Kunst auf Tastendruck? DALL-E 2, Midjourney, Stable Diffusion und andere digitale Werkzeuge erstellen mit Hilfe Künstlicher Intelligenz beeindruckende Bilder. Immer mehr Menschen können diese Technik nutzen – und tun das auch. Einige sehen in den KI-Bild-Erzeugern den Anbruch einer kreativen Renaissance, die Kunst und Kultur durcheinander wirbeln wird. Doch das besorgt einige Künstler. Manche fühlen sich sogar von der Technologie beraubt.
„Das Smartphone ist kein privates Werkzeug“ das wusste Jordi Baylina schon früh. Und dennoch schockierte ihn der Befund, den ein Bekannter des renommierten kanadischen Forschungslabors Citizen Lab ihm vor knapp zwei Jahren mitteilte.
Nach zahlreichen Medienberichten bestätigen nun auch die Vereinten Nationen Menschenrechtsverletzungen in der chinesischen Region Xinjiang. Dabei geht es auch um den Aufbau eines umfassenden Überwachungsstaates, der sich gegen die muslimische Minderheit richtet.
Seit Mitte des Jahres 2021 kennt der Strompreis in Deutschland nur eine Richtung: steil nach oben. Woran das liegt und was jetzt passieren müsste.
Manche Menschen versuchen, mit extremen Mitteln ihr Körpergewicht zu reduzieren, erleben aber keine bulimietypischen Heißhungerattacken. Forscher schlagen für sie eine eigene Diagnose vor: die Purging-Störung.
Nun streitet auch die Schweiz über «Cultural Appropriation». Doch die Debatte geht an den entscheidenden Punkten vorbei.
Wenn aus anscheinend wahren Prämissen offenbar falsche Schlüsse folgen, spricht man von einem Paradox. Laut Philosophen können wir aus solchen gedanklichen Sackgassen einiges lernen. Ein Gastbeitrag.
Sich mit einem Schönheitsideal zu vergleichen, macht unzufrieden. Der neue Trend zum muskulösen Körper ist deshalb kein Fortschritt. Um ein positives Körperbild zu entwickeln, braucht es Vorbilder mit anderen Qualitäten.
Mit StableDiffusion ist erstmals eine Software frei verfügbar, die Texte in beeindruckend gute Bilder umwandeln kann. Ich glaube, damit beginnt eine Medienrevolution. Ein Kommentar mit vier Prognosen.
Die "Bat Night" bietet bayernweit Angebote, die nachtaktiven Tiere aus der Nähe kennenzulernen und sogar ihre Laute zu hören.
Vor 150 Jahren wurde das im Wettersteinmassiv gelegene Schachenschloss vollendet. König Ludwig II. entfloh an diesem abgeschiedenen Ort den Zumutungen des Alltags. Im Obergeschoss erschuf er sich einen einzigartigen Salon.
Vor 30 Jahren wurde das Sonnenblumenhaus in Rostock-Lichtenhagen mit Molotow-Cocktails und Steinen attackiert – die massivsten rassistischen Ausschreitungen der bundesdeutschen Geschichte. Eine multimediale Reportage über das Schicksal der Generation Lichtenhagen. Und das politische Erbe des Pogroms.
Die smarte Methode Deinen Fußabdruck auszugleichen. Gemeinsam kaufen wir der europäischen Industrie CO₂ weg.
Das Betriebssystem von Microsoft kann zahlreiche Nutzerdaten sammeln und an den Hersteller senden. Wir erklären, wie Sie Windows 10 (Version 1909) datensparsamer einrichten.
Die öffentliche Debatte um Gentechnik ist von Unsicherheiten und Unklarheiten geprägt. Im Fokus steht dabei ihr Einsatz in der Landwirtschaft. Wie lässt sich die mehrheitliche Skepsis gegenüber Lebensmitteln erklären, die mithilfe von Gentechnik produziert werden?
Der russische Eroberungskrieg gegen die Ukraine geht in seinen vierten Monat. Und jenseits der aktuellen militärischen Lage in der Ukraine und der weitgehend beantworteten Frage, warum und mit welchem Ziel Russland diesen Krieg begonnen hat,[1] stellen sich längst weitergehende Fragen: Worin besteht eigentlich der Charakter dieses Krieges, wer sind seine Teilnehmer? Welche Auswirkungen wird dieser Krieg auf die internationalen Beziehungen haben? Wie lässt er sich zumindest vorübergehend beenden? Und wie sollte man sich die eher lange Periode bis zu einem dauerhaften Frieden vorstellen?
In den letzten Jahren hat sich im deutschen Kulturbetrieb eine ermüdende Debattenfolklore etabliert, die wie am Fließband die immergleichen Diskussionsereignisse produziert. Dabei geht es meistens darum, dass etwas angeblich verboten werden soll. Ein Künstler wurde irgendwo ausgeladen, die Wahl eines Preisträgers wurde heftig kritisiert, ein Buch wurde aus dem Sortiment genommen, ein Lied soll in der Öffentlichkeit nicht mehr gespielt werden.
Ein digitales Belohnungssystem soll in Bayern zur Umweltfreundlichkeit animieren. Kritiker sprechen von Überwachung – ähnlich wie in China.
Rhein, Elbe, Donau – Europas Flüsse haben diesen Sommer teils ihre Tiefststände erreicht. Dabei kam auch zum Vorschein, was vor Langem in den Gewässern versunken war.
Sechs Sanktionspakete hat die EU seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine inzwischen verabschiedet. Ein nicht unerheblicher Teil davon betrifft Oligarchen, Parteigänger und Profiteure des Systems Putin. Denn diese Zeitgenossen verfügen über märchenhafte Reichtümer im Ausland, in den Metropolen und Steueroasen im Westen. Das System Putin beruht auf Korruption und Verbrechen: Wer den Staat, die Medien, die Justiz, die Polizei und die gesamte Volkswirtschaft beherrscht, kann sich grenzenlos bereichern. Wirklich sicher sind die zusammengeraubten Reichtümer aber nur, wenn sie im Ausland versteckt werden können: raus aus dem Rubel, raus aus Russland, hinein in Dollar, Euro, Schweizer Franken oder Yen, rein in Geldanlagen, die vor dem Zugriff des großen Diktators daheim einigermaßen sicher sind. Das sicherste Versteck sind legale Finanzanlagen und Investitionen, beispielsweise in Immobilien – und zwar solche, bei denen Eigentümer und Ursprung der Vermögen im Dunkeln bleiben. Putins Netz funktioniert nur dank der internationalen Geldwäscheindustrie, die Putin selbst und seinen Freunden zu Diensten ist.