbremse gehört, zielt darauf, die Wirtschaftspolitik vor der Macht wirtschaftlicher Interessengruppen zu schützen. Doch diese scheinbar entpolitisierte Regierungsrationalität hat paradoxe politische Effekte.
ein neues Jahr liegt vor uns und wir schauen zurück. Nein, nicht zurück aufs vergangene Jahr, sondern in einen Rückspiegel, genauer gesagt in einen »Kopfspiegel«. Olaf Schultz und Samuel Littig reflektieren ihre Erfahrungen mit Brillen- und Helmspiegeln und stellen verschiedene Modelle samt ihren Vor- und Nachteilen vor.
Gestern war ich zu Gast auf einem Panel am Debattentag “KI” des Berliner Ensembles. Auf einem folgenden Panel sah ich diverse Denk- und Redefiguren, die mich sehr genervt haben. Ich habe ein wenig nachgedacht, weshalb eigentlich.
In Luxemburg und Südbelgien bieten die Medien Extremist:innen kein Forum – und konnten einen Rechtsruck damit bislang verhindern. Ganz anders in Deutschland. Plädoyer für ein Umdenken.
Vieles, was gerade von Intellektuellen und Kulturschaffenden zur Weltklage zu hören ist, klingt fast wie Satire. Eine adäquate Analyse vorzunehmen, scheint ihnen derzeit nicht möglich zu sein.
Der Landsitz Bletchley Park war im Zweiten Weltkrieg die Entschlüsselungs-Zentrale des britischen Militärs. Vier Frauen, die dort als Analytikerinnen gearbeitet haben, ermitteln in den 1950er Jahren in einer Mordserie.
Die Federn der Eiderente zählen zu den wertvollsten Naturressourcen Islands. Wo die Wildvögel sich niederlassen, werden sie deshalb von Landwirt:innen beschützt. Zum Beispiel vor Polarfüchsen, die in der Dämmerung nach Eiern jagen. Und so streiten sich Jäger, Landwirt:innen und Forschende auf Island: Gibt es zu viele Füchse – oder gerade genug?
Das Oderbruch wird zum Schauplatz eines Serienmordfalls mit bisher nie dagewesenem Ausmaß: In der Nähe des kleinen Dorfes Krewlow wird auf einem Feld ein Berg von Leichen und Tierkadavern gefunden. Die unzähligen Morde reichen über Jahrzehnte zurück. Kommissar Roland Voit (Felix Kramer) soll die Untersuchungen an der Seite des polnischen Kripobeamten Stanislaw Zajak (Lucas Gregorowicz) unterstützen. Auch Voits ehemalige Kollegin und Jugendliebe Maggie Kring (Karoline Schuch) wird zu den Ermittlungen hinzugezogen. Gemeinsam, und doch jeder für sich, versuchen die drei hinter das Geheimnis des Leichenberges zu dringen. Dabei wird Maggie in die dunkle Vergangenheit ihrer eigenen Familie gezogen. Der vielschichtig erzählte Mystery-Thriller verbindet die Tätersuche mit einem übernatürlichen Twist.
In Politik und medialer Öffentlichkeit wird in letzter Zeit oft die Auffassung vertreten, in Russland gebe es keinerlei Proteste mehr, erst recht nicht gegen den Kreml und seinen verbrecherischen Krieg gegen die Ukraine. Zudem sei durch Meinungsumfragen scheinbar unumstößlich belegt, dass die Bevölkerung die Kriegshandlungen in der Ukraine breit unterstützt und das Regime als legitim ansieht. Viele Aktivisten und Oppositionelle sind bekanntlich entweder inhaftiert oder haben das Land verlassen. Einige Stimmen plädieren sogar dafür, ihnen die Ausreise aus Russland zu verwehren, damit sie den Kampf gegen das Regime vor Ort fortsetzen. So rief etwa der litauische Außenminister Gabrielius Landsbergis die Russen auf, zu „bleiben und zu kämpfen. Gegen Putin“. Auch Repräsentanten der ukrainischen Staatsführung und Zivilgesellschaft betonen, die beste Hilfe für die Ukraine sei es, die russischen Freiwilligenverbände in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte zu unterstützen, in diese einzutreten oder auf Russlands Staatsgebiet militanten Widerstand zu leisten.
Die Unzufriedenheit der ukrainischen Seite ist verständlich und bedarf keiner weiteren Erklärungen. Aber stimmt es, dass es in Russland keinen politischen Protest gibt und die Gesellschaft ihre Regierung bedingungslos unterstützt?
Der Bauernverband inszeniert seine Branche als Opfer. Doch die Lobbyorganisation hat großen Einfluss auf die Politik und jahrzehntelang notwendige Reformen verhindert.
I’m not totally against AI art. There are probably real ways to do it ethically and I think some generative-AI tools could easily fit into existing applications like Photoshop or After Effects. If you hate it and think it’s evil, though, that’s fine, I get it. But when I grew up in the early days of Wikipedia, Photoshop, and music piracy and you’d be surprised how quickly attitudes change around this kind of thing.
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Panta rhei – »alles fließt« hat Heraklit gesagt. Nichts ist beständiger als der Wandel. Konservative möchten ihn eher verlangsamen, um in Ruhe das Bewährte zu sichern. Progressiven geht es oft nicht schnell genug, weil sie mit den bestehenden Verhältnissen unzufrieden sind. Sie stoßen sich eher an Ungleichheiten
Da die derzeitige v1.0.0 des Filmfriend.de Plugin von sarbes nicht mehr funktioniert und schon beim Login Fehler schmeisst, habe mir den Quelltext geschnappt und die Fehler korrigiert und dabei gleich noch mit eingebaut, dass man auf seine persönliche Watchlist zugreifen und die dort gespeicherten Einträge gucken kann.