Die Bürger von Kolbermoor haben überraschend deutlich gegen ein Krematorium gestimmt - mit weitreichenden Folgen.
Am 15. März 2020 finden in Bayern wieder Kommunalwahlen statt - in allen 2056 Gemeinden und Städten sowie den 71 Landkreisen.
Jeder Wähler bekommt bis zu vier Stimmzettel, das Wahlsystem ist kompliziert.
Besonders spannend werden die Wahlen in München, Nürnberg, Augsburg und Regensburg.
Auch in den Landkreisen des stark wachsenden Großraums München stehen interessante Entscheidungen an.Das Jahr 2016 gilt gemeinhin als historische Zäsur. Andererseits bestätigten die Wahl von US-Präsident Donald Trump und das britische Brexit-Referendum nur das, was diejenigen unter uns, die sich mit Einkommensstatistik befassen, schon lange wussten: In den meisten Industrieländern hat die Marktwirtschaft große Teile der Gesellschaft im Stich gelassen.
Mark war wieder da. Knappe sechs Stunden hat sich der Facebook-Chef Mark Zuckerberg im US-Kongress den Fragen der Abgeordneten gestellt. Eingeladen, um Fragen zur geplanten Digitalwährung Libra zu beantworten, wurde Zuckerberg auch bezüglich des Cambridge Analytics-Skandals und Facebooks Umgang mit Falschnachrichten von Politiker:innen befragt. Sehr souverän wirkte er nicht.
Die Klima-Apokalypse ist längst da. Gibt es noch Raum für trotzige Hoffnung?
Facebook geht streng gegen Desinformation vor, sagen seine Chefs im Silicon Valley. Klingt gut, stimmt aber nicht ganz: Das soziale Netzwerk ist weiterhin das beste Werkzeug für politische Manipulation. Wir verraten die vier wichtigsten Tricks von Rechten und Möchtegern-Autokraten.
Stellt die unreglementierte, ungeprüfte Verbreitung von Informationen im Internet und besonders in sozialen Medien eine Gefahr für liberale Demokratien dar? Autor, Blogger und Internet-Vordenker Sascha Lobo geht der Frage in diesem Social Factual nach.
Wenn über Radikalisierung gesprochen wird, die etwa zum Anschlag in Halle geführt hat, stößt die Debatte schnell an eine Sprachbarriere. Das Vokabular der Mechanismen von Extremismus im Netz ist vielen fremd. Das muss sich ändern.
Pro skater Tony Hawk explains ground and vert skateboarding in 21 levels of difficulty. From the olllie to the 900 and the heelflip 720, watch how Tony demonstrates and breaks down everything that goes into these tricks.
Schön war's, zu schön, um wahr zu sein. Der britische Prinz Harry fand seine wunderschöne Braut Meghan, Hochzeit, Jubel, Baby. Doch nun macht das Paar deutlich: Das Happy End ist vorerst vertagt.
„Tsunami Democràtic“ – unter diesem Namen ruft eine unbekannte Gruppe in Katalonien zu Protesten auf. Nun hat sie eine technisch anspruchvolle App lanciert, mit der sich Protestwillige dezentral zusamenschließen können. Doch es gibt auch Kritik am Konzept – denn wer die Aktionen steuert, ist unklar.
Passend zu den Jubiläumsfeiern des Grundgesetzes ist soeben ein höchst aufklärerisches Buch des jungen Zeithistorikers Martin Diebel erschienen – mit der besorgniserregenden Erkenntnis, dass Gefahren in der Demokratie gerade dort schlummern, wo sie keiner vermutet, im Zentrum der Macht. In „Die Stunde der Exekutive“ hat Diebel die an einen Staatsstreich erinnernden Pläne zusammengetragen, mit denen Spitzenkräfte der Exekutive, nämlich hohe Beamte des Bundesinnenministeriums (BMI), ein faschistisches Notstandsrecht etablieren wollten. Zwei Jahrzehnte lang, zwischen 1949 und 1968, stellten sie unbemerkt von der Öffentlichkeit Essentials der Verfassung wie das Streikrecht oder die Pressefreiheit zur Disposition. Sie erwogen Verhaftungen ohne richterliche Mitwirkung und spekulierten über die Einrichtung von „speziellen Internierungslagern“. Bei ihren Plänen war ihnen aber der Bundesgerichtshof im Wege. Und sie wussten, wie Diebel herausfand, auch genau warum: weil die Bundesrichter dazu tendierten, „den Begriff der verfassungsmäßigen Ordnung mit dem der freiheitlich-demokratischen Grundordnung gleichzusetzen“. Diese Interpretation enge die Sicherheitsbehörden ein; deshalb müsse der „unhaltbare“ Vorrang demokratischer Freiheiten „per Notverordnung zugunsten staatlicher Sicherheit umgangen werden“.
»Sitzkissen-Konzerte« – das ist Musik für die Kleinen: Vertraute Melodien und Lieder, spielerisch vorgetragen von einem kleinen Ensemble der Bamberger Symphoniker, laden zum Lauschen und Mitsingen ein. In unmittelbarer Nähe zu unseren Musikerinnen und Musikern erleben die kleinen Konzertfreunde Geschichten in Musik und Worten. In kindgerechter Weise wird der Nachwuchs so an klassische Musik herangeführt und erlebt im kleinen Kreis das, was uns auch im abendlichen Konzert jedes Mal aufs Neue bewegt: Die Faszination für die Musik!
Auf der Darknet-Seite "Welcome to Video" tauschten Nutzer weltweit kinderpornographisches Material.
Ein 23-jähriger Südkoreaner soll die Seite aus seinem Schlafzimmer betrieben haben.
US-Ermittlern ist es gelungen die Seite abzuschalten und hunderte Nutzer weltweit zu identifizieren - darunter auch Dutzende Deutsche.
Trotz der inzwischen spürbar voranschreitenden Erderwärmung und dem allgemeinen Wissen darum, dass Autoabgase nicht unwesentlich zum Klimawandel beitragen, ist die Attraktivität eines eigenen Autos in Deutschland offenbar ungebrochen: Jahr für Jahr nimmt die Zahl der hierzulande zugelassenen Pkw zu, mittlerweile sind es über 47 Millionen.[1] Und während es in den vergangenen Jahren in allen anderen Sektoren Fortschritte bei der Reduzierung der CO2-Emissionen gab, hat sich im Verkehr, präziser: im motorisierten Straßenverkehr wenig bis gar nichts getan. Das Auto ist nicht zuletzt auch deshalb ein so großes Problem für den Klimaschutz und für den Ressourcenverbrauch, weil es ständig größer, schwerer und höher motorisiert angeboten wird. Aktuell ist das Pkw-Segment, das am stärksten wächst, das der sogenannten sport utility vehicles (SUV) und der Geländewagen, die gerade für die engen Verhältnisse der Stadt vollkommen ungeeignet sind.
Es ist merkwürdig, dass das Auto gar nicht in dem Land zum Fetisch geworden ist, das nach allgemeinem Dafürhalten immer noch die schönsten davon baut, sondern in dem, das, ebenfalls nach allgemeinem Dafürhalten, bloß die besten baut. In Deutschland fahren nicht nur erheblich weniger demolierte Autos als in Italien, woran sich schon zeigt, dass es hier weit mehr als ein Gebrauchsgegenstand ist, bei dem schon geringfügige Beschädigungen nicht geduldet werden – hier gilt es der herrschenden Öffentlichkeit auch nicht etwa nur als Sachbeschädigung, sondern geradezu als Verbrechen, das geeignet ist, die öffentliche Ordnung, ja, die Demokratie zu gefährden, wenn man, aus natürlich falschverstandenen Protestgründen, eines davon anzündet, wie dies in Berlin im Durchschnitt ein- bis zweimal am Tag geschieht. Bei Gewalt gegen diese sehr spezielle Sache sieht man die Menschenwürde praktisch schon mitgemeint. Woher kommt diese Einstellung?
Als die Dinge schnellstmöglich geschehen sollten, statt nur zügig, war das Auto noch ein Versprechen. Es schickte die Idee individueller Freiheit auf einen schier endlosen Beschleunigungsstreifen: voller Aufbruch, Abenteuer, Wohlstand und Schönheit. Diese Zeit scheint verloren, aber die Spannung bleibt. Denn das Auto muss sich neu erfinden. Aus einer einzelnen Blechkiste muss ein Teil einer neuen Mobilitätsinfrastruktur werden. Gelingt dies, könnte das Auto seine Symbolkraft als Agent der Beschleunigung ins 21. Jahrhundert retten. Gelingt dies nicht, hat es keine Zukunft, sondern könnte zum Schreckbild von Stillstand und Schmutz verkommen.
Patrizia Schlosser hat sich mit ihrem Vater auf die Suche nach der dritten RAF-Generation begeben. Und dabei etwas über Deutschland und ihre eigene Familie gelernt.
Fast wäre es zum Bruch der rot-rot-grünen Koalition gekommen. Nun aber steht eine Einigung, von der 1,5 Millionen Berliner Haushalte profitieren.
Markus Söder bleibt der Vorsitzende der CSU: Beim Parteitag erhielt er am Freitagabend 91,3 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen.
Ein junger Oberfranke stört die sorgfältig geplante Choreographie des Parteitags - und fordert in einer kurzen Rede von Söder, den "klaren Wertekompass" der CSU zu erhalten.
Tatsächlich geht der Modernisierungskurs des Parteivorsitzenden vielen in der CSU zu weit.
Einen Antrag, den Kanzlerkandidaten oder die Kanzlerkandidatin der Union per Urwahl zu bestimmen, lehnen die Delegierten ab.