Nach 167 Ausgaben ist Schluss mit Jan Böhmermanns „Neo Magazin Royale“.
Im Herbst 2020 wechselt er ins ZDF-Hauptprogramm.
RND-Medienexperte Imre Grimm meint: Eine gute Idee – aber etwas fehlt noch.
Wie stehen die Menschen zur neuen SPD-Spitze und ihrem Kurs? Eine Umfrage sorgt für Schlagzeilen - aber wie seriös ist sie? RTL und ntv waren, anders die Sender selbst ursprünglich angaben, nicht die Auftraggeber. Forsa schweigt auf Nachfrage.
TikTok ist die angesagteste Video-App unter Kindern und Jugendlichen. Doch manche Nutzer verleiten ihre Zuschauer in Livestreams zu virtuellen Geldgeschenken - mit fragwürdigen Versprechungen.
"Aktenmäßige Darstellung merkwürdiger Verbrechen" nannte einst der Wirkliche Staatsrat und Präsident des Appellationsgerichts Ansbach, der Strafrechtslehrer Paul Johann Anselm Ritter von Feuerbach eine von ihm herausgegebene Sammlung von Kriminalfällen. Er meinte mit "merkwürdig" nicht "seltsam", sondern: bemerkenswert. Und als bemerkenswert erschienen ihm die Fälle, weil man daraus etwas lernen konnte: Über die Taten, die Menschen, die sie begehen und erleiden, die Aufklärung und das Recht, das sie als strafwürdige Taten erfassen und "würdigen" will. Seit dem Jahr 1828, als Feuerbach sein Buch veröffentlichte, hat sich die Schlagzahl der Berichte über Straftaten vertausendfacht. Die daraus zu ziehenden Lehren haben sich nicht im selben Maß entwickelt.
Das Unternehmerehepaar Silke und Holger Friedrich, das im September erklärte, die "Berliner Zeitung" zu kaufen, steht seit Wochen in der Kritik.
Ein Grund dafür ist das Bekanntwerden, dass Holger Friedrich als junger Mann kurzzeitig Inoffizieller Mitarbeiter der Stasi war.
Ein Gutachten zu diesem Thema wurde an diesem Mittwoch von der früheren Chefin der Stasi-Unterlagenbehörde Marianne Birthler und dem Historiker Sascha-Ilko Kowalczuk veröffentlicht.
Twitter-Gründer Jack Dorsey möchte in Zukunft kein Netzwerk betreiben, sondern bloß einen Algorithmus. Er macht einen radikalen Vorschlag, mit dem das Internet zu seinen Wurzeln zurückkehren soll.
Was eigentlich das digitales Aushängeschild einer Stadt sein sollte, ist ein Wirrwar aus Ratgeberartikeln, Werbung und News. Die Website berlin.de wechselte immer wieder den Betreiber, blieb aber in privatwirtschaftlicher Hand. Doch bald könnte sich das ändern.
Obwohl die Vorratsdatenspeicherung in Deutschland auf Eis liegt, speichern Telefonanbieter die Daten ihrer Kund:innen teils monatelang und übermitteln sie auch an die Ermittlungsbehörden. Das hat eine Anfrage bei der Bundesnetzagentur aufgedeckt.
Am 10. Dezember kann Peter Handke den Literaturnobelpreis in Empfang nehmen. Episch wurde debattiert, ob diese auch moralisch grundierte Auszeichnung gerechtfertigt sei angesichts seiner prekären Parteinahme für Slobodan Miloševićs «Grossserbien». Ebenso wichtig aber ist die Frage, ob Handke damit nicht seine Poetik verraten hat.
Das Unbehagen in der Kultur ist der Titel einer 1930 erschienenen Schrift von Sigmund Freud. Die Arbeit ist, neben Massenpsychologie und Ich-Analyse von 1921, Freuds umfassendste kulturtheoretische Abhandlung; sie gehört zu den einflussreichsten kulturkritischen Schriften ...
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Heute Abend werden in Hamburg die Lead Awards verliehen. Ein großes Thema auf der Veranstaltung ist der Fälschungsskandal um den früheren "Spiegel"-Reporter Claas Relotius. Im MEEDIA-Interview erklärt Lead Awards-Organisator Markus Peichl, warum die Medien seiner Meinung nach aus dem Fall nichts gelernt haben – und wie der neue Eigentümer der "Berliner Zeitung", Holger Friedrich, aus seiner Glaubwürdigkeitskrise kommen könnte.
Der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes wurde die Gemeinnützigkeit entzogen. Wie konnte es so weit kommen? Die Ursache liegt in Bayern.
Eigentlich wollte die CDU in Sachsen-Anhalt jegliche Zusammenarbeit mit der AfD ausschließen – davon ist die Partei jetzt aber abgerückt.
Alexander ist 18 und aus Bayern. Warum er dennoch in der SPD ist und wie es jetzt weitergehen soll.
Wie gut Schüler lesen, war ein Schwerpunkt der neuesten Pisa-Studie - Deutschland schneidet mittelmäßig ab.
Die Deutsch-Didaktik-Professorin Anita Schilcher aus Regensburg hat mit Bildungsforschern das Leseförderprogramm Filby entwickelt.
An Grundschulen in Bayern wird nun ausgewertet, wie es den Kindern hilft.
Eine Regensburger Professorin hat das Programm Filby entwickelt, das vor allem schwächeren Schülern helfen soll, sich Texte zu erschließen.
Einzelhändler im Zentrum der Stadt verdunkelten ihre Schaufenster, um auf Probleme durch den Onlinekauf aufmerksam zu machen. Gegen das Shoppen im Internet an sich hätten sie nichts - aber gegen das dreiste Verhalten einiger Kunden.
Die Münchener Polizei setzte als erste in Deutschland Software zur Vorhersage von Wohnungseinbrüchen ein. Im Interview analysiert Soziologe Simon Egbert den darauffolgenden Hype und die Grenzen der Technologie.
Im Schatten des Olivenbaums: Knapp ein Jahr nach dem Skandal um den preisgekrönten Fälscher Claas Relotius wird wieder der „Reporterpreis“ verliehen. Aber was ist aus den neuen Kriterien für gute Reportagen geworden?
Wer prognostiziert den politischen Untergang am unheilvollsten? Wie viele Hiobsbotschaften darf man aus einer politischen Entwicklung extrapolieren, bevor man beim Schreiben eine Warnweste tragen muss? Sind Saskia Esken, Norbert Walter-Borjans, Olaf Scholz und Klara Geywitz die vier Apokalyptischen Reiter?