5851 Shaares
Leo Fischer kommentiert den „Welt“-Leitartikel von Springer- und Verlegerchef Mathias Döpfner zum Terror-Anschlag in Halle: „Jahrelang hat Springer gezündelt und im rechten Milieu gefischt. Nun soll ausgerechnet ein rechtsradikales Attentat dafür sorgen, dass hier die letzten eventuell noch vorhandenen Schranken fallen — mit Thesen zur Migration, die der Attentäter von Halle wahrscheinlich vollinhaltlich unterschreiben könnte. Springer braucht die Rechte — die Rechte aber braucht Springer nicht. Dort spürt man, dass da einer verzweifelt ist, und bastelt lieber weiter am eigenen Medienimperium.“