Das Unbehagen in der Kultur ist der Titel einer 1930 erschienenen Schrift von Sigmund Freud. Die Arbeit ist, neben Massenpsychologie und Ich-Analyse von 1921, Freuds umfassendste kulturtheoretische Abhandlung; sie gehört zu den einflussreichsten kulturkritischen Schriften ...
Heute Abend werden in Hamburg die Lead Awards verliehen. Ein großes Thema auf der Veranstaltung ist der Fälschungsskandal um den früheren "Spiegel"-Reporter Claas Relotius. Im MEEDIA-Interview erklärt Lead Awards-Organisator Markus Peichl, warum die Medien seiner Meinung nach aus dem Fall nichts gelernt haben – und wie der neue Eigentümer der "Berliner Zeitung", Holger Friedrich, aus seiner Glaubwürdigkeitskrise kommen könnte.
Der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes wurde die Gemeinnützigkeit entzogen. Wie konnte es so weit kommen? Die Ursache liegt in Bayern.
Eigentlich wollte die CDU in Sachsen-Anhalt jegliche Zusammenarbeit mit der AfD ausschließen – davon ist die Partei jetzt aber abgerückt.
Alexander ist 18 und aus Bayern. Warum er dennoch in der SPD ist und wie es jetzt weitergehen soll.
Wie gut Schüler lesen, war ein Schwerpunkt der neuesten Pisa-Studie - Deutschland schneidet mittelmäßig ab.
Die Deutsch-Didaktik-Professorin Anita Schilcher aus Regensburg hat mit Bildungsforschern das Leseförderprogramm Filby entwickelt.
An Grundschulen in Bayern wird nun ausgewertet, wie es den Kindern hilft.
Eine Regensburger Professorin hat das Programm Filby entwickelt, das vor allem schwächeren Schülern helfen soll, sich Texte zu erschließen.
Einzelhändler im Zentrum der Stadt verdunkelten ihre Schaufenster, um auf Probleme durch den Onlinekauf aufmerksam zu machen. Gegen das Shoppen im Internet an sich hätten sie nichts - aber gegen das dreiste Verhalten einiger Kunden.
Die Münchener Polizei setzte als erste in Deutschland Software zur Vorhersage von Wohnungseinbrüchen ein. Im Interview analysiert Soziologe Simon Egbert den darauffolgenden Hype und die Grenzen der Technologie.
Im Schatten des Olivenbaums: Knapp ein Jahr nach dem Skandal um den preisgekrönten Fälscher Claas Relotius wird wieder der „Reporterpreis“ verliehen. Aber was ist aus den neuen Kriterien für gute Reportagen geworden?
Wer prognostiziert den politischen Untergang am unheilvollsten? Wie viele Hiobsbotschaften darf man aus einer politischen Entwicklung extrapolieren, bevor man beim Schreiben eine Warnweste tragen muss? Sind Saskia Esken, Norbert Walter-Borjans, Olaf Scholz und Klara Geywitz die vier Apokalyptischen Reiter?
Die SPD-Basis hat Saskia Esken zu einer der zwei künftigen Vorsitzenden der Partei gewählt. Und während ein veritabler Teil der Hauptstadtpresse aufheult über die angeblich unbekannte Politikerin, freuen wir uns, dass erstmals eine profilierte Netzpolitikerin in Deutschland eine große Partei führen wird. Ein Kommentar.
Der extremistische „Flügel“ der AfD tagt auf Rügen, es wird viel Blasmusik gespielt. Als Nazi fühlt sich keiner
Der Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke im Juni 2019 hat eines in Erinnerung gerufen: Inmitten der deutschen Gesellschaft haben sich rechtsextreme Gewalttäter radikalisiert, und ihre Netzwerke funktionieren. Entgegen der öffentlichen Wahrnehmung blickt die Bundesrepublik auf eine kontinuierliche Geschichte rechtsterroristischer Gewalt zurück, deren Anfänge die Extremismus- und Terrorismusforschung bis in die 1970er Jahre verfolgt. Erst die Selbstenttarnung des "Nationalsozialistischen Untergrundes" (NSU) 2011 sowie die graduelle Radikalisierung der AfD haben eine Diskussion zum einen über Strukturen, Merkmale und Unterschiede von Rechtsradikalismus, Rechtsextremismus und Rechtspopulismus, zum anderen über ein politisches Klima ausgelöst, das rechter Gewalt zuträglich sein kann. Im Raum steht dabei die These, der öffentliche Diskurs zeichne sich heute durch sprachliche Verrohung, Brutalisierung, Enthemmung und eine politische Verschiebung nach rechts aus.
Szenebeobachterinnen, Wissenschaftlerinnen und Sicherheitsbehörden sind sich einig: Die Gefährdungslage durch rechtsterroristische Anschläge mit verschiedenen möglichen Zielen und aus verschiedenen Täterspektren ist sehr hoch. Schwerste Gewaltstraftaten von allein handelnden Attentäterinnen, von Kleinstgruppen oder aus Netzwerken hinaus sind sowohl aus dem neonazistischen Milieu als auch aus dem internationalen Milieu der sogenannten Neuen Rechten möglich. Potenzielle Ziele sind vor allem antisemitisch und rassistisch markierte Personen und Einrichtungen, politische Gegnerinnen sowie Repräsentant*innen des Staates.
Benigna Munsi, die am Freitag den traditionsreichen Nürnberger Christkindlesmarkt eröffnet, über die Hass-Botschaft der AfD, die Liebe der anderen und ihre Rolle als Christkind.
Am Brünnstein haben Waldbesitzer auf einer Fläche von zehn Hektar alle Lärchen abgeholzt.
Der von Felsblöcken durchsetzte Lärchenwald hinter der Seonalm war eine Besonderheit.
Umweltminister Thorsten Glauber (FW) ist entsetzt. "Das ist ein schwerer Eingriff in einen sehr sensiblen Naturraum", sagt er.
Auf der einen Seite steht das Recht darauf, vergessen zu werden. Auf der anderen steht das Interesse an einem Zugang zu Informationen. Eine gedächtnispolitische Einordnung der jüngsten Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts.
Ellen Euler ist Professorin für Open Access und Open Data an der FH Potsdam. Zuvor war sie in der Geschäftsführung der Deutschen Digitalen Bibliothek tätig. In einem vom Brandenburgischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur geförderten Projekt hat Ellen Euler die Open-Access-Strategie des Landes Brandenburg federführend erarbeitet.
Was kommt auf die Piratenpartei mit dem Eintritt von FFF-Aktivisten zu? Wie interessant ist sie als zukünftiger parlamentarische Arm für FFF?
Man stelle sich folgende Talkshow im öffentlich-rechtlichen Fernsehen vor: Thema ist die Bedrohung durch Krebs-Erkrankungen, und in der Talkrunde sitzt eine ahnungslose Staatssekretärin, ein abwiegelnder Heilpraktiker, ein Journalist, der behauptet, Krebskranke seien eigentlich eine Sekte, und ein Onkologe, der als Teil seiner Forschungsgruppe einen Nobelpreis bekommen hat. Dann fragt die Moderatorin: „Glauben Sie an den Krebs?“
Am Anfang war Thüringen: Vor bald 90 Jahren, am 23. Januar 1930, konnten die Nationalsozialisten dort ihre erste Beteiligung an einer deutschen Landesregierung feiern. Und zwar mit einem Staatsminister für Inneres und Volksbildung namens Wilhelm Frick, der nur drei Jahre später zum Reichsminister des Innern im Kabinett des frisch gekürten Reichkanzlers Adolf Hitler ernannt wurde. Dahinter steckte bekanntlich das Kalkül des (neben Hindenburg zweiten) Kanzlermachers, Franz von Papen, dem die wohl fatalste Fehleinschätzung der deutschen Geschichte zugeschrieben wird: „In zwei Monaten haben wir Hitler in die Ecke gedrückt, dass er quietscht!“