In den USA soll eine Firma unzulässigerweise in großem Stil Daten von Facebook-Nutzern ausgewertet haben.
Nach Berichten der "New York Times" und des britischen "Observer" hat das Unternehmen Cambridge Analytica im Jahr 2014 Zugriff auf Daten von mehr als 50 Millionen Facebook-Nutzern erhalten, ohne dass diese davon wussten. Die Informationen seien unter anderem dafür verwendet worden, dem damaligen Präsidentschaftsbewerber Trump Wahlwerbung zu ermöglichen. Beide Medien berufen sich auf Angaben eines ehemaligen Cambridge-Mitarbeiters.
Facebook teilte mit, man habe die Beziehungen zu der Firma und ihrer Dachgesellschaft ausgesetzt. Beide hätten - entgegen früherer Zusagen - die gesammelten Informationen nicht gelöscht. Cambridge wies das zurück. Die Staatsanwaltschaft des US-Bundesstaats Massachusetts hat Ermittlungen eingeleitet.