Endlich ist Wahljahr, und wenn Sie vor gespannter Erwartung fast krank sind, gibt es dafür gute Gründe. Es wird mit großem Abstand die hässlichste Wahl unseres Lebens werden – schmutzig, korrupt und unehrlich, weit jenseits dessen, was sich anständige Menschen heute vorstellen können. Jede Woche – und bald schon jeden Tag und am Ende dann fast jede Stunde – wird es eine Entwicklung, eine Aktion oder eine Aussage von Donald Trump oder einem seiner Unterstützer geben, die Millionen von uns, die sich um das Leben unserer Demokratie sorgen, in tiefste Verzweiflung stürzen wird.
Botschaft an eine untergegangene Spezies. Eine Kurzgeschichte von Christian Endres
Ein Teil des Glyphosats in der Umwelt könnte aus einer ganz anderen Quelle stammen als bisher vermutet. Daten deuten darauf hin, dass es als Abbauprodukt von Wasserenthärtern entsteht.
Lange dominierte die AfD den politischen Diskurs auf TikTok. Jetzt wehren sich zunehmend mehr Nutzerinnen und Nutzer auf der Millionen-Plattform. Wer sind sie? Und was taugen ihre Methoden?
Im Internet werden die dunkelsten Fantasien wahr – die künstliche Intelligenz perfektioniert die Erfahrung. Auf der Plattform Candy.ai kommunizieren Männer mit KI-generierten Frauen. Wir haben mit einem 35-Jährigen über seine Abenteuer gesprochen
C64-Erinnerungen mit SZ und Konsorten werden wach...
Schäm dich! Hau bloß ab!" Weil sich Markt Schwabens Rathauschef Michael Stolze um die Unterbringung von 120 Flüchtlingen kümmerte, übergossen ihn Gegner mit Hass. Nun hört er auf. Über ein Dilemma, das immer mehr Kommunen zerreißt.
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Die Welt ist im Umbruch, nur Scholz bleibt Scholz. Was ist bloß los mit diesem Kanzler?
Vor vier Jahren breitete sich Covid-19 weltweit aus. Wie kaum ein anderes Thema hat die Coronapolitik von Bund und Ländern die Gesellschaft polarisiert. Welche Fehler wurden gemacht, was sind die Lehren? Eine Bilanz.
Caro Matzko ist bekannt geworden als Sidekick von Hannes Ringlstetter, erst hinter der Bar, jetzt an einem Schreibtisch. Ein Gespräch darüber, warum ihr Arbeitsplatz für manche Menschen ein echter Aufreger ist, wie ihr Mann sie mit Trachtenweste und Rahmschwammerl erobert hat und was man tut, wenn der Papa Alice Weidel toll findet.
Das Spielejahr ist erst zwei Monate alt und hat Spielefans schon jetzt Überraschungen vorgelegt, die seltsam, irritierend, bizarr sind – und nur an der Oberfläche einer noch seltsameren Spielewelt kratzen. Zeit für einen kleinen Ausflug.
Frühe Erfahrungen können die Sexualität ein Leben lang prägen, sagt der Sexualtherapeut Carsten Müller. Warum der Blick zurück hilft, sich selbst zu verstehen: eine Kolumne.
Im zweiten Teil dieser Serie habe ich kurz zusammengefasst, warum das Schreiben von Hand für das Lernen besser ist und einen Überblick über die aktuellen Forschungsergebnisse zu dem Thema gegeben. Nach der Veröffentlichung hatte ich auf Mastodon einen regen Austausch zu dem Thema. Dabei kam auch die Frage auf, ob es einen Unterschied macht, ob man mit einem Stift auf Papier oder mit einem Stift auf einem Display schreibt. Ich liess mich von dieser Diskussion gerne ablenken und beleuchte im Folgenden das Thema des Schreibens mit Stiften auf Touchscreens.
Journalisten hatten Bilder von Daniela Klette mit einer kommerziellen Suchmaschine entdeckt. Viele verlangen jetzt, die Polizei sollte solche Gesichtersuchen auch einsetzen dürfen. Aber bei der Diskussion um die Fahndung nach den Ex-RAF-Mitgliedern geht einiges durcheinander. Ein Kommentar.
Bis zur russischen Vollinvasion im Februar 2022 war die ukrainische Hafenstadt Mariupol ein bedeutendes Wirtschaftszentrum. Bei der Belagerung wurden Schätzungen zufolge mehr als 80.000 Menschen getötet, noch mehr flohen, mehr als 80 Prozent der Wohnungen wurden zerstört. Seit September 2022 ist Mariupol vollständig unter russischer Verwaltung. Der versprochene Aufbau geht derweil kaum voran. Geflohene Besitzer werden enteignet, die besten Objekte sichern sich die russischen Besatzer. Mediazona hat Eindrücke gesammelt: Von Bewohnern, von einem Bauarbeiter aus Siribiren, der geschockt wieder heimgefahren ist, und von einem Kartografen, der die Zerstörung von Israel aus dokumentiert.
Nehmen wir diesen Samstagnachmittag Anfang Februar in Regensburg, nur so zum Beispiel: Ein paar hundert Leute haben sich am Domplatz zu einer Mittelstandsdemo zusammengefunden. Die Rednerinnen und Redner stehen auf der Ladefläche eines Lkw. Gegen Ende tritt einer ans Mikrofon, der einem örtlichen Nachrichtenportal zufolge eigentlich gar nicht als Redner vorgesehen war, sich dann aber selbst eingeladen haben soll: Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger.
In unserer digitalen Welt könnte man meinen, dass das Schreiben von Hand überholt sei. Einige Leserinnen und Leser haben diese Meinung auch in Reaktion auf den ersten Teil dieser Serie geäussert, in dem ich mit der Medium-Methode einen Workflow vorstellte, den ich für meine Bedürfnisse angepasst habe. Eigentlich wollte ich diese Woche meine Version der Medium-Methode vorstellen. Nachdem ich mich jedoch eingehender mit der Forschung zum Thema handschriftliche Notizen beschäftigt habe, möchte ich zunächst die wichtigsten Erkenntnisse vorstellen. Verschiedene Studienergebnisse betonen immer wieder die Bedeutung des Schreibens mit Stift und Papier – und bis zu einem gewissen Grad auch mit Stylus und Tablet. Eine Studie, veröffentlicht in Frontiers in Psychology von Audrey van der Meer und Ruud van der Weel [1], zeigt, dass das Schreiben von Hand zu einer höheren Aktivität in jenen Gehirnregionen führt, die für Bewegung, Sehen, sensorische Verarbeitung und Gedächtnis verantwortlich sind.
In einer Zeit, in der digitale Technologien unseren Alltag dominieren, suchen viele nach Möglichkeiten, die Vorteile des Digitalen mit der Haptik und Übersichtlichkeit von Papier zu verbinden. Nach einer jahrzehntelangen Odyssee habe ich in letzter Zeit einen funktionierenden Workflow entwickelt, der diesen Spagat schafft und die Stärken beider Welten optimal nutzt. In diesem ersten Blogbeitrag stelle ich zunächst die Medium-Methode von Chad Hall [1] vor, auf der mein Workflow basiert. Nächste Woche werde ich dann auf mein System eingehen und erläutern, warum das Schreiben von Hand tatsächlich vorteilhaft ist.
Deutsche Medien nennen mich "Hasen", "Hasenin" oder auch "Hasnaim": Ist das Rassismus oder Blödheit? Jedenfalls: Leute, bitte gebt euch mehr Mühe, okay?